Juni/Juli 2007

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@@ mäßig
@ schlecht

1997
A Better View Of The Rising Moon
Victory Records/Soulfood
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Ja, die Bandnamen waren auch schon mal einfallsreicher. Diese junge Band mit hübscher Frontfrau scheint vom Jahre 1997 ganz fasziniert zu sein, denn just in diesem Jahr haben sich diverse Lieblingsbands des Fünfers gegründet (u.a. Jimmy Eat World, The Promise Ring). Ist also klar, in welche Richtung es musikalisch geht...
Enzo Bach


Adair
The Destruction Of Everything Is The Beginning Of Something New
Bodog Music
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Im US-Underground sind die Jungs von Adair schon seit einigen Jahren ein fester Begriff und haben sich im Laufe der Zeit eine beachtliche Credibility erspielt. Gut 13 Jahre Ochsentour durch ungezählte Clubs und Events mussten ins Land gehen, bevor Adair mit der vorliegenden Scheibe ihren ersten Longplayer vorlegen. Aber das Ergebnis kann sich hören lassen und destilliert in 13 Songs die langjährige Bühnenerfahrung und ein handwerkliches Können zu einer kraftstrotzenden Rockscheibe. Dabei stehen Crossover-Gitarrenlicks klar im Vordergrund und tragen zusammen mit dem charismatischen Vocals von Frontmann Rob Tweedie zu einem fetten Alternative-College-Sound bei.
Frank Zöllner


Allen-Lande
The Revenge
Frontiers Records/Soulfood
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Bereits ihr erstes gemeinsames Projekt „The Battle“ schlug in der Metal-Szene ein wie eine Bombe und zeigte Russell Allen (Symphony X) und Jorn Lande (Ex-Masterplan) auf dem Höhepunkt ihres Schaffens. Mit „The Revenge“ gehen die beiden Frontshouter nun den eingeschlagenen Weg konsequent weiter und präsentieren ein Melodic-Rock-Album der Sonderklasse. Zusammen mit Jaime Salazar (drums) und Magnus Karlsson (guitar, bass& keyboards) lassen die Beiden auf dem neuen Songmaterial keine Wünsche offen.
Frank Zöllner


All Out War
Assassins In The House Of God
Victory Records/Soulfood
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Dampframme und wütender Slayer-Core von den Schädelspaltern All Out War. Eine Hasswalze, die euch nicht nur in Songs wie Behind The Crescent And The Cross“ niederdrückt. Hier geht’s beinhart zur Sache bis der Arzt kommt...
Enzo Bach


Army Of Robots
Secret To Everybody
Astral/Alive
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Army Of Robots sind eine höchst beachtenswerte US-Band, die uns hier mit einem echten Sahnestückchen beglücken. „Secret To Everybody“ wurde von keinem Geringeren als Jack Endino produziert und spielt mit einer geschickten Dosis aus 80er Jahre New Wave, Rock  und Pop.  Als Anspieltipps möchte ich euch unbedingt Songs wie „Friends Remain“ und „Last Thoughts Hopeful“ ans Herz legen.
Jörg Eifel


The Bandgeek Mafia
Paint Your Target
Long Beach Records/Cargo
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Bei The Bandgeek Mafia und ihrem ersten Longplayer „Paint Your Target“ kreisen einem von Ska über Alternative und Punk bis zu Core und College-Sound die wildesten Stilrichtungen durchs Hörfeld. Die Newcomer aus deutschen Landen machen es einem echt nicht leicht. Die 12 brandneuen Tracks ergeben einen teuflisch-speedigen Mix, der alle Genrebegrenzungen niederwalzt. Ich jedenfalls habe bisher noch nie Ska-Brass-Rhythmen im Verbund mit Growl-Vocals und schrägen Punkgitarren gehört. Absolut eigenständig und garantiert ohne jedeChart-Kompatibilität.
David Comtesse


