März/April 2007

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@@@@@@ überragend
@@@@@ sehr gut
@@@@ gut
@@@ durchschnittlich
@@ mäßig
@ schlecht

Almah
Almah
AFM Records/Soulfood
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Ein Allstar-Projekt, hinter dem sich große Namen verbergen: Edu Falashi (vocals, ANGRA), Emppu Vuorinen (guitar, NIGHTWISH), Lauri Porra (bass, STRATOVARIUS) und Casey Grillo (drums, KAMELOT). Musikalisch geht’s in Richtung progressiven Power Metal.
David Comtesse


ANGER AS ART
Callous & Furor
OSM Records/PHD
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Mit Anger As Art stellt Steve Gaines (Ex-Abbatoir) seine neue Band vor. Musikalisch gibt es entsprechend dem Bandnamen voll eine auf die Zehn. Wut-Thrash-Metal mit knüppelnden Nummern wie "Anger Is Rising" und "Gnashing Of Teeth“.
Tim Beldow


Beneath The Sky
What Demons Do To Saints
A Day To Remember
For Those Who Have Heart
Victory Records/Soulfood
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Neues aus dem Hause Victory Records. BENEATH THE SKY aus Cincinnati werden gerne mit Bands wie Carcass, Hypocrisy und Killswitch Engage verglichen. Ihr neues Werk ist harte Extremmucke mit Gekeifer, Thrash und Deathriffing. - Sehr viel melodischer klingen da schon A DAY TO REMEMBER, die auf Songs wie „Speak Of The Devil“ und „The Danger In Starting“ Growls cleanem Gesang ziemlich genial gegenüberstellen. So verbindet man Hardcore-Power mit der richtigen Dosis Pop-Appeal.
Olaf Rominski


BENUTS
Best Of... Live!
Wolverine Records/Soulfood.
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Die beNUTS feiern ihr 12 jähriges Bestehen mit einem amtlichen Livealbum, das im bayerischen Murnau mitgeschnitten wurde. Neben 16 Bandklassikern finden sich auch noch 3 neue Kompositionen. Ein absolut munterer, druckvoller Ska-Sound mit allerlei Punk, Rock und Ragga-Einflüssen. Anspieltipps: "Everybody's Ska" und "Skaska City".
Duklas Frisch


Black Stone Cherry
Black Stone Cherry
Roadrunner
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Black Stone Cherry sind vier blutjunge Newcomer in der Tradition von Bands wie Lynyrd Skynyrd oder den Black Crowes . Sie kombinieren harten unverwässerten Stoner-Rock mit kraftvollen Blues-Elementen. Dabei kopieren die Vier nicht einfach ihre Vorbilder, sondern haben in den 13 Songs längst ihren eigenen Stil gefunden, der mit schweren Gitarrenlines, druckvoller Drumarbeit und atmosphärischen Melodien Lust auf mehr macht! Respekt, ein Debütalbum, wie man es selten hört!
David Comtesse


Chris Caffery
Pins And Needles
Metal Heaven/Soulfood
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Mit „Pins And Needles“ legt Chris Caffery, der Leadgitarrist von Savatage“, das adäquate Follow-Up zu den beiden Soloalben „Faces“ „004) und „W.A.R.P.E.D.“ (2005) vor. Savatage Fans werde ihre helle Freude an dem Album haben, zumal Caffery phasenweise sehr experimentell und aggressiv zu Werke geht, was schon die Einleitung zum markigen Opener „Pins & Needles“ andeutet. Unterstützt wird Caffery u.a. von Bassist Nick  Douglas (Doro), Keyboarder Paul Morris (Rainbow) und Drum-Spezi Yael (Fireball Ministry, My Ruin). Ein besonderer Anspieltipp ist das abgedreht-untertourige „Worms“, das nicht nur wie Hölle groovt, sondern zudem Mr. Caffery am Schluss auch noch ein Saxophon-Solo beisteuert.
Bernd Oppau


The Casanovas
All Night Long
Rubber Records/ZYX Music
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The Casanovas kommen aus dem fernen Australien und wurden von Bands wie den Hellacopters und Gluecifer beeinflusst. Trotzdem macht ihr Punk’n’Roll Spaß und geht gut in die Ohren, was insbesondere bei „California“ der Fall ist.
Enzo Bach


CHTHONIC
Seediq Bale
Down Port Music/PHD
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Im asiatischen Raum haben sich die taiwanesischen Black Metaller CHTHONIC während der letzten Dekade einen hohen Bekanntheitsgrad erspielt. Nun steht ihr neues Album „Seediq Bale“ auch hierzulande zur Veröffentlichung an. Die Lyrics sind größtenteils auf Englisch gehalten, wobei ihr aggressiver Sound natürlich auch mit traditionellen asiatischen Elementen versehen ist. Interessantes Teil!
Olaf Rominski


Cornerstone
Two Tales Of One Tomorrow
Massacre Records
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Tolle neue Scheibe der Band des ehemaligen Royal Hunt  Bassisten Steen Mogensen und Goldkehlchen Dougie White (Ex-Rainbow) und ein wahrer Leckerbissen für alle Freunde des klassischen Hardrocks. Schon der Opener „Misery“ ist mit seinem geschmeidigen Intro und den anschließend zupackenden Gitarrenlinien, die von Dougies unverkennbarem Shouting getragen werden, allererste Sahne. „One Mans Hell“ hätte mit seinem catchy Aufbau auch jedes Rainbow- oder Deep Purple-Album gut geschmückt. Richtig wohltuend, diese Platte, fern des ganzen NuMetal-Mists, der einem sonst serviert wird.
David Comtesse


Dead Poetic
Vices
Century Media
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Nach vollzogenem Lineup-Wechsel präsentieren sich Dead Poetic sozusagen wie Phönix aus der Asche entstanden, um gleich im Studio ihren „neuen Sound“ auszuprobieren. Herausgekommen ist dabei eine Scheibe, die mit einem mächtigen Klampfenfeuerwerk stark in Richtung klassischem Rock arbeitet und dabei nur zu gerne Soundelemente aus Alternative, Crossover und Grunge verbindet. Eine Mischung mit erstaunlichen Sprinterqualitäten, die neben frickeliger Saitendrescherei und ultraharten Metal durchaus einige partytaugliche Schatten wirft. Genial kombinieren die Jungs beinharten Bölkstoff und aggressive Rockpower mit atemberaubenden Retro-Krachern.
Jörg Eifel


