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GOOD WITCH
Musik aus dem Bauch

Es gibt wohl kaum eine Studio-Produktion, die das fiebrig-energetische  Rock’n’Roll-GefĂŒhl so gut eingefangen hat, wie die neue Scheibe von GOOD WITCH OF THE SOUTH. Basser HAGEN erklĂ€rte inHard die kompromisslos authentische Band-Philosophie...

inHard: Es gibt in Deutschland nicht viele Bands, die einen solch roughen und bratenden Rock’n’Roll-Sound entflammen können, GlĂŒckwunsch zu eurer neuen Scheibe „Nuclear“!

Hagen: Ja, danke. Wir hatten zwar nicht den Anspruch, die superfetteste, megaharte Produktion zu fahren, wollten uns auf „Nuclear“ aber ganz bewusst von den einschlĂ€gigen skandinavischen Bands distanzieren. Claus Grabke (Thumb, Alternative Allstars) hat uns bei der Produktion sehr geholfen und dafĂŒr gesorgt, dass der Sound kompromisslos und ungeschminkt aus den Boxen kommt.

inHard: Dass Claus Grabke solch einen authentischen Sound produziert, hÀtte ich nicht gedacht. Wie war denn die Zusammenarbeit mit ihm?

Hagen: Er ist echt ein total korrekter Typ, wobei wir ihn fĂŒr seine Arbeit mit Thumb schon immer bewundert haben. Er hat auf Anhieb verstanden, wie wir die Produktion haben wollten. Es war eine total coole Zusammenarbeit!

inHard: Fast wĂŒrde man eher darauf tippen, dass Jack Letten von Smoke Blow seine Finger im Spiel gehabt hat, so wie auf eurem DebĂŒtalbum...

Hagen: Ha, ja. Wir mögen die Jungs von Smoke Blow auch tierisch gerne. Aber Kiel ist nunmal ziemlich weit von OsnabrĂŒck entfernt. Als wir unser DebĂŒt damals aufnahmen, haben wir bei Jack Letten in einem Wohnwagen irgendwo an der Förde gehaust. Das war zwar geil, geht aber auch nur im Sommer. Bei Claus ist das schon besser.  Der wohnt in GĂŒtersloh, gerade mal ‘ne halbe Stunde mit dem Auto entfernt. Da konnten wir in aller Ruhe abhĂ€ngen und in 3 1/2 Wochen das Ganze einspielen.

inHard: Das heißt, ihr habt euren Ideen freien Lauf gelassen?

Hagen: Genau! Wir haben gebastelt, gejammt, gesoffen und ausprobiert. Unser SĂ€nger Siggy Rock hat einige StĂŒcke auch mal nackt eingesungen. Kurz: Wir hatten einfach den richtigen Flow, den die StĂŒcke auf der Scheibe brauchen...

inHard: Alles in der Tradition von Jack Letten, der frĂŒher ja auch schon mal auf die BĂŒhne gepisst hat...

Hagen: Ja, Jack hat sogar schon auf die BĂŒhne gekackt und den Pillermann freigemacht. Was raus muss, muss raus.

inHard: Nochmal zurĂŒck zur Studioarbeit: Ihr habt euch alle FreirĂ€ume gelassen, also ohne allzu viel vorzuproduzieren?

Hagen: Richtig, wir sind ganz kreativ an die Sache herangegangen. Von den Songs hatten wir die Strukturen, die wir dann in Jam-Sessions ausgearbeitet haben. Wir haben dann geschaut, wo was noch fehlt bzw. was noch energetischer oder druckvoller gemacht werden kann. Claus hat auch noch seine Ideen einfließen lassen, im Gegensatz zu Letten weitaus weniger dominant. Musik aus dem Bauch, komprimiert und auf den Punkt gebracht, das war das Ziel, das wir bestmöglichst umgesetzt haben.

inHard: So gesehen ist „Nuclear“, was ja auch viel mit Fusion und Explosion zu tun hat, ein sehr passender Titel fĂŒr eure Platte!

Hagen: Genau, Kernkraft, Spannung, Strahlung - das sind alles Dinge, die den Charakter und das GefĂŒhl auf unserer CD gut transportieren. Dieser mit RöhrenverstĂ€rkern, Amps und was auch immer verstĂ€rkte Sound von uns hat was von der Durchschlagskraft einer „Atombombe“. Urgewalt verschmilzt mit allen möglichen GefĂŒhlen, wir haben im Studio fĂŒr unsere Fans das Letzte rausgeschwitzt...

Rainer Guérich
CD: Nuclear (Swell Creek Records/Soulfood)
 

www.goodwitch.de

 

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