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PUMP
Groove, Melodie, Gitarren

PUMP legen mit "Sonic Extasy" ihr neues Meisterwerk vor. inHard hatte die Gelegenheit, sich mit den Bandmitgliedern Marcus JĂŒrgens (vocals), Aki Reissmann (guitar) und Micha Vetter (bass) zu unterhalten...

inHard: Wie kam es eigentlich zur GrĂŒndung von Pump im Jahre 2001?

Marcus: Also, PUMP wurden offiziell Anfang 2002 vom damaligen Gitarristen Ulli Hauf und mir gegrĂŒndet. Allerdings hatten wir beide bereits im September 2001 an den ersten Songs gearbeitet, die spĂ€ter auch entsprechend Verwendung fanden. Bis wir allerdings eine komplette Band waren, dauerte es bis ca. Dezember 2001/Januar 2002
 ganz so genau weiß ich das leider nicht mehr  Wir beide hatten damals das GefĂŒhl, dass diese Songs einfach als richtige Band live auf die BĂŒhne gebracht werden mĂŒssen. So haben wir eben angefangen, diverse, uns bekannte Musiker zu fragen, ob evtl. Interesse an der GrĂŒndung einer Hardrockband bestĂŒnde, u.a. unseren Gitarristen Aki als Dritten im Bunde, unseren damaligen Drummer Achim Keller (jetzt Victory) usw. So ergab sich eines zum anderen, bis wir schließlich Anfang 2002 komplett waren. Und bereits im Juni 2002 hatten wir das VergnĂŒgen und durften sowohl die ehemaligen US-Platinrocker von Dokken auf einer Show supporten sowie die kanadischen Melodic-Rock Helden von Harem Scarem auf 2 Shows auf den jeweiligen Eurotourneen dieser Bands. Tja, danach ging es eben munter weiter
 wir schrieben weiter an Songs, nahmen zwischenzeitlich ein Demo mit Producer Tommy Newton in Celle bei Hannover auf,  bis wir letztendlich im Sommer 2003 mit den Arbeiten zu unserem DebĂŒt-Album „Against Everyone‘s Advice“ (ebenfalls mit Tommy Newton als Produzent) begannen. Die Scheibe kam aber erst im April 2004 auf den Markt, da wir einige Zeit auf der Suche nach einem entsprechenden Label waren. Von da an nahm alles seinen Lauf: Tour mit Axel Rudi Pell, Support Shows fĂŒr Queensryche usw. Heute, mittlerweile ist es August 2009, sind wir immer noch da, dieses Mal mit unserem neuen Album „Sonic Extasy“ und  mit neuem Line-Up, und ich denke, wir sind besser und stĂ€rker als jemals zuvor.

inHard: Das dritte Album ist ja bekanntlich immer das schwierigste in der Band-Discographie. War das vielleicht der Ansporn, solch eine variable und packende Scheibe einzuspielen?

Aki: Nun, ich finde, es ist immer ein Ansporn, eine Scheibe zu machen, egal ob die erste, zweite oder dritte CD. Man sollte immer versuchen, das Beste aus sich rauszuholen, wobei es aber keine Rolle spielt, ob es wĂ€hrend des Songwriting-Prozesses ist oder bei der Studioarbeit an sich. Schließlich wollen wir den Fans, die die CD kaufen bzw. jede Menge Geld dafĂŒr liegen lassen, das Höchstmaß an QualitĂ€t bieten.

inHard: Könnt ihr mir etwas ĂŒber die eigentlichen Studioarbeiten an der Platte erzĂ€hlen? Welche Erinnerungen habt ihr daran?

Micha: Die Arbeit an der Scheibe war dieses Mal sehr aufreibend. Zumindest was den Zeitfaktor angeht. Das Studio, in dem Aufnahmen statt fanden, ist in Frankfurt, und damit ja nicht unbedingt in direkter Nachbarschaft. So waren wir gezwungen, die CD in mehreren Etappen einzuspielen. Jedes Mitglied hatte also so seinen terminlichen Ownspace. Leider passiert es da mal ab und an, dass Termine platzen. Dadurch entstanden immer mal wieder lĂ€ngere Schaffenspausen. Einschneidend war dann natĂŒrlich, als unser Produzent Uwe Lulis seinen schweren Motorradunfall hatte. Als wir uns von dem ersten Schock erholt hatten und die Sorge um sein Leben nachließ, wurde uns bewusst, dass wir jetzt wieder eine lĂ€ngere Durststrecke durchlaufen mĂŒssten. Aber wo Schatten ist, da ist auch Licht. Wir fanden glĂŒcklicherweise mit Kai den perfekten Mann, um das Album fertigzustellen. Interessant an der Studioarbeit diesmal war, dass die Besetzung von PUMP in dieser Konstellation erst 2 Monate bestand! So war die Studioarbeit auch gleichzeitig unser Kennenlern-Prozess! Und Gott sei Dank mögen wir uns alle sehr. Das war ja nicht unbedingt selbstverstĂ€ndlich!

inHard: Wie entsteht eigentlich ein Pump-Song?