Deathbound
We Deserve Much Worse
Dynamic Arts Records
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Die finnischen Death & Grind-Spezialisten von Deathbound treten hier eine echte Soundlawine los, wie sie nicht fieser sein könnte. Aus Tracks wie „End The Guessing“ und „Gain Control“ gibt es kein Entkommen mehr; Deathbound ziehen euch tief runter in den Höllenschlund. Von dieser Wucht und Durchschlagskraft muss solche Mucke sein!
Conny A. Rettler


DOMINICI
O3 A Trilogy,Part II
Insideout/SPV
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Einem größeren Publikum bekannt geworden ist Sänger Charlie Dominici durch seine Zugehörigkeit bei Dream Theaters Debütalbum „When Dream And Day Unite“ im Jahre 1989. Wengleich er auch noch im Herbst desselben Jahres bei der Band wieder ausstieg, geriet sein Name nie in Vergessenheit. Anlässlich der On Stage-Reunion des "When Dream And Day Unite"-Line-Ups im Jahre 2004 bekam er schließlich wieder Lust und spielte den ersten Teil der “O3 A Trilogy” im Jahre 2005 ein. Nun folgt der zweiite Teil und weiß auf ganzer Linie zu überzeugen. Eine tolle Scheibe an der Schnittstelle zwischen Metal und Progressive Rock mit deutlichen Einflüssen von Dream Theater.
Tim Beldow


Drone
Head-On Collision
Armageddon/Soulfood
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Nach ihrer Debut-EP „Octane“ und einem ereignisreichen Sommer mit jeder Menge Live-Gigs war die Zeit mehr als reif für den ersten Longdreher von Drone . Die Jungs aus Celle haben die Liveerfahrung der letzten beiden Jahre genutzt und ihren brachialen Hardcore-Mix noch eine Spur härter und dunkler getuned. Beinharte Metal-Fetzer wechseln mit ausbalancierten Arrangements .
David Comtesse

 
Duster 69
Angel King
Decibell Rec./Radar
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Rough abgemischtes drittes Album der Stonerrocker Duster 69, die den Hörer mit ausgiebigem Gitarrengeschrubbe und den eruptierenden Gesangsattacken von Sänger Lucki überfallen. Hat seine Höhepunkte in Songs wie dem pumpend-treibenden „Personal Navigator“ und dem atmosphärisch flirrenden „Chemical Rodeo“.
Tim Beldow


Everything At Once
Everything At Once
Linus Entertainment/ZYX Music
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Hart-wuchtiger Alternative-Rock ist das Handwerkszeug der fünf kanadischen Riffverzierer. Ihr selbstbetiteltes Debütalbum steht ganz im Zeichen brutzelnder Verstärker, jaulender Stahlsaiten und brüllender Drumgewitter. Dazu gesellen sich in den elf Songs hochprozentige Anleihen aus Garagenfeeling, Grunge und gelegentlichen Punkrhythmen, was ihr wuchtiges Rockgitarren-Szenario etwas auflockert und dem Album im schwammigen Einheitsbrei die nötigen Konturen verleiht. Insgesamt kein Geniestreich, aber ein grundsolides Rockalbum mit Ambitionen.
Frank Zöllner


Fear My Thoughts
Vulcanus
Century Media
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Die Meister des speedigen Deathmetal lassen auch auf ihrer neuesten Einspielung nichts anbrennen und knüppeln dir vom ersten Akkord an die Schädeldecke auf. Ihr Hochgeschwindigkeits-Sound in den 12 Songs setzt voll auf heiße Riffattacken, Drumgewitter und abgehackte Growl-Vocals. Wer allerdings genau hinhört, dürfte in Songs wie „Culture Of Fear“ oder dem Titelsong „Vulcanus“ Anleihen aus dem Hard&Prog-Rock-Bereich heraushören. Ein Umstand der Fear My Thoughts eine Ecke eingängiger macht und auch nicht eingefleischten Thrash-Fans eine Chance gibt.
Frank Zöllner


Fishbone
Still Stuck In Your Throat
Ter A Terre/Rough Trade
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Fishbone, die Multi-Kulti-Truppe aus Los Angeles, geht auf eine 5wöchige ausgedehnte Europatour und präsentiert sich nach Jahren mal wieder ihren Fans on stage. Gleichzeitig  stellen sie ihre neueste Rille „Still Stuck In Your Throat“ vor. Die Combo um Frontmann Angeloo Moore hat einen inspirierend-energiegeladenen Soundtrack im Gepäck, der ohne die geringsten Berührungsängste quer durch alle Stilebenen wildert. In den 12 Tracks finden sich jazzige Anleihen ebenso selbstverständlich wie süffige Ska&Funk-Ausflüge, Reggae-Rhythmen oder hochmelodische Crossover&Alternative-Szenarien. Kontrastreiche Sprünge, die nur durch die künstlerische Präsenz von Fishbone zusammengehalten werden.
Frank Zöllner


Franky Lee
Cutting Edge
Burning Heart/SPV
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Franky Lee halten  auf ihrem Debütalbum ihrem Lieblingsthema die Treue! Unverwässerter, handgemachter und straighter Street-Rock ist ihre Passion. Eine leichte Punk-Kante lässt sich bei „Cutting Edge“ nicht verleugnen, schließlich gehört Frontmann& Gitarrist Mathias Färm zu Schwedens „Punk-Veteranen“. Entsprechend wild und hart fällt der Sound aus, den die Jungs mit schnellen Griffbrett-Verzierungen und dreckigen Bassläufen unterfüttern. Dazu gesellt sich bellende Crossover-Garagen-Vocals und fertig ist ein neuer Rock-Export aus dem hohen Norden.
Frank Zöllner