Beardfish
Sleeping In Traffic: Part One
Insideout/SPV
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Das schwedische Quartett Beardfish legt mit „Sleeping In Traffic: Part One“ eine sehr ohrgängige Scheibe mit dezentem Progeinschlag vor. Die Songs erinnern zuweilen an die frühen Genesis, aber auch Gentle Giant und King Crimson-Einflüsse sind spürbar. Als Anspieltipps bieten sich „Sunrise“, das fuzzy aufgebaute  „And Never Now“ und das mit prächtig züngelnden Keyboardlinien ausstaffierte „Roulette“ an.
David Comtesse


Black Majesty
Tomorrowland
Limb Music/SPV
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Lange erwartet und endlich da ist das neue Album der australischen Power Metaller Black Majesty, die mit „Tomorrowland“ ihre Fangemeinde vollends zufriedenstellen. Frontmann John Cavaliere setzt zu stimmlichen Höhenflügen an, es gibt eine Menge unwiderstehliche Hooks und catychy Riffs. Beispielsweise auf dem sehr schön tempovarierenden und zupackenden „Into The Black“ und dem intelligent gestrickten „Evil In Your Eyes“, auf dem Mr. Cavaliere noch einmal seine stimmliche Ausdruckskraft nachhaltig unter Beweis stellt. Geile Scheibe, ein Pflichtkauf für die Heavy-gemeinde!
Tim Beldow


Breed
Breed
Facefront/Plastic Head
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Dieser norwegische Vierer bezeichnet seine Musikrichtung als Groovemetal, was man beim kompromisslos marschierenden Opener „Bleed In Grey“ auch sehr gut nachvollziehen kann. Ein dickes Lob hat sich auch Axtschwinger Damage Karlsen verdient, der die gelegentlichen, stimmlichen Schwächen des Fronters ganz gut ausbügelt.
Olaf Rominski


Cadaveria
In Your Blood
Season Of Mist
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Seit 2001 nicht nur in der italienischen Metal-Szene aktiv, haben sich Cadaveria schon nach recht kurzer Zeit und zwei Studioscheiben einen guten Namen gemacht. Dabei steht vor allem die charismatische Vocalarbeit von Frontfrau& Bandgründerin Cadaveria im Mittelpunkt der düster-morbiden Songs, die ganz auf die facettenreiche Stimme der Rockröhre zugeschnitten sind. Eine suggestive Mischung aus ultrahartem Speedmetal, dunklen Gothic-Elementen und reinrassigem Old-School-Rock.
Conny A. Rettler


Caliban
The Awaking
Roadrunner Records
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Die sechste Studioscheibe von Caliban ist ein rabiates Metal-Statement und ein wahres Ungetüm in Sachen speediger Gothic-Dark-Mucke. „The Awaking“ sei ein „Mix aus dem, was wir am besten könnnen“, äußerte sich unlängst Gitarrist und Mastermind Marc Görtz in einem Interview. Und tatsächlich destillieren die 12 brandneuen Rockgranaten einen schweißtreibenden Metal-Sud aus bösartigen Klängen, brachialen Vocals und einem Voll-In-Die-Fresse-Sound. In Tracks wie „Another Cold Day“, „Stop Running“ und „Give Me A Reason“ werden keine Gefangenen gemacht, sondern ein komprisslos eisenharter Speed-Core aus den Verstärkern gehämmert.
Frank Zöllner


The Callahan
Hardpop
Modernnoise/Cargo
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Dieser Fünfer kommt aus Stockholm und serviert uns auf dieser Scheibe eine ansprechende Mixtur aus Indierock und unverkennbarer Pop-Komponente. Dazu gibt es auch noch einen Schluck aus der Synthie-Pulle, was in Songs wie „Ordinary“ hörbar wird. Unterm Strich eine Scheibe, die ein ziemlich breites Publikum ansprechen könnte, ruhig mal reinhören.
Jörg Eifel


