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CONTRACRASH
”Mit mehr Einsatz jedes einzelnen ist die Welt nicht ganz so dĂŒster”

CONTRACRASH kommen aus Balingen, servieren wuchtig abrollenden Modern Metal und denken mit ihrem Engagement auch ĂŒber den musikalischen Tellerrand hinaus. Das macht diese junge und unverbrauchte Band sehr sympathisch. Alles Weitere erfahrt ihr im Interview mit Gitarrist und Mastermind MATT CARVIERO...

Matt: Die Band existiert seit Sommer 2004. Damals allerdings in einer noch ganz anderen Besetzung. Mit der Zeit hat sich eben gezeigt, wer wirklich vor hat, Musik zu seinem Leben zu machen. Wir haben viele Konzerte und ein paar Touren gespielt, u.a. waren wir auch in Finnland unterwegs und haben vor SzenegrĂ¶ĂŸen wie Judas Priest oder Iced Earth auf dem Bang Your Head Festival gespielt. Nach drei EPs haben wir jetzt unser erstes Album am Start, welches den Titel „Goddamn Planet“ trĂ€gt.

inHard: Habt ihr musikalische Vorbilder bzw. wie ist euer energetischer und riffbetonter Modern Heavy Rock entstanden?

Matt: Ich denke, jeder, der leidenschaftlich Musik macht, hat Vorbilder. Auch wenn es nicht jeder zugibt. Bei uns kommen viele verschiedene EinflĂŒsse zusammen, was bisher noch nicht so deutlich geworden ist, aber bei den neuen Songs mehr auffallen wird. Die Grundidee von Contracrash war, eine Mischung aus traditionellem Rock und modernem Metal zu schaffen. Quasi die MelodiösitĂ€t von Guns ‘n’ Roses oder alten Bon Jovi mit der BrutalitĂ€t von beispielsweise Pantera zu vereinen. Das ist die Basis unserer Songs.

inHard: Ihr seid eine Band, die nicht nur viel Herzblut in die eigene musikalische Karriere steckt, sondern auch den Notleidenden in der Welt zu helfen versucht. So habt ihr mit euren Konzerten u.a. die Tsunami-Opfer und die Erdbeben-Opfer in Pakistan aktiv unterstĂŒtzt. Woher rĂŒhrt euer soziales Engagement bzw. könnt ihr mir darĂŒber nĂ€heres erzĂ€hlen?

Matt: Man liest echt fast jeden Tag, dass irgendwo irgendjemand auf grausame Art und Weise ums Leben gekommen ist. Und manchmal kommt es mir so vor, als ob es immer schlimmer wird. Man selber sitzt da und kann eigentlich gar nichts dagegen tun. So gern man es auch wĂŒrde. Damals, als wir von den Tsunami-Opfern hörten, konnten wir’s gar nicht richtig fassen. Vor allem, weil die Zahl der geborgenen Todesopfer scheinbar jeden Tag um Tausende zunahm. Wir haben uns schnell dazu entschlossen, dass wir da ein Benefizkonzert machen mĂŒssen. Wenn man was tun kann, damit es Leuten, die Hilfe nötig haben, besser geht, dann sollte man das auch tun. Auch wenn es z.B. wie in diesem Fall nur minimal was gebracht hat. Wenn jeder einen kleinen Teil dazu beitragen wĂŒrde, um anderen zu helfen, wĂ€re unsere Welt vielleicht nicht ganz so dĂŒster.

inHard: Wie lange habt ihr denn an eurem DebĂŒtalbum „Goddamn Planet“ gearbeitet?

Matt: UngefĂ€hr ein halbes Jahr. Ich glaube, wir haben im November oder Dezember 2008 angefangen und im Mai 2009 war das Album fertig. Man muss aber auch dazu sagen, dass wir die drei Songs von unserem Demo „Love Fuck Hate Kill Die“ mit auf die Platte genommen haben und Walter sie neu eingesungen hat. Inklusive der Arbeiten am Demo haben wir 8 oder 9 Monate fĂŒr das Album gebraucht.

inHard: Welcher Song ist denn der Àlteste, welcher der zuletzt entstandene?

Matt: Der Titeltrack ist der Ă€lteste und „Never Found“ ist erst kurz vor den Aufnahmen enstanden.

inHard: Wie war’s denn im Studio??

Matt: Ich kann mich daran erinnern, manchmal bis um 6 Uhr morgens meine Parts eingespielt zu haben, um dann 3 Stunden zu schlafen und wieder zurĂŒck ins Studio zu gehen um weiterzumachen. Am hĂ€rtesten war aber einmal abends nach der Arbeit ins Studio zu gehen, bis morgens um 9 Uhr Sachen auszuprobieren, einzuspielen und um 12 Uhr mittags wieder zur Arbeit zu gehen.

inHard: War das Songmaterial denn schon vor dem Studioaufenthalt fertig?

Matt: Bei dieser Platte sind viele Songs so entstanden, dass ich viele verschiedene Riffs, Melodien und sonstigen Kram mit in den Proberaum brachte und wir dann alles zusammen koordiniert haben. Die meisten Songs hatte ich aber schon alleine fertig geschrieben. Aber selbst bei diesen Songs ist im Proberaum noch viel am Arrangement gemacht worden.

inHard: Bist du bandintern auch fĂŒr die Texte zustĂ€ndig?

Matt: Bei den Àlteren Songs habe ich die Texte alleine geschrieben. Aber inzwischen schreibe ich sie manchmal zusammen mit unserem SÀnger Walter, oder er schreibt auch mal alleine einen.

inHard: Obligatorisch ist natĂŒrlich die Frage nach euren Favoriten auf der Scheibe?

Matt: Wir mögen natĂŒrlich alle unsere Songs. Oft wechseln unsere Favoriten von Tag zu Tag. Aber ich denke „Never Found“, „The Way I Am“, und „Why DonÂŽt You Die“ stehen fĂŒr uns alle meistens ganz oben auf der Liste.

inHard: Welche Mucke schiebt ihr in eurer Freizeit in die Lade eures CD-Players?

Matt: Wir hören alle ganz unterschiedliche Arten von Musik. Sind sehr offen fĂŒr Neues. Ich höre mir zum Beispiel von Mozart ĂŒber Bob Dylan bis hin zu Deicide so ziemlich alles an. Bei den anderen ist es nicht unbedingt gleich, aber Ă€hnlich. Rock hören alle. Manche auch Blues, manche auch Metal oder Hardcore, Country, Pop, Jazz, Funk, Klassik, Rap, Hip Hop oder auch ganz krasses, abgefahrenes Zeug. Und dann gibt‘s noch andere bei uns, die hören das alles und noch viel mehr.

inHard: Welche AktivitÀten stehen mit Contracrash demnÀchst an?

Matt: Jetzt steht erst mal der Release von „Goddamn Planet“ an. Dann mĂŒssen wir natĂŒrlich wieder viel auftreten, Vollgas geben, die Scheibe promoten und jeden mit dem „Contracrash-Virus“ infizieren. WĂ€hrenddessen arbeiten wir schon wieder an neuen Songs. Ach ja, wir haben uns nichts dabei gedacht, dass unser Album „Goddamn Planet“ am 11.09. erscheint. FĂŒr den Fall, dass ihr euch etwas dabei denkt. Aber wir sind stolz auf die Scheibe, hört mal rein!

Rainer Guérich
CD: Goddamn Planet (Fastball/Sony Music)

www.contracrash.com
www.myspace.com/contracrash
 

  

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