Fu Manchu
We Must Obey
Century Media
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Ok, das Wichtigste in Kurzform! Die kalifornischen Krachmacher sind zurück und legen mit „We Must Obey“ das härteste Album ihrer Bandgeschichte vor. Und die reicht mittlerweile auch schon gut 12 Jahre zurück. Eine Zeitspanne in der sich Fu Manchu mit einer wilden Mixtur aus Stoner-Rock, Punk und Metal einen Platz in der Oberliga der Hartwurst-Fraktion erspielt haben. Die elf neuen Rockgranaten arbeiten mit einer schweißtreibenden Synthese aus ungeschliffener Spielwut, simplen Harmoniemustern und knallharten Rock-Arrangements. Dazu gesellen sich verzerrte Stromgitarren, zementharte Drumeinlagen und eine ausgefeilte Crossover-Vocalarbeit. So schlagen Fu Manchu ein toughes Rockerlebnis aus dem Felsen, das auf eingestaubte Gehörgänge wie eine Frischzellenkur wirkt.
David Comtesse


Eric Gales
Psychedelic Underground
Provogue/Rough Trade
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Tolles neues Album von Eric Gales, der Anfang der 90er Jahre als Jungspund die Szene mit seinem einzigartigen Bluesrock aufhorchen ließ. Die 12 Hochkaräter hat er klassich im Trio-Line-Up mit Thomas Pridgen (drums) und Steve Evans (bass) eingespielt. Geboten wird ein vollends überzeugender Blues-Rock-Hybrid-Sound, der rockt und groovt wie Sau. Gales Stimme ist über jeden Zweifel erhaben, seine Gitarre röhrt und erinnert schon im Opener „Wake Up Call“ an denkwürdge Vorbilder wie Jimi Hendrix und Stevie Ray Vaughan. Eine Pflichtscheibe für alle Freunde eines beherzten Bluesrocks!
Rainer Guérich


Jim Gilmour
Great Escape
Greylevel
Opus One
ProgRock/Just For Kicks
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Zwei Neuveröffentlichungen auf ProgRock-Records. Auf „Great Escape“ hat Saga-Keyboarder Jim Gilmour ausgiebig die Möglichkeit, sich auf seinen Tasten auszutoben.  Besonders genial und fast schon E.L.P.-Charakter hat „Algonquin“, das zweite Stück der Scheibe. - GREYLEVEL kommen aus Kanada und bieten uns auf ihrem Erstlingswerk „Opus One“ ausbalancierte Progkost mit viel Atmosphäre und gutem Songwriting-Gespür. Wer die frühen Porcupine Tree mag, unbedingt antesten.
Bernd Oppau


Goddess Shiva
Goddess Shiva
Metal Heaven/Soulfood
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Nach 30 Jahren hat es nun doch noch geklappt, Mat Sinner und Armin Sabol legen mit Martin Schmidt (Ex-Atrocity) das Debütalbum von Shiva vor, das eigentlich schon Ende der 70er Jahre erscheinen sollte. Herausgekommen ist  unter dem neuen Logo „Goddess Shiva“ eine straighte Hardrockscheibe mit orientalischen Klängen und Bluesanleihen.
David Comtesse


Grave Digger
Liberty Or Death
Locomotive Records
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Neben Bands wie Helloween, Running Wild oder Sinner halten die Jungs von Grave Digger bereits seit Jahren die Fahne des „Heavy Metal-Made In Germany“ hoch. Jetzt steht ihre neue CD am Start und schöpft vom Beginn an aus dem Vollen. „Liberty Or Death“ nennen Grave Digger ihre Sammlung von zehn Songs, die alle unter der Thematik Freiheitsbewegungen und den damit einhergehenden Kriegen um Freiheit und Frieden stehen. Ein überaus gelungenes Konzeptalbum, das smashige Eingängigkeit mit wuchtiger Gitarrenarbeit und voluminösen Gesangseinlagen paart. Empfehlung!
David Comtesse


GURU GURU
Don‘t Call Us We Call You
Shake Well
Wah Wah
Revisited Records/SPV
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Revisited Records setzt seine Wiederveröffentlichungsreihe mit den Krautrockern GURU GURU fort. Besonders interessant ist hierbei die Reissue-Fassung des 73er Albums „Don‘t Call Us We Call You“, der gleich eine ganze Bonus-Live-CD vom German Rock-Festival 1973 zugepackt wurde. Darauf zu finden ist u.a. eine 35minütige Fassung von „Ooga Booga“ und „Der Elektrolurch“ in knapp 17 Minuten Länge. Der Wahnsinn! Aus den 1990er Jahren stammen die Re-Releases „Shake Well“ (1993, Bonustrack: „Ooga Booga-Special“ ) und „Wah Wah“ (1995, Bonustrack: „Space Baby“). Die Kultband setzte in dieser Phase zunehmend auf Ethno-Elemente und poppigere Strukturen. Selbstverständlich erscheinen alle drei Reissues im aufwändigen Deluxe-Digipack und mit neuen Linernotes ergänztem Booklet. Für alle Guru Guru-Fans ein Pflichtkauf!
Rainer Guérich


Hartmann
Home
Frontiers/Soulfood
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Nach „Out In The Cold“ (2005) das zweite Album des einstigen At Vance-Sängers Oliver Hartmann und seiner Truppe. Das Songmaterial ist auch recht gefällig, wenngleich für meinen Geschmack ein wenig zu chartorientiert. Deshalb vergebe ich auch nur drei neutrale Punkte.
Tim Beldow


Imperia
Queen Of Light
Massacre
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Für ihr zweites Album konnten die holländischen Gothic-Metaller von Imperia Sängerin Helena Iren Michaelsen (Ex-Trail Of Tears) als Frontfrau gewinnen. Ein Umstand, der sich auf die Einspielung des neuen Songmaterials sehr positiv ausgewirkt hat. Zwischen den atmospärisch-bombastischen und schnellen Parts findet Helena für ihren kräftigen bis operettenhaften Gesang ein weites Betätigungsfeld, so dass sie ihre stimmlichen Stärken sehr gut ausspielen kann. Somit kann „Queen Of Light“ bedenkenlos empfohlen werden, wobei ich als Warm-Up-Vorschlag den Opener „Mirror“ anzubieten hätte.
Tim Beldow