Civilisation One
Revolution Rising
Metal Heaven/Soulfood
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Die fünf Bandmitglieder von Civilisation One kommen aus Sri Lanka, Italy, Frankreich und Brasilien. Dies scheint auch dem Open Minded-Ansatz ihres Debütalbums „Revolution Rising“ förderlich gewesen zu sein, denn auf der Scheibe gibt es richtig abwechslungsreichen Progmetal. Sänger Chitral „Chity“ Sompala, der auch schon mit Gruppen wie Avalaon und Red Circuit zusammengearbeitet hat, ist ein Garant für die exzellenten Shouts, die restlichen Bandmitglieder steuern die gesamte Gefühlspalette klassischen Heavy Metals bei, vermengt mit progressiven Beigaben. Anspieltipp ist  „Celestial Sunrise“.
David Comtesse


The Cursed
Room Full Of Sinners
Locomotive Records
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Wuchtig abhämmernden Old School-Rock haben sich die Jungs von The Cursed für ihre Debüt-Scheibe aufs Banner gepinselt und knallen elf Songs voll in die Gehörgänge. Hervorgegangen aus den beiden US-Underground-Bands Overkill und Hades war die Soundrichtung von Anfang an klar. Harter, unverwässerter und handgemachter Dirty-Rock von der Straße. Und so ist das Ergebnis auch ganz nach meinem Gusto ausgefallen. Hier kreuzen ultraschwere Riffgewitter und erdig-schwere Drumeinlagen die Klingen und packen einen black-angehauchten Melodic-Core in ihre Mitte, der in den besten Momenten an die alten Motörhead oder Black Sabbath erinnert.
Frank Zöllner


Dark Tranquillity
Fiction
Century Media
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Im Gegensatz zum Vorgänger „Character“ setzen Dark Tranquillity auf ihrem neuen Album wieder stärker auf Melodieführung und Eingängigkeit. Das hat den 10 Songs äußerst gut getan, denn Stücke wie „Nothing To No One“ oder „The Lesser Faith“ packen einen mit der ziemlich genialen Verbindung zwischen hartem Gitarrengebolze und Mikael Stannes einzigartiger Kehlstimme. Atmosphärischer und hiebiger Melodic Death Metal, wie man in dieser Perfektion nicht allzuoft geboten bekommt. Für den Fan solcher Musik ein echtes Highlight in diesem Monat. Da gebe ich nur zu gerne 5 verdiente Punkte!
Tim Beldow


Defdump
This Is Forevermore
Winged Skull/Radar
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Defdump kommen aus Luxemburg und sind Verfechter eines eigenständigen modernen Hardcores, der sehr hypnotisch, aber mitunter auch sehr verstörend wirken kann. Doch gerade dieser Umstand und die Feinjustierung des Brachial-Levels macht den Hördurchlauf der Scheibe so spannend und unterscheidet den Diskus somit von anderen Mitbewerbern.
Olaf Rominski


The Defectors
Bruised And Satisfied
Bad Afro Rec./Cargo
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Thrashigen Horror Rock und Garage Punk geben hier die dänischen Defectors zum Besten, die sehr unterhaltend Geschichten aus dem Jenseits zum Besten geben. Sehr fuzzy und energetisch entwickeln Tracks wie „Creepy Crawls“ und das morbide „Dancing Ghouls“ ihren  ganz eigenen Reiz.
Jörg Eifel


Down Below
Sinfony23
Vertigo/Universal
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Gleich mit ihrem Debüt legen Down Below ein Album vor, das mit seiner Vielseitigkeit begeistert und dabei keinerlei Berührungsängste kennt. Es ist die Mixtur aus Pop, Rock, Gothic und Electro-Elementen, die einen  in ihren Bann zieht. Die Jungs um Frontshouter Neo Scope legen so richtig los und lassen jeden sauertöpfigen Genre-Purismus verdammt alt aussehen. Ihr erfrischender Dark-Pop mit knüppelharten Rockeinlagen und bitterzarten Texten offenbart einen hohen Wiedererkennungswert und macht neugierig auf den Nachfolger.
Frank Zöllner


