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DISGROOVE
Variabel

DISGROOVE sind die neue Band der beiden ehemaligen Gurd-Mitstreiter Philippe StrĂŒbin und Tobias Roth (drums). inHard hatte die Gelegenheit zu einem Interview mit den Schweizern...

inHard: Könnt ihr mir bitte zu Anfang etwas ĂŒber eure bisherige Bandgeschichte erzĂ€hlen. Seit wann gibt es Disgroove?

Philippe: Disgroove ist im Sommer 2001 entstanden. Tobi und ich haben zuvor bei der Schweizer Band Gurd gespielt. Nach unserem Ausstieg haben wir uns erstmal zwei Jahre eine Pause gegönnt, um unsere Batterien zu laden. Dann haben wir uns einen gemĂŒtlichen Proberaum eingerichtet, ein bisschen gejammt und uns auf die Suche nach einem Bassisten gemacht. Flipper (alias Philippe Gerber) ist uns lustigerweise bei einer Party von einem Freund ĂŒber den Weg gelaufen. Wir haben uns sofort bestens verstanden, zufĂ€lligerweise spielt er auch noch Bass!

inHard: Habt ihr musikalische Vorbilder bzw. wie ist euer variabler Rock'n'Pop mit fiebrigen Riffs entstanden?

Philippe: Wir haben alle die verschiedensten EinflĂŒsse. Nach Gurd haben wir erstmal etwas Abstand von der harter Mucke genommen und uns alles Mögliche reingepfiffen: Acid Jazz, HipHop, die ganze Palette eben. Unsere Wurzeln liegen allerdings sicherlich beim Rock, was anderes könnten wir wohl auch gar nicht spielen. Wir sind mit der Seattle-Welle und Bands wie Alice In Chains, Soundgarden, und Stone Temple Pilots (sind STP ĂŒberhaupt aus Seattle? egal) groß geworden.

inHard: Könnt ihr mir etwas ĂŒber die eigentlichen Studioarbeiten an der Platte erzĂ€hlen?

Philippe: Das war sehr gemĂŒtlich und familiĂ€r. Wir haben uns ein eigenes Studio im Keller gebaut. Flipper und ich wohnen im selben Haus und Tobi eine Straße nebenan. Auf den Touren mit Pro-Pain (zu Gurd-Zeiten) haben wir Eric Klinger aus Pittsburgh kennengelernt. Wir haben uns immer super verstanden. Er hat auch noch eine zweite Band, mit der er einen Ă€hnlichen Sound wie wir macht. Außerdem produziert er geile Platten. Also haben wir ihn kurzerhand einen Monat in die Schweiz geholt, um mit ihm die Platte zu machen. Er hat bei mir gewohnt.

inHard: Wie entsteht ein Disgroove-Song? Vielleicht könnt ihr mir die Herangehensweise an einem Beispiel erklÀren?

Philippe: Das Wichtigste ist wohl: Es gibt keine Regeln! Das ist die Grundidee von Disgroove, dass wir einfach machen können, was wir wollen. Es gibt nie so was wie „zu hart", „zu soft“ oder sonstige EinschrĂ€nkungen. Ich komme meistens mit einem Riff, die Songs arrangieren wir dann zusammen. Wenn ein Song gleich funktioniert, wissen wir, dass er gut ist. 

inHard: Wer ist bei euch bandintern fĂŒr die Texte zustĂ€ndig?

Philippe: Das bin ich, Eric Klinger hat bei zwei Songs auch noch einen Teil beigesteuert.

inHard: Habt ihr bestimmte Songs auf der Platte, die ihr besonders mögt?

Philippe: Das sind die Songs, die live am besten funktionieren, wo's halt so richtig abgeht: „Down On Myself“, „Upside Down“, Sometimes, That Part Of Me“... Du siehst, das sind schon ein paar...

inHard: Welche Mucke schiebt ihr in eurer Freizeit in die Lade eures CD-Players?

Philippe: Hmmmm... obwohl wir oft in diese Nu-Rock, Nu-Metal Schublade gesteckt werden, hören wir solch einen Sound eigentlich gar nicht. Wir stehen sehr auf Foo Fighters, Incubus, Feeder und ĂŒberhaupt auf alle Bands, denen man anmerkt, dass sie Spaß an der Sache haben... und glaub’ mir... das haben nicht alle!

 

Rainer Guérich
CD: DOWN ON MYSELF (N-GAGE PRODUCTIONS/ZYX)

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WWW.ZYX.DE

 

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