Intense
As Our Army Grows
Napalm/SPV
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Seit ihrem 2004er Debüt „Second Sight“ haben Intense sich positiv weiterentwickelt. Exzellente Vocalarbeit, mächtige Gitarrenwände und druckvoller Powermetal ergeben einen gelungenen Zweitling, der in Tracks wie „Anger Of The Ancients“ und „Mirror Shroud“ seine majestätischen Höhepunkte hat. Wer auf Bands wie Iced Earth oder Nevermore steht, zulegen!
Tim Beldow


Itchy Poopzkid
Time To Ignite
Where Are My Records
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Auf „Time To Ignite“ lassen’s Sibbi, Panzer und Saikov ganz schön krachen. Mit metallischen Gitarren fängt der Opener „Better Off One“ an, dann wird Punk-tempomäßig beschleunigt. Catchy Riffs, ohrgängige Melodien und der ganz spezielle Itchy-Charme krönen auch Kompositionen wie das kickende „Big Shot“ oder das hymnische „You Don’t Bring Me Down“. Der Oberhammer ist aber „Silence Is Killing Me“, ungewöhnlich zahm anfangend, tempovariierend und mit tollen Vocalharmonien bestückt. Zwischen Punk, Pop und Rock toben sich die Itchys nach Herzenslust aus. Eine Scheibe, die einfach Spaß macht!
Rainer Guérich


Jesus On Extasy
Holy Beauty
e-Wave/Sony BMG
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Jesus On Extasy vermischen auf „Holy Beauty“ ins Ohr gehende Vocals mit einem rasant treibenden Sound aus Synthis, Industrial, Rock’n’Roll und rhythmisch stampfender Gitarrenfraktion.  Und das ohrgängige „Nuclear Bitch“  verfügt über nicht von der Hand zu  weisendes Hitpotential, wie viele andere Songs des Albums auch.
Yasmin Schmidt


Kain
Leben im Schrank
Vertigo/Universal
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Nachdem die Berliner Rock-Combo erst kürzlich mit 3 Doors Down duch Deutschland tourten, steht diesen Sommer schon wieder eine Tour mit Keith Caputo und diverse Festival-Gigs auf dem Spielplan. Nicht zuletzt um ihre jetzt in den Startlöchern stehende Debütrille „Leben im Schrank“ zu promoten. Gleich zu Anfang einen Major-Deal bei Universal zu ergattern, zeigt eigentlich, dass Limo, Holger, Nino und Paul für erstklassigen Deutsch-Rock der besonderen Art stehen. Live sind die Vier sowieso der Oberhammer und ihre schweißtreibende Performance rockt voll das Haus. Mit „Leben Im Schrank“ liegt nun auch eine straighte Studioversion ihrer ganz persönlichen Rock-Sicht vor, bei der harte Gitarrenlicks, erdige Bassläufe und Drumattacken eine Symbiose mit zum Teil sehr persönlichen Texten und melodischen Songstrukturen eingehen. Ein Album zum relaxten Reinhören mit enormem Spassfaktor.
Jörg Eifel


KELLY KEAGY
I'M Alive
Frontiers/Soulfood
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Schönes Rockalbum von Nightranger Sänger und Drummer Kelly Keagy, der bei den 13 Tracks von Jim Peterik (Survivor, Pride Of LIons) und Reb Weach (Winger, Whitesnake) unterstützt wird. Das Spektrum reicht von ohrgängigen Nummern ("I'm Alive") bis zupackendem Rock ("Stolen").
David Comtesse


Krawallbrüder
In Dubio Pro Reo
KB Records/New Music Distr.
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Erstmals deutschlandweit im Handel erhältlich ist diese geniale Scheibe der KrawallBrüder. Der Vierer um den am Mikro alles gebenden Frontkämpfer Pascal macht eine in den Arsch tretende Mischung aus Oi!, Rock’n’Roll, Metal und deutschsprachigen Texten. Die CD ist bestückt mit  Mitgröhlnummern  wie „Krawallbrüder“ (Publikumshymne) und „Halbstarke Jungs“, die Band schiebt zur Abwechslung aber auch schon mal eine langsamere Gangart ein wie in „Für uns zu spät“. Ungeschönter, ehrlicher Straßenrock, der mit emotionaler  Aggressivität reibungsfrei auf den Punkt gebracht wird. Laut hören!
Rainer Guérich


Last days Of April
Might As Well Live
Bad Taste/Soulfood
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Die schwedische Indie & Emo-Band veröffentlicht ihren bereits sechsten Longplayer „Might As Well Live“.. Wer bittersüßen EMO mit unverkennbaren Popeinschlag mag, wird Songs wie „“Lost And Found“ und „Hanging High“ mögen.
Yasmin Schmidt


Leichenwetter
Klage
Metal Axe Records/Sony dadc
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Einen abolut eigenständigen Sound machen Leichenwetter, die die Werke verstorbener deutscher Lyriker (u.a. Heine, Schiller, Goethe) in ein dunkles Gothic-Metal-Gewand mit zusätzlicher Elektronik-Komponente kleiden. Über einen hohen Wiedererkennungswert verfügt auch die Rockbariton-Stimme von Frontmann Numen, der Kompositionen wie „Allerseelen“ und „An einem Grabe“ seinen ganz persönlichen Stempel aufdrückt.
yasmin Schmidt


Logh
North
Bad Taste Records/Soulfood
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Noch genießen die schwedischen Indierocker Logh Geheimtipp-Status, doch das könnte sich mit Veröffentlichung ihres neuen Albums „North“  schon bald ändern. Ihre ebenso emotionalen wie sphärischen Kompositionen werden gekonnt in Szene gesetzt und sind ganz großes Kino!
Yasmin Schmidt