Ear-Shot
The Pain
Dayrunner
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Ein beachtenswertes Debüt der Newcomer Ear-Shot, die ihre Sache auf „The Pain“ ganz ordentlich machen. Ihre 11 Songs sind sehr riffbetont und erinnern an Bands wie Fear Factory, Ektomorf und Soulfly. Aggressivität und Härtegrad sind auch in Ordnung. Als Anspieltipp zum Reinhören in die Scheibe empfehle ich euch gleich den Opener „Reborn“, der auch vom melodischen Aspekt her sehr gut gelungen ist.
Tim Beldow


El Sumo
Was ewig schien...
Pias
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Jede Menge Alternative-Sound, gemischt mit College& Garagenfeeling haben sich die Berliner Newcomer von El Sumo für ihr Debüt „Was ewig schien...“ vorgenommen. Dass sich die vier Jungs bei der Interpretation ihrer Songs für die deutsche Sprache entschieden haben, wird nicht nur so manchen Kulturbeauftragten freuen, es scheint auch, dass man mit der eigenen Sprache emotional einfach mehr ausdrücken kann. So wechseln sich straight-abrockende Gitarrenriffs und steinhart marschierender Rocksound mit einfühlsamen und verträumten Balladen ab, bei denen man gerne die Repeat-Taste drückt.
David Comtesse


Everblame
Sina
Finest Noise/Radar
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Freunde eines emotionalen Alternativerocks mit straightem Rifffaktor sollten Everblame vielleicht mal eine Chance geben. Ihr gerade veröffentlichtes Album „Sina“ hat es jedenfalls verdient, gehört zu werden. Sänger Raphael Isenhuth zeigt auf Songs wie „Call Me Your Hell“ und „The Window“ jedenfalls sehr beeindruckend, dass er über ein sehr variables und wandlungsfähiges Stimmorgan verfügt. Deshalb vergebe ich für diese hoffnungsvolle Band gerne 4 Punkte.
Tim Beldow


FACE DOWN HERO
Opinion Converter
Yonah-Records/Alive
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Wer auf exzellent gespielten Old School Thrash steht, liegt bei den deutschen Face Down Hero richtig, die sich seit ihrer Gründung im Frühjahr 2004 schon ein respektables Standing erarbeitet haben. Der Sound ist druckvoll und knackig, für den gelegentlichen Death Metal-Gesang konnte Daniel Jakobi von Lay Down Rotten verpflichtet werden.
Conny A. Rettler


Fuzzy Index
Insecure
Aurora/K-Tel International
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Fuzzy Index kommen aus Zürich und  bestehen als Band bereits seit 2001.  Ab Ende 2003 und nach diversen Line-Up-Wechseln war die stilistische Ausrichtung schließlich klar: melodischer Pop-Punk mit einer gehörigen Portion Energie und Schmiss. Nachzuhören auf „Insecure“, einer durchwegs gelungenen Scheibe, die auch das Songwriter-Potential der noch jungen Band unterstreicht.
Jörg Eifel


In This Moment
Beautiful Tragedy
Century Media
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Tolles Debütalbum der kalifornischen In This Moment, der Band von Gitarrist Chris Howorth und Sängerin Maria Brink. Eigentlich hat die Scheibe alle Zutaten, die Fans von Bands wie Shadow Fall und Arch Enemy glücklich machen. Präziser Double-Bass, melodische Passagen und zupackende Gitarrenriffs mit metallener Härte. Ein Wechselspiel der Gegensätze und Emotionen, wobei das Spektrum von solch harten Harken wie „Ashes“ bis hin zur Ballade „The Legacy Of Odio“ reicht. Da ist für jeden etwas dabei. Eine Scheibe, die ich bestimmt noch öfter aus meinem CD-Regal holen werde.
Olaf Rominski


