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IDAHO
Emotionales Meisterwerk

Die Kalifornier IDAHO legen mit „Vieux CarrĂ©â€œ ein zeitlos gutes, emotionales und direktes Alternative-Pop-Rock Album vor, das man ermĂŒdungsfrei immer und immer wieder hören kann. inHard sprach mit Mastermind und SĂ€nger JEFF MARTIN...

inHard: Was kannst du mir ĂŒber die Bandgeschichte von Idaho erzĂ€hlen?

Jeff: Nun, Idaho war ursprĂŒnglich ein reines Aufnahme-Projekt, das ich mit meinem Freund John Berry ins Leben rief. Wir hatten in diversen Bands zusammengespielt und kannten uns schon seit der Teenager-Zeit. Irgendwann machte es bei uns dann Klick, und wir begannen damit, Musik fĂŒr uns selbst zu machen. Wir erkannten, dass ein Plattendeal oder sonstiges nicht das primĂ€re Ziel in unserem kĂŒnstlerischen Leben sein durfte. Nachdem unsere erste CD erschienen war, verließ uns John, und ich wurde der Haupt-Songwriter bei Idaho. Nach einer Platte namens „Three Sheets To The Wind“ arbeitete ich mit dem Gitarristen Dan Seta zusammen, bis sich unsere Wege 2000 trennten. Da ich die CD aber betouren wollte, suchte ich mir kurzerhand passende Leute, die bis heute im festen Line-Up von Idaho spielen. Das ist die kurze Version unserer Bandgeschichte...

inHard: Gibt es denn KĂŒnstler, die dich musikalisch beeinflusst haben?

Jeff: Das ist verdammt schwer zu sagen. Ich denke, es gibt KĂŒnstler, die ich besonders mag, aber inwieweit sie mich auf irgendeine Weise beeinflusst haben, weiß ich nicht. Jedenfalls höre ich mir gerne Sachen von Duke Ellington, Brian Eno, Cat Power, Bailtor Space, Arvo Part und My Bloody Valentine an. Aber Idaho klingt wirklich nicht nach dem Sound von diesen Musikern... Den Stil von Idaho könnte man vielleicht noch am besten mit „Dream-Pop“ umschreiben.

inHard: Was hat es eigentlich mit dem wohlklingenden Titel der CD, „Vieux CarrĂ©,“ auf sich?

Jeff: Das „Vieux CarrĂ©â€œ ist ein altes, französisches Viertel in New Orleans. Ziemlich frei ĂŒbersetzt bedeutet es das „alte Quadrat“. FĂŒr mich ist es ein geheimnisvoller Platz mit einer Menge abgefahrener, verrĂŒckter und betrunkener Leute. Mein Großvater ist in Baton Rouge, Louisianna, geboren.

inHard: Wie lange hast du an der neuen CD gearbeitet?

Jeff: 4 Jahre und 25 Minuten.

inHard: Was kannst du mir ĂŒber die eigentlichen Aufnahmen erzĂ€hlen?

Jeff: Alles wurde bei mir zuhause aufgenommen. Ich nutze Pro Tools und habe nebenbei noch eine Menge alter GerÀtschaften, die mir helfen, der Musik Leben einzuhauchen. Ich besitze schon seit meiner Kindheit ein Piano, viersaitige Gitarren und alte Keyboards. Ich schreibe niemals Texte zu Songs, bevor der eigentliche Basissound nicht steht.

inHard: Um was geht es in deinen Texten?

Jeff: Das ist eine schwierige Frage. Viele Botschaften stecken zwischen den Zeilen. Ich schreibe gerne ĂŒber Dinge, die verloren gegangen sind oder die du zu finden versuchst. Vielleicht fahre ich ganz einfach auch nur die Straße des Lebens entlang... Ich hasse es, ĂŒber Lyrics zu sprechen, das hat immer den Beigeschmack eines aufgeblasenen Freaks.

inHard: Hast du einen Lieblingssong auf der Platte?

Jeff: Ich denke, das ist „To Be The One“. Es ist eine zeitlose, sehr persönliche Nummer, die mir sehr gefĂ€llt . „Basscrawl“ mag ich auch ganz gern.

inHard: Ist eine Tour fĂŒr Deutschland oder Europa geplant?

Jeff: Ja, wir wollen auf jeden Fall nach Europa auf Tour kommen. Wir sind gerade dabei, Termine fĂŒr Auftritte im Dezember dingfest zu machen.

inHard: Hast du noch eine Botschaft an unsere deutschen Leser?

Jeff: Ja, bitte verurteilt nicht vorschnell alle Amerikaner, nur weil wir im Augenblick dieses Arschloch von einem PrÀsidenten haben.

Rainer Guérich
CD: Vieux Carré (Kalinkaland/Nova)

www.idahomusic.com

 

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