Manning
A Matter Of Life And Death
Rocket Scientists
Revolution Road
ProgRock/H’ Art
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Progrock-Konzeptalbum mit deutlichen Folkeinflüssen von Guy Manning (u.a. Tangent). Gesang und Flötenklänge erinnern sehr an frühe Jethro Tull, nicht nur auf dem Opener „Margaret Montgomery“. -  8 Jahre mussten die Fans von Rocket Scientists auf ein neues Studiolebenszeichen warten. Das Warten hat sich gelohnt, denn Erik Norlander und seine Mannen legen ein tolles Progrock-Opus in Form einer prall gefüllten Doppel-CD vor. Schön frickelig, dramatisch und mit instrumentalem Feinschliff ausgestattet.
Bernd Oppau


Masterplan
MKII
AFM Records/Soulfood
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Äüßerst gespannt sein konnte man auf das neue Werk von Masterplan. Schließlich hatte die Band den Weggang von Sänger Jorn Lande und Uli Kusch zu verkraften. Neu am Mikro ist also nun MikeDiMeo, dessen Stimme erstaunlich gut zu dem neuen Songmaterial passt. Auch Mike Terrana an den Drums fügt sich homogen ins Bandkonzept ein. Weshalb Masterplan Fans nicht enttäuscht sein sollten, da sich mit Nummern wie „Lost And Gone“ und „Keeps Me Burning“ auch echte Granaten auf der Scheibe finden.
Tim Beldow


Metalium
Nothing To Undo - Chapter Six
Massacre/Soulfood
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Der Metalium-Fan wird diesen Monat auch mit einer neuen Scheibe beglückt. Alles dabei, für das die Band steht: Power Metal & Speed-Attacken. Von Queen gibt’s mit „Show Must Go On“ auch noch eine Coverversion. Da ziehe ich doch glatt 5 Punkte aus dem Hut.
Tim Beldow


NEAL MORSE
Sola Scriptura
Insideout/SPV
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Der ehemalige Spock‘s Beard Mastermind erfreut die Prog-Gemeinde wieder mal mit einem genialen neuen Meisterwerk, bei dem ihm nicht nur Mike Portnoy (Dream Theater) und Bassist Randy George hilfreich zur Seite standen, sondern auch Gitarrist Paul Gilbert (Mr. Big).  Herausgekommen sind drei wohldurchdachte, superlange Songs plus dem balladesken „Heaven In My Heart“. Besonders spannend geriet „The Door“ mit fast halbstündiger Länge und seinen komplexen Arrangements. Ein absoluter Pflichtkauf für jeden Progfan, wobei ich mich nur verneigen und sechs Punkte vergeben kann!
Tim Beldow


MT.
Lethologica
Manatees
Untitled
Motivesounds Rec. /Indigo
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Zwei kunstvoll im Digipack aufgemachte Alben, die auf dem englischen Zwei-Mann-Label Motivesounds Recordings erscheinen. Bei MT, wo Labelgründer Ben Maxwell mitwirkt, dominieren weitschweifende Drum/Gitarren-Instrumentalpassagen, die recht schnell ermüdend wirken. Etwas abwechslungsreicher, aber nicht wirklich gut wird’s dann auf dem dritten Stück, wo Vocals dazukommen. - Besser gefallen mir da die schon wesentlich heavier eingestellten MANATEES. Die düsteren Soundkonstellationen ihres Albums sprühen vor kantigen Riffs, Urgewalt und Gitarrengewitter. Zitate von Gruppen wie Neurosis oder Swan ergeben ein eigenständiges Album.
Yasmin Schmidt


My American Heart
The Meaning In Makeup
Bodog Music
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Unkomplizierten und handgemachten Retro-Rock haben sich die fünf US-Newcomer aufs Banner gepinselt. Die Jungs sind durch die Bank kaum älter als 20 Lenze, haben in den Staaten aber schon fünf US-Tourneen auf dem Buckel. Deshalb war es jetzt auch höchste Zeit für einen Longplayer, auf dem My American Heart ihre reichliche Live-Erfahrung einbringen konnten. Und so atmen die 12 Tracks auch jede Menge Retro-Feeling ohne dabei im „Gestern“ zu versinken. Die Jungs verstehen es, ihre Liebe für Old School-Rock mit modernen Alternative&Crossover-Lines zu kombinieren.
Jörg Eifel


Neverland
Schizophrenia
Escape Music/Point Music
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Neverland kommen aus der Schweiz und legen hier eine progressive Power Metal-Scheiblette vor, die mich zu begeistern weiß. Der Sechser verfügt mit Frontmann Jean-Marc Viller über eine echte Powerstimme und kann in Songs wie dem über siebenminütigen Titelstück und „Mysteria“ überzeugen. Produziert wurde die Scheibe übrigens von Tommy Vetterli (Coroner, Kreator), der auch schon für den Mix des selbstbetitelten Demos aus dem Jahre 2003 verantwortlich war.
Bernd Oppau


Nikki Puppet
Militant Mother
Armageddon/Soulfood
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Schon auf seinem Debüt „Puppet On A String“ setzte der Female-Fronted-Vierer auf einen knackigen und speedigen Mix aus harten Metalphasen, Punkanleihen und kraftvollem Hardrock. Nur was die Wahl ihrer Frontfrau Nicky Gronewold angeht, hatten Nikki Puppet kein glückliches Händchen. Ihr fader und facettenloser Vocaleinsatz nervt eigentlich vom ersten Song an und entpuppt sich als schmalbrüstiges Stimmchen, das krampfhaft versucht, die Rockröhre zu geben.
David Comtesse
 


Opiate For The Masses
The Spore
Warcon/Bodog Music
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Mit zweijähriger Verspätung erscheint das Debüt der hoffnungsvollen, jungen  US-Industrialrocker OPIATE FOR THE MASSES (OFM) über Bodog Music auch in Deutschland. Ein harter und intelligenter Soundmix, den die Jungs auch schon als Live-Support von Bands wie Ministry, Linkin Park, Marilyn Manson und KMFDM präsentiert haben. Als Reinhörtipps empfehlen sich Songs wie „Can’t Feel“ und „Transparency“.
Jörg Eifel