In Vain
The Latter Rain
Indie Recordings/Plastic Head
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Ein sehr aufwändig produziertes Album stellen die norwegischen Newcomer In Vain mit „The Latter Rain“ an dieser Stelle vor. Mit teils 20 Musikern  und Gastsängern wie Jan K. Transeth (In The Woods) und Kjetil Nordhus (Green Carnation, Trail Of Tears) gibt es in den 10 Tracks eine erstaunlich abwechslungsreiche Mischung zwischen Black- und Extreme-Metal, Chorpassagen, cleanem und Growl-Gesang. Besonders hörenswert sind die auch immer wieder eingeschobenen progressiven Passagen. Ein beachtenswertes Teil also, dem ich nur zu gerne seine fünf verdienten Punkte gebe.
Tim Beldow


Iron Fire
Blade Of Triumph
Napalm Records/SPV
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Ein tolle True Metal-Scheiblette der dänischen Power Metaller Iron Fire, die nach einigen Line-Up-Wechseln nun zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammen gewachsen sind. Gemäß dem Plattentitel „Blade Of Triumph“ geht es auf der CD natürlich um Heldengeschichten, die mit viel Schneid und auf den Punkt genau in den zupackenden Basissound aus harten Gitarren, Power Metal und marschierenden Drumlinien eingebettet werden. Das ideale Betätigungsfeld für Shouter Martin Steene, der Granaten wie „Dragonheart“ und „Bloodbath Of Knights“  in den Hochadel des Metals erhebt.
Jörg Eifel


Kaipa
Angling Feelings
Insideout/SPV
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Also, die Trennung von seinem langjährigen musikalischen Weggefährten Roine Stolt (Flower Kings) hat wie ein Befreiungsschlag auf Hans Lundin, den Keyboarder, Sänger und Mastermind von Kaipa gewirkt. Mit ungebremster Spielfreude und dem neuen Gitarristen Per Nilsson entwicklete er hier eine Scheibe, die auch das Ohr des Hörers erfreuen kann. Poppige Klänge sind auf „Angling Feelings“ ebenso anzutreffen wie (natürlich) Prog und folkige Bezüge. Und das ausschweifende „The Fleeting Existence Of Time“ hat mit seinen knapp 13 Minuten große Klasse.
Bernd Oppau


Korpiklaani
Tervaskanto
Napalm Records/SPV
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Einen interessanten Rock-Mix präsentieren uns die sechs Finnen von Korpiklaani auf ihrem bereits 4. Longplayer und kombinieren dafür harten und druckvollen Metal mit kraftvollen Folk-Elementen ihrer Heimat. So haben die Jungs um Frontshouter Jonne einen süffigen Sound entwickelt, der mit seinen traditionellen Instrumenten aus Akkordeon, Geigen und Flöten eine Brücke schlägt zwischen mittelalterlicher Folklore, Gothic-Rock und düsteren Metal-Elementen. Dass Korpiklaani dabei einige ihrer Songs im finnischen Idiom interpretieren macht das Ganze nur noch eine Spur authentischer.
Frank Zöllner


Lake Of Tears
Moons And Mushrooms
Dockyard 1/Soulfood
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Drei Jahre Zeit haben sich Lake Of Tears für die Fertigstellung ihrer neuen Scheibe Zeit gelassen, doch das Warten hat sich gelohnt. Ihr ebenso atmosphärischer wie melancholischer Gothrock wurde zusätzlich noch mit einer dicken Portion energetischer Härte angereichert. Man höre hierzu nur das wunderbar kraftvolle „Waiting Counting“ oder den genialen Opener „Last Purple Sky“. Bleibt der Vollständigkeit halber von meiner Seite aus noch zu erwähnen, dass die Spielzeit der CD mit 38 Minuten eindeutig zu kurz geraten ist. Das hätte schon etwas mehr sein dürfen. Daher gibt’s einen Punktabzug!
Tim Beldow


Madeleine Le Roy
Chateau Noir
Spirit Production/Indigo
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Madeleine Le Roy ist die Backgroundsängerin von Umbra Et Imago und Fetish-Gothic-Aktmodel. Nun veröffentlicht sie hier ein recht sperriges Ambient-Album , bei dem Oliver Saytr von der Gruppe Faun ihre Geschichten liest und Sängerin Amber mit einer Clubversion von Kate Bush’s „Wuthering Heights“ für einen  der raren Highlights sorgt.
Jörg Eifel


