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H-BLOCKX
”In unserem Album steckt Energie, Pathos und Leidenschaft”

Mit einem unglaublich frischen und abwechslungsreichen neuen Album melden sich die H-BLOCKX zurĂŒck. „Open Letter To A Friend“ ist natĂŒrlich fest im Rock’n’Roll verwurzelt und prĂ€sentiert die Band, die mittlerweile auf eine 17 jĂ€hrige, erfolgreiche Bandgeschichte zurĂŒckblicken kann, in bester Spielfreude und mit intelligenten Songideen. inHard hatte die Gelegenheit, von SĂ€nger HENNING alle wichtigen Facts aus erster Hand zu erfahren...

inHard: GlĂŒckwunsch zu eurem neuen Album, von dessen QualitĂ€t ihr restlos ĂŒberzeugt zu sein scheint. Schließlich habt ihr mit eurem Plattenlabel bezĂŒglich des Erfolgs der Singleauskopplung „Countdown To Insanity“ sogar eine Wette am Laufen!

Henning: Korrekt! Das Ding ist, dass wir an der neuen Scheibe praktisch 3 Jahre rumgearbeitet haben. Unsere Plattenfirma hat wĂ€hrend der ganzen Zeit die FĂŒĂŸe still gehalten, was heute in der Szene auch nicht selbstverstĂ€ndlich ist. Und als wir den Jungs vom Label dann schließlich das fertige Album vorgestellt haben, gab es einen Disput darĂŒber, ob die Scheibe in dieser Form veröffentlichungsreif wĂ€re oder nicht. Und dann ging das Ganze hin und her. Wir hatten konkrete Vorstellungen darĂŒber, wie die Platte veröffentlicht werden sollte, welches Video gedreht werden sollte usw. Letzten Endes lief die engagierte Diskussion zwischen uns und unserer Plattenfirma darauf hinaus, dass ich mich irgendwann zu dem Satz hinreißen ließ, dass ich jede Wette eingehen wĂŒrde, dass unsere Ideen in kommerzieller Hinsicht funktionieren wĂŒrden. Und dann haben wir da draus relativ schnell ‘ne Wette gemacht. Die Plattenfirma hat gesagt: „Okay, wir geben euch jetzt ein festes Budget, mit dem ihr machen könnt, was ihr wollt. Wenn ihr mehr Geld zur Umsetzung eurer Vorhaben benötigt, mĂŒsst ihr das halt selbst investieren. Und wenn ihr fĂŒr den Videoclip ‘Countdown To Insanity’ bis Ende des Jahres 100.000 Klicks auf eurer Homepage (www.hblx.de) bekommt, werden wir eure Auslagen bezahlen.“ Und da wir im Vorfeld der Albumveröffentlichung einen großen sechsstelligen Euro-Betrag aus eigener Tasche vorgeschossen haben, sind wir natĂŒrlich extrem daran interessiert, diese 100.000 Klicks auf unserer Homepage möglichst schnell zu bekommen.

inHard: Ich denke doch, das ist zu schaffen...
 

Henning: Ja, wir sind auch sehr zuversichtlich. Nachdem der Videoclip seit 2 Wochen auf unserer Homepage steht, haben wir schon 50.000 Klicks bekommen.

inHard: Dann sollte die Wette doch spÀtestens in 2 Wochen durch sein!

Henning: Ja, das wÀre prima!

inHard: Jedenfalls könnt ihr mit dem musikalischen Ergebnis von „Open Letter To A Friend“ doch sehr zufrieden sein. Eine sehr abwechslungsreiche Scheibe mit starken Songs wie „Here I Go Again“ und „Leaving“. Obwohl es fĂŒr eine Band sicherlich nicht einfach ist, sich nach einer 17jĂ€hrigen Bandhistory und starken Alben (allen voran „Time To Move“ von 1994) immer wieder neu zu steigern!?