Pride Of Lions
The Roaring Of Dreams
Frontiers/Soulfood
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Die Band von Jim Peterik legt hier ihr sehr erfreuliches und überaus gelungenes drittes Album vor, dass mich streckenweise an ruhmreiche Journey-Alben erinner. Toll gestartet wird mit dem Opener „Heaven On Earth“. Der zweistimmige Gesang bzw. das Wechselspiel zwischen Jims eher rauer Stimme und Toby Hitchcocks heller Stimme reißt einen einfach mit, wenngleich manches schon ziemlich pathetisch klingt. Es gibt eine Menge tolle und ausgefeilte Arrangements, schöne Dramaturgie - so klingt melodischer Rock, der fesselt, den man sich in der Endlosschleife geben kann und der einfach gute Laune macht.
Yasmin Schmidt


PURE REASON REVOLUTION
The Dark Third
Insideout/SPV
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Pure Reason Revolution ist ein vielversprechendes Sextett aus London, das in seiner musikalischen Ausrichtung sphärische Melodiebögen mit wabernden Keyboards und dem ausdrucksstarken Gesang von Jon Courtney verbindet. Wer Bands wie Porcupine Tree oder Pink Floyd mag, sollte sich die hierzulande veröffentlichte Doppel-CD-Edition sichern, die eine spezielle Bonus-CD mit zum Teil unveröffentlichten Stücken beinhaltet.
Bernd Oppau


Rose Tattoo
Blood Brothers
Armageddon/Soulfood
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Auf nach 30 Jahren zeigen  die australischen Bluesrocker nicht die geringsten Ermüdungserscheinungen. Ganz im Gegenteil, wer „Blood Brothers“ in den Player schiebt, wird bombardiert mit harten Gitarrenlicks, bärbeißiger Bassarbeit und einer kargen Rhythmusstruktur. Am Tod ihrer beiden Musikerkollegen Peter Wells und Ian Rillen hatten die Jungs schon zu knabbern und ihnen hiermit so etwas wie ein Tribut-Album geschenkt. Der düstere Blues-Rock hätte mit seiner Bodenständigkeit und einfachen Direktheit Peter & Ian bestimmt gefallen.
David Comtesse


Sear
Lamentations Of Destruction
Dynamic Arts Records
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Fieser Death- & Black-Metal aus finnischen Landen. Der Frontkämpfer lamentiert nicht, sondern stirbt die 1000 Tode. Ein brutales Gemetzel,  nicht immer von so schneller Gangart wie in „Pedon Käsky“, sondern auch schon mal etwas rhythmischer. Naja...
Tim Beldow


Silent Force
Walk The Earth
AFM Records/Soulfood
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Tolles neues Album von Silent Force, das sehr melodisch, progressiv und natürlich mit metallischer Härte daherkommt. Die Shouts von Fronter DC Cooper sind über jeden Zweifel erhaben. Als Anspieltipps empfehle ich das voranpreschende „Man& Machine“ und das weitschweifende „Walk The Earth“.
David Comtesse


Sinner
Mask Of Sanity
MTM Music/SPV
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Die „Altherren-Riege“ des gepflegten Old School-Rock meldet sich mal wieder zu Wort und serviert für alle langjährigen Fans und Newcomer einen metallisch-melodischen Powersound. Auch nach über 20 Jahren im Geschäft wissen Sinner im entscheidenden Moment immer noch wie man griffige Riffarbeit mit harten Drumeinlagen zu einem krachenden Rockalbum verarbeitet. So wieder einmal geschehen auf ihrem neuesten Destillat „Mask Of Sanity“, das neben melodischer Grundierung und der obligatorischen Balladenkost auch jede Menge Overdrive-Sound mit Killerqualitäten liefert.
Frank Zöllner


Soulbreach
My Dividing Line
Mascot Records/Rough Trade
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Hervorgegangen aus den „Überresten“ der schwedischen Thrashmetal Band Mausoleum lassen Soulbreach keinen Zweifel aufkommen, wo ihre musikalischen Wurzeln liegen. Unheiliger, wilder und krachorientierter Speed&Darkmetal steht auf dem Spielplan der fünf Coreknaben. Und den knallen Soulbreach ohne Verzögerung aus den Verstärkern und fusionieren dazu einen metallisch-heißen Growlgesang. Erstaunlicherweise schaffen es die Schweden trotz aller Riffgewitter und Drumfell-Attacken den einen oder anderen geschmeidigen Balladenakkord einzubauen, nur um im nächsten Moment die Welt untergehen zu lassen. Ein guter Start in die Szene!
David Comtesse


Stone The Crow
Fitting The Pieces
Soulfood
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Abwechslungsreich und sehr dynamisch ist die „neue“ von Stone The Crow“ geworden. Das sieht auch Marc Stone, der charismatische Sänger des Vierers so: „‘Fitting The Peaces’ spiegelt alle unsere Einflüsse wider, und die kommen aus den verschiedensten Sparten der Musik: Rock, Pop, Metal, Elektro, Triphop...“ Tatsächlich brauchen sich  Nummern wie „Edge“, „Honesty“ und „Coming Home“ nicht vor der internationalen Konkurrenz zu fürchten, eine gute Balance zwischen Ohrgängigkeit, Melodik und Härte.
David Comtesse


SUN EATS HOURS vs. NICOTINE
Metal Addiction
Rude Records/Cargo
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Schmucke Split-CD von den italienischen Punkern SUN EATS HOURS und Japans Punkrock-Helden NICOTINE, die hier gelungene Coverbearbeitungen von Metallica ("Enter Sandman"), Faith No More ("Digging The Grave"), AC/DC ("You Shook Me All Night Long"), Helloween ("Future World") , Europe ("Final Countdown") u.v.a. ins Rennen schicken.
Enzo Bach


SUSHIFARM
Eat It Raw
Megapress/Soulfood
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Eine echte Empfehlung ist das Debütalbum des Alternative-Funk-Rock-Vierers Sushifarm, der bei seinen Songs auf allerlei Abwechslung setzt. Grunge trifft auf Metal, Rock, Alternative, Balladen. Wer auf Bands wie frühe Red Hot Chili Peppers oder Incubus steht, unbedingt abgreifen!
Bernd Oppau