Aki: Im Zeitalter der PC Technik wird mittlerweile viel Vorarbeit in den eigenen vier WĂ€nden geleistet. Ich nehme z.B. eine Songidee zu Hause auf, nur in groben ZĂŒgen, meist nur einen Anfangspart, Strophe, Bridge und Refrain. Die schicke ich dann zu Marcus und warte seine Meinung ab, ob das fĂŒr ihn stimmig ist und er was damit anfangen kann. Das ist fĂŒr mich sehr wichtig, da der Gesang nun mal ein AushĂ€ngeschild eines Songs ist. Kommt dann das Okay, wird der Song im Proberaum mit allen Bandmitgliedern verfeinert und entsprechend fertiggestellt.

inHard: Euer Coverartwork ist optisch wirklich gelungen. Wer hat es denn entworfen, passt zum Platten-Titel sehr gut!

Marcus: Also das Konzept des Covers stammt in dem Falle tatsĂ€chlich von mir selbst. Ich trage diese Idee schon ein Weilchen bei mir im Hinterkopf herum. Graphisch umgesetzt hat es letztendlich aber unser Gitarrist Stef
 und die junge Dame wurde optisch von unserem Basser Micha entsprechend in Szene gesetzt. Also vor allem dem großartigen Einsatz der beiden Kollegen ist es zu verdanken, dass unser Cover wirklich super gelungen ist. Uns gefĂ€llt es selbst sehr gut. - Kurioserweise muss ich aber anmerken, dass mir der Album-Titel erst spĂ€ter eingefallen ist, also nach dem Coverkonzept. Normalerweise hatten wir bisher immer erst den Album-Titel und versuchten dann ein mehr oder weniger stimmiges Cover zu entwerfen bzw. zu realisieren. Vielleicht sollten wir die neue Methode beibehalten...

inHard: Habt ihr bestimmte Songs auf der Platte, die ihr besonders mögt?

Micha: NatĂŒrlich hat jeder seine Faves auf so einem Album. Und natĂŒrlich fallen diese Favoriten auch teilweise sehr unterschiedlich aus. Es gibt sogar solche Konfliktsituationen, wo ein Bandmitglied fĂŒr einen Song besonders schwĂ€rmt, ein anderer diesen Song jedoch eher verteufelt! Aber die Details dazu werde ich Euch hier nicht verraten! Allerdings gibt es Songs, bei denen es keine Plattform zur Diskussion gibt. „Lowlife In The Fast Lane“ ist einfach nun mal ein Hit, der jedem in der Band gefĂ€llt!  Wir haben selbst schon von Leuten, die keinen Metal hören, zu dem Song  ein begeistertes Feedback erhalten. Falls mal jemand eine Liveshow von uns sehen sollte, kann der- oder diejenige  auch deutlich erkennen, dass wir auch den Song „CouldnÂŽt Care Less“ lieben. Da legen wir auf unserer sowieso schon heißen Show noch ‘ne Schippe drauf.

inHard: Noch eine Message an die Fans?

Marcus: Wir hoffen, dass sich vor allem auch die jĂŒngeren Fans wieder mehr mit dem bodenstĂ€ndigen und unverwĂŒstlichen Hardrock auseinandersetzen. Trends kommen und gehen, zeitlose Rockmusik bleibt. Hört Euch Klassikeralben von AC/DC („Back In Black“) oder Guns ‘n’Roses („Appetite For Destruction“) an, dann wisst ihr, von was ich spreche. Auf unserem neuen Album „Sonic Extasy“ können wir meiner bescheidenen Meinung nach alles bieten, was irgendwie Spaß macht: Groove, Melodie, Gitarren
 einfach eine zeitlose und ordentliche Ladung Rock ’n’ Roll
 genauso, wie es sein muss....es knallt einfach nur, von vorne bis hinten
 also Leute, habt keine Scheu und riskiert einfach mal ein Ohr!

Rainer Guérich
CD: Sonic Extasy (Fastball/Sony Music)

www.pump-rocks.net
www.myspace.com/pumprocks
 

  

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