Henning: RĂŒckblickend ist „Time To Move“ zweifellos das außergewöhnlichste Album, das wir je gemacht haben. Insofern war es fĂŒr alle nachfolgenden Alben natĂŒrlich sehr schwer da ranzukommen. Unsere neue Platte ist aber auf jeden Fall eine Scheibe, in der sehr viel Energie, Pathos und Leidenschaft drinsteckt. NatĂŒrlich auch deshalb, weil wir - wie bereits gesagt - ein großes persönliches und finanzielles Risiko eingegangen  sind. Und die ganze Kritik im Vorfeld der Albumveröffentlichung hat uns nur darin bestĂ€rkt, noch selbstbewusster an die Sache ranzugehen. Obwohl wir natĂŒrlich extrem dankbar von allen Seiten unterstĂŒtzt werden.

inHard: Die Arbeiten an der Platte haben bereits 2005 im nordischen Skandinavien begonnen?

Henning: Genau, wir haben mit dem Songwriting schon relativ schnell nach Fertigstellung von „No Excuses“ (2004) angefangen. Den Grundstein fĂŒr das neue Album haben wir wĂ€hrend 2 Wochen im Jahre 2005 in DĂ€nemark gelegt. Anfang 2006 haben wir dann an dem Songmaterial in Schweden weitergearbeitet. Der Rest der Songs entstand dann im Laufe des Jahres 2006, weil ich wĂ€hrend dieser Zeit auch noch mit einer relativ schlimmen Stimmband/KehlkopfentzĂŒndung zu kĂ€mpfen hatte.

inHard: KehlkopfentzĂŒndung? Das ist wohl der Albtraum jeden SĂ€ngers! Was kann man dagegen tun? Stimme schonen, zeitweise nicht mehr singen?

Henning: Weiß ich natĂŒrlich auch nicht so genau. Die Ärzte sagen natĂŒrlich, Stimme schonen, möglichst wenig reden. Wer mich kennt, weiß allerdings nur zu gut, dass es nicht zu meinen grĂ¶ĂŸten StĂ€rken zĂ€hlt, die Schnauze zu halten. Ich hab’ diese Phase dadurch ĂŒberwunden, dass ich nach ‘ner Weile ganz allmĂ€hlich wieder mit den GesangsĂŒbungen angefangen habe. Und das hat dann geklappt!

inHard: Gab es denn wĂ€hrend der „Reifezeit“ des Albums, also wĂ€hrend der 3 Jahre, auch verschiedene Versionen von den StĂŒcken?

Henning: Ja und nein. GrundsĂ€tzlich war es schon so, dass wir nach unserem Aufenthalt in Schweden das GrundgerĂŒst der Songs stehen hatten. Wir haben danach allerdings eine bestimmte Zeit gebraucht, um uns darĂŒber klar zu werden, dass die Platte so und nicht anders gut ist. Dass es unser Weg ist, den wir gehen wollen, sowohl was die Songs als auch die Arrangements betrifft.

inHard: Auf „Selfconversation“, dem siebten StĂŒck der CD, ist sogar eine OpernsĂ€ngerin zu hören. Wie kam es denn dazu?

Henning: Die Idee dazu kam mir, als ich mit unserem Co-Produzenten Jan Löchel in unserem Studio in MĂŒnster bis 4 Uhr morgens  an den Reglern saß. Wir wollten auf der Platte was ganz Besonderes haben und sind dann alle möglichen Konzeptrock-Konstellationen durchgegangen. Und nach ein paar GlĂ€sern Wein hat dann Jan, der ĂŒbrigens ein exzellenter SĂ€nger ist, spontan angefangen, eine OpernsĂ€ngerin zu imitieren. Und das war so klasse, dass wir uns nicht nur in die Hose gepisst haben vor Lachen, sondern das schließlich ziemlich gut fanden. Und dann haben wird eben diese klassisch ausgebildete OpernsĂ€ngerin ins Studio geholt, und diese klasse Nummer ist dabei herausgekommen...

Rainer Guérich
CD: Open Letter To A Friend
(X-Cell Records)
www.hblx.de

 

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