Mass
Crack Of Dawn
Escape Music/Point Music
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Mass haben sich bereits 1980 in Boston gegründet und im Laufe der Jahre schon eine Menge Stage-Erfahrung gesammelt. Musikalisch sind sie im traditionellen Hardrock verwurzelt, was natürlich auch auf den 12 Songs von „Crack Of Dawn“ zu hören ist. Zitate von Black Sabbath vermengen sich mit kraftvollen Gitarren und der charismatischen Stimme von Sänger Louis D’Augusta. Highlights der Platte sind Stücke wie „Leaving You“ und das gut fünfminütige „Magic Train“. Den Namen „Mass“ sollte man sich also beim nächsten CD-Einkauf unbedingt auf die Liste schreiben...
David Comtesse


The Meteors
Hymns For The Hellbounds
People Like You
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Die Kings des Psychobilly laden auf ihre neuen Scheibe zu einem abgefahrenen Soundtrip in ihre Klangwelten ein. Schön degeneriert, aber sehr charmant und mit Surfgitarre, Clapping, Schrammelsounds und R’n’R in Szene gesetzt. Eigentlich die ideale Scheibe für einen Pulp Fiction Movie oder nur zum Abhängen in einer verrauchten Kaschemme, in der das Barmädchen auf dem Tisch einen Tabledance vollführt.
Rainer Guérich


Muff
Horn Attack
Wolverine Records/Soulfood
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Ob Muff die Hannoveraner Punk-Attacke auf den Rest der Republik ist, muss sich erst noch herausstellen. Mit „Horn Attack“ jedenfalls legen die Nordlichter mit dem Frontfrauen-Duo ihren ersten regulären Longdreher vor und schwitzen dabei reinrassige High-Speed-Knaller aus allen Poren. Obwohl bei ihrem Mix aus Rock, Punk, Crossover, Garagenfeeling und Metal die Punkkomponente für mich etwas zu stark in den Hintergrund gerät, sind die elf Tracks doch sehr gut konsumierbar.
Enzo Bach


Night Ranger
Hole In The Sun
Frontiers
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Der zweite Comebackversuch der legendären Night Ranger sollte doch jetzt glücken, nachdem es mit „Seven“ vor 10 Jahren schon einen Reunion-Versuch gab. Das Können ist jedenfallls da, und es macht einfach Spaß, den beherzten Gitrrenduellen von Jeff Watson und Brad Gillis zuzuhören. Den geneigten Hardrock-Fan wird es freuen, denn er bekommt hier eine sehr abwechslungsreiche Scheibe geboten, die von dem Aerosmith-mäßigen Opener „Tell Your Vision“ über die melodische Uptempo-Nummer „Whatever Happened“ bis zur straighten Rocknummer „Drama Queen“ reicht.
David Comtesse


Non-Divine
Asylum 45
Rusty Cage/H’Art
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Geiles und abwechslungsreiches Album der holländischen Non-Divine,das Fans von Bands wie Nickelback, Soil und Fear Factory gefallen könnte. Melodic-Komponente und die Stimme des Frontsängers überzeugen und lassen mich 4 Punkte für eine sehr ordentliche Leistung aus dem Ärmel schütteln.
Tim Beldow


Outworld
Outworld
Armageddon/Soulfood
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Bei dem Newcomer aus Houston/Texas heißt es den Sicherheitsgurt fester anlegen und die Lauscher weit aufzustellen, denn was die Jungs hier aus den Verstärkern jagen, ist eine speedige Metal-Mucke par excellence. Dabei verstehen es Outworld ihren messerscharfen Rocksound mit jeder Menge Prog&Melodic-Core zu würzen, was den Songs nicht nur ihre unterschwellige Aggressivität nimmt, sondern auch Raum für tragende und weitgespannte Melodiebögen schafft. Was im ersten Moment wie ein Widerspruch wirkt, geht bei dem Texas-Fünfer locker aus dem Handgelenk und kombiniert härteste Artefakte mit großartigen, fast epischen Klangbögen.
Frank Zöllner


