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OUT OF SEASON
Kopfkino im modernen und rockigen Sound

Aus Stuttgart kommen OUT OF SEASON, die mit „Kopfkino“ ihre neue CD vorstellen. Auf dem Spielplan steht emotionaler und kraftvoller Modern Rock in deutscher Sprache. Die Fragen von inHard beantworteten Jan Ebert (bass) und Nicola Carriere (vocals).

Ihr seid 1994 als Punkrockband gestartet und habt euch dann im Laufe der Jahre immer mehr in Richtung Rock und Metal entwickelt?

Gegenfrage: „Welche junge Band ist nicht als Punkrockband gestartet?“ Es ist nun einmal so, dass man es Punkrock nennt, wenn man nur 3–4 Akkorde pro Song benutzt. Wir waren bei der BandgrĂĽndung zwischen 16 und 18 Jahre alt. Mittlerweile haben wir uns natĂĽrlich persönlich und musikalisch weiterentwickelt. Wobei man sagen muss, dass auch schon auf den ersten Alben viele rockige Songs vorhanden waren, mit EinflĂĽssen aus dem Metal und Hardcore-Bereich. Ein weiterer Grund fĂĽr die Entwicklung in Richtung Rock und Metal ist sicherlich auch unsere aktuelle Besetzung. Wir hatten seit unseren Anfängen einige Wechsel, nicht nur personell, sondern auch in der Instrumentierung. In der Formation mit Gesang, einer Gitarre, Schlagzeug und Bass spielen wir seit Ende 2002. Dieser moderne und rockige Sound ist es, der am besten zu uns passt und die EinflĂĽsse eines jeden Bandmitglieds widerspiegelt.

Auf eurer CD „Kopfkino“ gibt es 8 deutschsprachige und 4 englischsprachige Titel. Könnt ihr die emotionale Atmosphäre eines Songs in deutscher Sprache nicht besser auf den Hörer transportieren?

Vor einigen Jahren haben wir uns überlegt, warum wir eigentlich unsere Songs auf Englisch schreiben. Irgendwie fiel uns nichts Positives ein, außer dass es verdammt schwierig ist, gute deutsche Texte zu schreiben. Die ersten Versuche waren auch nicht so glorreich. Entweder klang es kitschig oder der „Onkelz-Flair“ kam auf, was wir auf jeden Fall vermeiden wollten. Auf Deutsch kann man sich aber definitiv besser ausdrücken, wenn man mal den Trichter raus hat. Es ist ja auch UNSERE Sprache, die wir tagtäglich benutzen. Unser Englisch ist zwar auch nahezu perfekt, aber im Endeffekt sind die Lyrics doch nur Floskeln, die gut klingen. Nicht mehr, nicht weniger. Die 4 Songs am Ende der CD sind noch aus unserem vergangenen Album „Sunday Morning“. Diese wollten wir trotzdem einer breiteren Masse zugänglich machen, da wir bisher kein Label hatten.

Könnt ihr mir etwas über die eigentlichen Studioarbeiten an der CD erzählen?

Die Studioarbeit zu diesem Album war, wie auch bei den letzten CDs, relativ entspannt. Wir haben wie auch schon bei den Vorgängern wieder in den Maranis Studios bei Vagelis Maranis aufgenommen. Die vertraute Atmosphäre ohne jeglichen Zeitdruck und die professionelle Arbeit von Vagelis haben uns die Arbeit im Studio sehr vereinfacht und angenehm gemacht. - Wir schreiben die Songs im Vorfeld immer vollständig fertig und gehen dann nur noch für die eigentliche Aufnahme ins Studio. Das Besondere bei diesen Recordings war allerdings, dass wir in zwei Etappen aufgenommen haben. Das lag daran, dass wir einige gute Songs kurz nach dem Ende der Studioaufnahmen geschrieben hatten und diese unbedingt noch aufs Album sollten. Deswegen haben wir noch eine zweite Session drangehangen. Das hat sich gelohnt, denn alles auf der CD klingt recht homogen und hat einen roten Faden.

Wie entsteht denn ein Out Of Season-Song? Vielleicht könnt ihr mir mal die Herangehensweise an einem Beispiel erklären?

Wir schreiben die Musik immer gemeinsam im Proberaum. Am Anfang steht dabei meist ein Gitarrenriff oder ein Bassgroove. Darum bauen wir dann die restlichen Instrumente und den Gesang. Dann steht ein teilweise sehr langes Feilen an den Feinheiten auf dem Programm. Wenn etwas Zeit zwischen den Proben liegt und man den Song mit etwas Abstand objektv  betrachtet, wird auch mal die eine oder andere Nummer verworfen...

Wer ist bei euch bandintern für die Texte zuständig?

Die Texte stammen ausnahmslos von Nicki (Nicola Carriere). Das macht durchaus auch Sinn, da der Sänger den Song von allen am meisten fĂĽhlen muss. Und das kann er eben dann am besten, wenn er in den Texten seine eigene Stimmung ausdrĂĽckt. Nicki hat mittlerweile seinen eigenen und unverwechselbaren Stil gefunden, den nicht unbedingt jeder nachahmen kann, ohne „kitschig“ zu klingen.

Welche Reaktionen wĂĽnscht ihr euch von eurer Musik beim Publikum?

Musik transportiert Gefühle und verstärkt das eigene Befinden… meist positiv. Dieses Wohlbefinden wollen wir auch unseren Zuhörern mit unserem Sound, den Texten und der Leidenschaft schenken. Natürlich wollen wir aber auch Ärsche zum Wackeln bringen...

Rainer Guérich
CD: Kopfkino (7Hard/New Music Distribution) 

www.outofseason.de

  

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