Tenside
My Personal War
Unformatted Records/Rough Trade
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Mit seinem ersten Longplayer stellt der Vierer eindrucksvoll unter Beweis, dass knallharter Metalnachwuchs nicht nur im hohen Norden von Europa gedeiht, sondern auch in heimischen Gefilden die Stahlsaiten kreisen lässt. „My Personal War“ nennen Tenside ihre Powerrille, die vom ersten Akkord an mit straightem Thrash, Growls und Hardcore die Richtung vorgibt. Die vier Jungs schenken sich in den 12 Songs echt nix und hauen einen phetten und ultraharten Rocksound aus den Amplifiern.
Yasmin Schmidt


Thee Merry Widows
Revenge Served Cold
People Like You/SPV
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Thee Merry Widows sind Amerikas erste Frauen Psychobilly Band. Und musikalisch machen Miss Eva von Slut und ihre 4 Damen eine verdammt coole Mucke. Unterkühlte Vocals treffen auf traditionellen Psychobilly, Horrorpunk, Surf und Garage. Man höre hierzu das flirrend dominante „Cruel Mistress“.
Bernd Oppau


Trail Of Tears
Existentia
Napalm Records/SPV
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Die Norweger Trail Of Tears agieren  auf ihrem fünften Album hauptsächlich im Gothic Metal-Bereich. Außerdem haben sie mit der französischen Sängerin Emmanuelle Zoldan auch wieder eine stimmgewaltige Frau in ihren Reihen, die für das gesangliche Wechselspiel mit Ronny Thorsen und Kjetil Nordhus bestens geeignet ist. Da geb’ ich doch gerne 5 verdiente Punkte.
Tim Beldow


Triosphere
Onwards
Facefront
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Die Norweger, die mit Ida Haukland eine echt toughe Shouterin in ihren Reihen führen, gibt’s seit 2004. Seitdem hat die Band u.a. mit Tony Martin, Paul Di’ Anno und TNT getourt und  jetzt das Debütalbum fertiggestellt. Und das kann sich hören lassen, denn die Band geht vom Opener, der zugleich zwei der insgesamt 3 Teile des Titelstücks darstellt, verdammt kompromisslos und rasant kickend zur Sache. Geboten wird ein packender Hauckruck--Metal, der nur eine Richtung  kennt und zeigt, dass auch Frauen in der norwegischen Heavyszene die Axt schwingen können. Auf jeden Fall eine Entdeckung wert!
Bernd Oppau


Type O Negative
Dead Again
Steamhammer/SPV
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Vier Jahre haben sich die Jungs aus Brooklyn Zeit gelassen, um ihren neuesten Dreher auf die Beine zu stellen. Das Ergebnis kann sich hören lassen und fällt mit über 77min Spielzeit selbst für den Bombastic-Sound von Typ O Negative verdammt lange aus. Was ihren gewohnten Mix aus Darkwave, Düstermucke, Hardcore und Metal angeht, so steht „Dead Again“ als 7. Studioalbum den Vorgängern in nichts nach. Im Gegenteil, in Tracks wie „The Profits Of Doom“ oder „Halloween In Heaven“ hat man nicht selten den Eindruck, dass die Jungs noch eine Spur düsterer geworden sind. Auf dem Cover von „Dead Again“ haben Typ O Negative mit dem Mönch Grigori Rasputin einen Seelenverwandten abgebildet: Er sieht aus, als ob er mit den Jungs am liebsten mitrocken würde.
David Comtesse


Unwritten Law
The Hit List
The Smashup
Being And Becoming
Bodog Music
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Die kalifornischen Punkrocker UNWRITTEN LAW existieren seit 1990 und haben es bis dato auf 6 Veröffentlichungen gebracht. Grund genug, um die Fangemeinde mal mit einer neu im Studio eingespielten „Hit List“ zu beglücken, die speziell jene Bandklassiker beinhaltet, die während der Konzerte von der Hörerschaft am lautstärksten gefordert wurden. Der Oberhit ist natürlich „Superman“, dazu gibt’s noch 2 brandneue Tracks. - Ebenfalls neu auf Bodog Music ist die CD der New Yorker THE SMASH UP, die sich selbst als Geschichtenerzähler verstehen. Ihre Songs handeln u.a. von Themen wie Abtreibung („Murder To The Mattress“) und Drogensucht („Rachel’s Day“). Musikalisch auf die Reise geschickt mit einem unberechenbaren Rocksound, der auch Punk- und Metal zitiert.
Enzo Bach



Up In Hell
Trance
Nuromusic
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Eine echte Empfehlung, diese Scheibe des Fünfers um Frontkämpfer Billy Bad Cole. Geboten wird kraftvoller, vor Energie strotzender Heavy’n’Roll mit Growls, ohrgängigen cleanen Shouts und enormer Spielfreude. Mir gefällt die Band besonders gut, wenn die Kraftschübe zugunsten eines intelligenten Songaufbaus zurückgefahren werden, beispielsweise in dem Titelstück „Trance“.
Bernd Oppau


Volkstrott
Todeskunst
John Silver Production/Soulfood
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Volkstrott ist ein junges Berliner Sextett, welches auf dieser Scheibe in die Fußstapfen von Bands wie Subway To Sally und Letzte Instanz tritt. Auf ihrem Album „Todeskunst“ gibt es Mittelaltermusik, Metal und Rock zu hören. Als Gäste wirkten bei der Einspielung Meister Selbfried (Ex-Corvus Corax) und ein klassisches Streicherquartett mit. Empfehlenswert!
Tim Beldow


Waltari
Release Date
Dockyard 1/Soulfood
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Die finnischen Crossover-Pioniere Waltari melden sich mit einem neuen Album zurück, das sie augenzwinkernd auch gleich „Release Date“ betitelt haben. Musikalisch in Szene gesetzt wird das Album mit mancher Überraschung, fiesen Elektronics, packenden Gitarrenlinien, Stakkato-Rhythmen u.v.m. „Get Stamped“ und „Big Sleep“ sind nur 2 Kostproben eines außergewöhnlichen Albums, das so ungewöhnlich wie sein Name ist.
David Comtesse


