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NEAL MORSE
Ă„uĂźerst progressiv

Ex-Spock’s Beard Sänger NEAL MORSE hat es geschafft, mit seinem neuen Album „One“ die Klasse des Vorgängers „Testimony“ noch zu toppen. inHard hatte Gelegenheit zu einem Interview...  

inHard: Was kannst du mir über dein neues Album „One“ erzählen?

Neal: Nun, es handelt sich um ein Konzeptalbum, das die Geschichte von Gott, der Trennung des Menschen von ihm und die ultimative Wiedervereinigung durch Christus erzählt. Ansonsten ist die Scheibe zum Bersten voll gepackt mit großartiger Musik... wenn ich das so mal sagen darf. Der Sound klingt auf „One“ weitaus progressiver und auch ein bisschen rockiger als auf dem Vorgänger „Testimony“. Ich denke, es ist ein sehr starkes Album, viel stärker als ich es je erwartet hatte...

inHard: Wie lange hast du an der neuen CD gearbeitet?

Neal: Im November vorigen Jahres habe ich damit angefangen, und Anfang August 2004 bin ich damit fertig geworden.

inHard: Erzähl’ mir bitte etwas über die Studioarbeit!

Neal: Gleich zu Anfang hatte ich das Gefühl, dass ich diesmal Hilfe bräuchte. Ich hab’ Monate für das Songwriting benötigt. Ich wusste, ich hab’ etwas im Hinterkopf, aber ich wusste auch, dass es noch nicht aus mir herausgebrochen war. Ich brauchte Mitarbeiter, aber wusste nicht, woher ich sie nehmen sollte. Dann fiel mir Randy George ein, den ich ja schon von unserer Testimony Live-Tour kannte. Die ideale Besetzung für den Bass-Part. Dann betrat Mike Portnoy das Studio, unser Meisterdrummer. Und ab da lief die Zusammenarbeit perfekt. Wir drei fanden uns für eine Woche in meinem Homestudio zusammen und legten dann los. Alles in allem war es eine Menge Arbeit, bis schließlich alle Keyboards, Strings, Gitarre, Horns und Vocals standen. Wir hatten großen Spaß!

inHard: Wart ihr nur zu dritt oder gab es auch GastkĂĽnstler, die euch unterstĂĽtzten?

Neal: Unsere Gäste - von Phil Keaggy mal abgesehen - eher unbekannte Künstler, kamen erst dazu, nachdem der Basissound feststand.

inHard: Um was geht es in den Songs?

Neal: Ich habe einiges aus der Perspektive Gottes erzählt, was allerdings immer etwas gefährlich ist. Aber es war unvermeidlich. Ich möchte, dass die Leute etwas von dem spĂĽren, was sie von Gott trennt oder sie zu ihm näher bringt.  „The Creation“ erzählt etwas ĂĽber die Einheit des Geistes.

inHard: Wie wĂĽrdest du die Stilrichtung eurer Platte beschreiben?

Neal: Ă„uĂźerst progressiv mit einer Menge Keyboards, Mini-Moogs, Mellotron und all dem... mit Drum-Wiesel Mike Portnoy an den Drums!

inHard: Bitte erzähl’ mir etwas über die beiden komplexesten Stücke des Albums: „The Creation“ und „The Separated Man“!

Neal: Tja, da versuche ich musikalisch zu schildern, wie Gott das Universum erschaffen hat. Keine leichte Aufgabe! Die Musik startet mit großem Orchester usw. „The Separated Man“ ist mehr eine Abfolge von zusammengefügten Songs mit immer demselben Thema. Und dann gibt es da noch mittendrin die 7 Minuten lange Gitarrenpassage, welche ich im Kopf auf dem nach Hause Weg mit Frau und Kindern schrieb. Phil Keaggy hat da wirklich ein verdammt nettes Akustiksolo in Szene gesetzt.

inHard: Wann sieht man dich in Deutschland auf Tour?

Neal: Ich weiĂź es nicht. Ich mache alle Schritte mit der Hilfe des Herrn. Ich wĂĽrde wieder gerne nach Deutschland kommen. Ich bete darum und versuche, den Willen Gottes zu erfĂĽllen. I love Germany!

Bernd Oppau
CD: One (Insideout/SPV)

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