Februar 2004

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After Forever
Exordium
Transmission
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Ob es angesichts der heutigen Veröffentlichungsflut klug ist, eine Mini-CD & DVD auf den Markt zu werfen, wage ich mal stark zu bezweifeln. Zumal von den 6 Liedern mit „Line Of Thoughts“ (ein Instrumental) und dem Cover von Maidens „The Evil That Men Do“ (zuerst ungewohnter Gesang, aber gut) 2 Stücke abgezogen werden können. Von den restlichen 4 Liedern ist „Gloriying Means“ das beste, „One Day I`ll Fly away“ fällt am stärksten ab. Die beiden anderen sind recht gut. Auf der DVD gibt es den Video-Clip zu „My Choice“, eine Live-Version des Maiden-Covers sowie die üblichen Standards. Knappe 4 Punkte. (CK)


ALIAS EYE
A Different Point of You
DVS Records/Alive
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Gutes zweites Album des Fünfers aus Mannheim nach ihrem vielbeachteten Debüt "Field Of Names". Leider kommt der Progressivrock oftmals zu kurz, da die Band  zu sehr auf stilistische Vielfalt (Funk, Blues, Pop u.a.) setzt. Das stört die Homogenität der Platte, wird aber durch den gewohnt guten Gesang von Philip Griffiths wieder wettgemacht. Die besten Songs der CD heißen "Icarus Unworded" und "On The Fringe". (BO)

 


Armageddon Over Wacken
V. A.
Armageddon / Soulfood
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Da haben sich die Macher des WOA nicht lumpen lassen und einen schicken Digi-Pack mit 2 CDs (zum Preis von einer) zusammengestellt, mit dem sich jeder etliche Highlights von 2003 wieder zu Ohr führen kann. Bands aus allen Bereichen des Metal von zart (Victory, Sinner, Circle II Circle) über mittel (Sonata Arctica, Metalium, Seventh One) bis hart (Graveworm, Rotting Christ, Malevolent Creation) sind vorhanden und bieten einen guten Querschnitt durch das Billing. 26 Bands und Songs, gutes Booklet und niedriger Preis heissen hier die Trümpfe für 5 Punkte. Empfehlenswert! (CK)


Vanilla Fudge
The Return
Music Avenue / Soulfood
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Ob man diese CD unbedingt gebraucht hätte, darf bezweifelt werden. Auf „The Return“ sind 10 von 12 Stücken schon bekannte Songs von früheren Alben, die auch durch die Neueinspielung nicht viel gewinnen. Für Fans und Leute, die eine Best Of suchen, sicherlich interessant, der Rest kann jedoch getrost drauf verzichten. (PH)

Vhäldemar-I Made My Own Hell (Arise /Point Music)
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Na, das wird doch noch etwas mit den Spaniern. Zwar ist nicht alles Gold und 3 Instrumentals sind mindestens 2 zuviel, aber Songs wie „Breakin All The Rules“, „No Return“, „Old Kings Vision Part II“ und „Death Comes Tonight“ (Klischeetext) dürften dem gemeinen Metaller gut gefallen. Zwar kein Klassiker, aber doch gut... (PH)


Watch Them Die-Watch Them Die (Century Media)
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Für Freunde des modernen Thrashs der Marke Machine Head oder letzte Slayer dürfte diese Platte eine Offenbarung werden. Aber auch mir als „Traditionsbewusstem“ gefällt die Mischung aus Thrash und Hardcore nicht so schlecht. Knallharte Musik, welche mit Vocals der Marke Thrash bis Death unterlegt wird, ist nichts für Weicheier. Anspieltipp ist der letzte Song „Resurrection“. (CK)

VENUE KIDS-We Got Something (Gain Rec/Rough Trade)
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Munter melodische (Punk) Rock EP der fünf Schweden als Vorgeschmack auf ihren Longplayer. Für Genre-Fans sind die 5 Tracks durchaus einen Reinhörer wert. (EB)

Dreamscape-End Of Silence (Massacre / Soulfood)
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Auch auf dem dritten Album bieten die Münchener Progressiv-Metall der gehobenen Klasse. Neu an Bord ist Sänger Roland Stoll, der seine Aufgabe mehr als zufriedenstellend löst. Wäre da nicht eine Band namens Dream Theater, an die man sich des öfteren erinnert fühlt, deren Niveau aber nicht erreicht wird, wäre auch locker ein Punkt mehr drin. So bleibt es bei 4 Punkten und der Hoffnung, dass es bei der sympathischen Band endlich mal aufwärts geht. (CK)


Morifade-Domination (Karmageddon / Soulfood)
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Eine angenehme Überraschung ist dieses, mit erstklassigem, progressiven Power-Metal gefüllte Werk der 6 Schweden von Morifade. Für Freunde von Sonata Artica, Stratovarius oder Nostradameus ist hier neues Kraftfutter angesagt, ja teilweise werden diese locker übertroffen. 5 dicke Punkte für eine Band, die noch für Furore sorgen wird. (CK)


Axenstar-Far from Heaven
(Arise / SPV)
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Wie schon beim Debüt, so gibt es auch auf dem Zweitwerk soliden, aber etwas unspektakulären Power-Metal zu hören. Eine Steigerung im Vergleich zum Erstling ist zwar auszumachen, zu ähnlich gelagerten Bands wie Morifade fehlt aber noch ein Stück. Die Band muss noch etwas an sich arbeiten, um aus einer guten Platte (daher 4 Punkte) eine sehr gute bzw. sogar ein Meisterwerk zu machen. Anspieltipps: „Infernal Angel“, „Far From Heaven“ und „Blackout“. (CK)