NOCH MEHR NEUE CDs


ALTERNATIVE MOMENTS
V.A.
Sony BMG
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Eine Kompilation, auf der endlich mal 32 hochkarätige Indie-Rock-Balladen zusammengefasst wurden. Das Spektrum reicht von Bush's "Letting The Cables Sleep" über Lemonheads "Ride With Me" bis Silverchairs "Cemetary". Empfehlenswert sind auch die Beiträge der Newcomer wie Christian Kjellvander ("Drunken Hands") und Monta ("The Awakening").
Duklas Frisch


SOLAR PLEXUS
Niemandsland
STF Records/M-System
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Recht schnell schieben Solar Plexus nach ihrem Debüt im letzten Jahr ihr nächstes Album nach. „Niemandsland“ steht in der Tradiition von Bands wie Rammstein und Oomph und verbindet aussagekräftige Texte mit einem ebenso fetten wie harten Rocksound. Als Reinhörtipps empfehlen sich Songs wie „Der Sturm“ und „Amok“.
Yasmin Schmidt


MOORGATE
Close Your Eyes And Fade Away
Cutting Edge/Twilight
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Der Schweden-Fünfer MOORGATE veröffentlicht nach zwei Demos nun sein Erstlingswerk  "Close Your Eyes And Fade Away". Geboten wird schnörkelloser und hörenswerter Death Metal traditioneller Art. Wer auf Bands wie IN FLAMES, DARK TRANQUILLITY oder AT THE GATES steht, sollte Gefallen an der Scheibe finden.
Olaf Rominski


HEROES OF STEEL
Vol. 4
ZYX Music
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Andreas Schöwe von Metal Hammer hat die vierte Ausgabe der "Heroes Of Steel" Reihe mit den Sahnehäubchen des True- und Power Metals bestückt. Ein Who is Who des Metals mit Bands wie U.D.O., Axel Rudi Pell, Hammerfall, Blind Guardian, Circle II Circle, Nevermore, Doro u.v.m. Ideal als Futter für den Auto-CD-Player.
David Comtesse


Jorn
The Gathering
Unlocking The Past
Frontiers/Soulfood
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Gleich zwei Scheiben erscheinen von  Jorn Lande, vielen bekannt durch seine Arbeit mit Masterplan. „The Gathering“ ist eine Retrospektive seiner Frühwerke vor seiner Masterplan-Zeit, „Unlocking The Past“  ein Coveralbum, u.a. mit Deep Purple („Burn“) und Rainbow-Nummern („Kill The King“).
David Comtesse


Rebels
32 Giants Of Rock
Sony BMG
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Tja, eine Doppel-CD vielleicht für alle Rockfreunde, die Futter für ihren Auto-CD-Player benötigen. Mit dabei sind Rainbow, ZZ Top, Survivor, Boston, Emerson, Lake & Palmer u.v.a. Da wird’s nicht langweilig.
Minky Stein



Ein ganz spezielles Hörerlebnis bieten
TEETH OF THE HYDRA auf ihrem Album "Greenland" (Tee Pee/Cargo). Depressive Doom-Parts verbinden sich mit weitschweifenden Soundorgien, beispielsweise auf dem 11minütigen "The Garden Of  Rotten Teeth". +++ FREYA haben sich aus ehemaligen Bandmitgliedern von EARTH CRISIS gebildet und legen mit  „Lift The Curse“ (Victory/Soulfood) ihr neues Album vor. Ultra brutal und unbarmberzig rammt sich ihr straighter Metal Hardcore und die monströsen Growls in eure Ohrmuskulatur +++ Mit „Open Fire“ (Relapse/SPV) melden sich auch die Haudegen von ALABAMA THUNDERPUSSY zurück. Neu an Bord ist Sänger Kyle Thomas (Ex-Exhorder, Floodgate), der zu den Kick-As Kompositionen bestens passt +++ Die holländischen Thrash-Metaller von CYPHER legen mit „Darkday Carnival“ (Rusty Cage/H’art) ihr Debüt vor. Der Vierer prügelt zwischen Death und Thrash munter drauf los, um gelegentlich die Temposcharube zurückzudrehen. Wem’s gefällt... +++ „Babysteps“ (ProgRock/H’Art) heißt das gelungene Prog-Konzeptalbum von HENNING PAULY. Geadelt wird die Scheibe durch die Mitwirkung von James LaBrie (Dream Theater) und Michael Sadler (Saga) +++
 


LUSTFINGER
Achtung Heilig
Rotz + Wasser
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Die Münchener Punkrocker von Lustfinger haben es endlich geschafft, ihren neuen Longplayer fertigzustellen. Lange genug hat es ja gedauert. Das Warten hat sich gelohnt, Titel wie „Heilig“, und „Märchenland“ können sowohl von der textlichen als auch von der musikalischen Seite her überzeugen.
Enzo Bach


CRYSTALLION
A Dark Enchanted Crystal Night
STF Records/M-System
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Was für ein tolles Debütalbum! Crystallion bieten auf „A Dark Enchanted Crystal Night“ Power-Metal vom Feinsten mit einer gehörigen Melodic-Komponente. Ob epische Nummern wie „Dragonheart“ oder hymnische Harken wie „Guardians Of The Sunrise“, die Jungs überzeugen mich voll und ganz. Und das weitschweifende „The Final Revelation“ mit 9 Minuten Länge ist der echte Abräumer. Das macht von meiner Seite aus verdiente 5 Punkte!
Tim Beldow



Emmure
Goodbye To The Gallows
Victory/Soulfood
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Die fünf Kerle von Emmure kommen aus New England und servieren uns hier einen brutalen und zerstörerischen Post-Hardcore, dass die Wände wackeln. Death-Gekeife und cleane Shouts sind ebenso anzutreffen wie Instrumentalparts. Das geht richtig auf die 12 und hat seine Höhepunkte in Songs wie „10 Signs You Should Leave“, „Rusted Over Wet Dreams“ und „Travis Bickle“.
Olaf Rominski


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