Corvus Corax-Gaudia Vite – Live (Pica /EFA)
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Klar, die Jungs können spielen, Mittelaltermusik ist angesagt und eigentlich ist alles gut. Aber ich kann damit nichts anfangen, ebenso wenig wie mit Jazz und verbleibe bei 2 Punkten. Für Fans gibt es auch noch eine gleichlautende DVD, die Kuh will gemolken werden... (CK)


Baltimoore-Ultimate Tribute
(Lion / Alive)
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Die Umschreibung „Nett aber unnötig“ trifft, wie bei den meisten Tribute-Alben, auch hier zu. Jungs, hattet ihr keine Ideen ? Schade, dass eine solch unterbewertete Band sich als Cover-Band verdingt. Nicht, dass die Versionen schlecht sind, aber das eigene Material ist doch wesentlich interessanter. Anspieltipps: „Kill The King“ (Rainbow), „Never Say Die“ (Black Sabbath), „Samurai“ (UFO) und „Riff Raff“ (AC/DC). 3 Punkte und der Hinweis für Neueinsteiger, sich besser die Best-Of oder eines der älteren Alben zuzulegen. (CK)


Saltatio Mortis-Erwachen (Napalm /SPV)
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Als wären In Extremo oder Subway To Sally nicht schon schlimm genug, kommt eine weitere Kopie dieser Richtung mit einem neuen Album an den Start. Wer auf lahme Riffs, Drumcomputer, Dudelsackgeplänkel und schlechte Texte steht, wird bestens bedient. Negativer Höhepunkt ist das Cover der ebenfalls überbewerteten Kiss („God Gave Rock’n’Roll“). (PH)


Popzillas-Pandorra Pop (Vitaminepillen Records/Zomba)
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Punkrock meets eine tolle Girliestimme meets poppige Melodien und trippelige Munterbeats. Die Popzillas geben auf den 3 Stücken dieser CD-Single einen äußerst vielversprechenden Vorgeschmack auf das kommende Album, auf dem die wunderschöne Girl-Figur Pandorra Pop einige Abenteuer zu bestehen hat. Man darf gespannt sein, musikalisch sehr gelungen! (TB)


Deathchain-Deadmeat Disciples
(Dynamic Arts /Twilight)
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Eine mehr als ansprechende Mischung aus Thrash (80%) und (Melodic-) Death-Metal (20%) ist auf dem Erstling von Deathchain zu verzeichnen. Mit knapp 33 Min. zwar a bisserl kurz ausgefallen, wissen die 9 Tracks doch zu überzeugen. Freunde von Bands wie Slayer, Kreator bzw. Death oder auch (alte) In Flames sollten in dieses Werk unbedingt reinhören. (PH)


Attacker - Soul Taker
(Iron Glory / Zomba)
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Schon die ersten beiden Longplayer „Battle At Helm`s Deep“ (1985) und „The Second Coming“ (1988) waren Metal-Alben der Spitzenklasse. Obwohl, teilweise sogar durch den Tod bedingt, nicht mehr im Orginal-Line-Up, halten sie auch noch nach 16 Jahren dieser Bürde stand und legen mit „Soul Taker“ ein klasse (und klassisches) Album vor, das den tiefen Spirit der 80er Jahre atmet. Hier sind Überzeugungstäter am Werk, die für Freunde von Omen, Metal Church oder (alte) Vicious Rumors eine gelungene Alternative darstellen. Hoffentlich durch Iron Glory bald in Deutschland zu sehen.... (CK)


Force Of Evil - Force Of Evil
(Escapi /Alive)
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Es scheint, als wären die Mercyful Fate-Musiker nicht so recht ausgelastet, allerdings ist es angenehm, wenn sie die Zeit so ausfüllen. Dunkler, logischerweise durchaus an Fate erinnernder Metal der klassischen Art ist hier Trumpf. Sänger Martin Steene (Ironfire) kann zwar mit dem König gesangstechnisch nicht mithalten, bewerkstelligt seine Aufgabe aber mehr als zufriedenstellend. (CK)


Tankard-Beast Of Bourbon (AFM/Soulfood)
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Sie haben es nicht leicht die Frankfurter, da sie immer etwas im Schatten der 3 großen Bands des deutschen Thrash (Kreator, Destruction und Sodom) standen und stehen. Zumindest bei mir haben sie wesentlich bessere Karten als die überbewerteten und gehypten Sodom und untermauern das hier mit Nachdruck. Frisch kommen „Die With A Beer In Your Hand“ (könnte neben „Empty Tankard“ der Liveklassiker werden), Dead Men Drinking“ und „Fistful Of Love“ aus den Boxen. „Thrash with Class“! (CK)


Easy Rider -Animal
(Locomotive / Alive)
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Einen Schritt zurück machen die Spanier von Easy Rider, deren neuestes Werk mit dem Vorgänger „Regeneration“ bei weitem nicht mithalten kann. Zwar fängt es noch durchaus gut an, aber im Laufe der 56 Min. wird es immer eintöniger, streckenweise sogar langweilig. (JP)


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