Planet X
Quantum
Insideout/SPV
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Tolles viertes Album von Planet X, die sich auf „Quantum“ ausschweifendem instrumentalem Progrock mit Fusion-Elementen widmen. Ein Experte auf diesem Gebiet ist natürlich auch Freund und Gitarrist Allan Holdsworth (u.a. Gong), der zum Gelingen der Scheibe einen großen Anteil beigetragen hat. Als Reinhörtipps empfehlen sich das ausgefeilt durchdachte „Alien Hip Hop“ und „Space Foam“. Für alle Proggies und Fusion-Freunde also ein sicherer Kauftipp, den ihr euch nicht entgehen lassen solltet!
David Comtesse


Herman Rarebell
I’m Back!
Mausoleum
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Au weia! Der schon seit vielen Jahren ausgediente einstige Scorpions-Drummer will’s auf dieser Scheibe nochmal wissen. Dazu hat Rarebell alle möglichen Leute eingeladen und dazu auch noch eine Schmalspur-Saxophonistin, die in Sachen Hardrock nichts zu suchen hat. Bei den Gesangsdarbietungen von Herman fällt  übrigens auf, das sein Schulenglisch genauso schlecht wie seinerzeit das von Klaus Meine ist. Deshalb intoniert er auch deren Hit „Rock You Like A Hurricane“, macht sich für die potentielle Scorpions Kaufgemeinde immer gut. Eine Scheibe ohne Daseinsberechtigung, grottenschlecht!
Jörg Eifel


Remember Twilight
Der tolle Mensch
Mastersound/Icare Media
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Knallharten Deathcore mit kammermusikalischen Elementen zu verbinden und dazu noch getragene Texte in deutscher Sprache zu kombinieren, macht Remember Twilight in der Metal-Szene schon zu etwas Besonderem. Auf ihrer EP „Der tolle Mensch“ servieren die sieben jungen Musiker einen schnellen und energiereichen Soundmix, der einen vom ersten Akkord an in seinen Bann zieht. Seltsamerweise passen die düsteren Gothic-Elemente und harten Gitarrenriffs bestens zu den orchestralen Rhythmen und entwickeln sich in den sechs Tracks zu einem suggestiven Freistil-Ohrenschmaus.
Frank Zöllner


Richtaste
Richtaste
Politur/Membran
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Richtaste kommen aus der Schweiz, stellen mit vorliegender Scheibe ihr Debüt vor und stehen dabei für partytauglichen Fun-Rock mit hohem Wiedererkennungswert. Erfrischend locker und mit der nötigen schweizerischen Gelassenheit haben die fünf in den letzten Jahren ihren persönlichen Sound entwickelt, der neben gängigem Rock&Pop-Appeal mit roughem Alternative&Garage-Style ebenso aufwarten kann wie mit der einen oder anderen wunderschönen Akustik-Ballade. So sind insgesamt 12 stimmige Rock-Tracks entstanden, die mit schrägen Riffing, mächtig groovend und mit unerschütterlichem Gute-Laune-Feeling ihre Botschaften unters Volk bringen.
Frank Zöllner


Riefenstahl
Instinkt
Rude Records/Soulfood
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Nach „Seelenschmerz“ legen Riefenstahl mit „Instinkt“ nun ihr  zweites Album vor. Die Band ist gereift, was sich auf die Ausarbeitung des  neuen Songmaterials positiv ausgewirkt hat.  Bedeutungsschwangere Texte treffen auf einen mitreißenden Mix aus Gothic, Rock und Nu Metal. Unbedingt reinhören in den Opener „Es ist vorbei“ und „Mit brennender Wut“.
Olaf Rominski


SAGA
Worlds Apart Revisited
Insideout/SPV
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Da lacht das Fanherz. Das tolle Live-Konzert von Saga, das während ihres Auftritts im schweizerischen Pratteln im Jahre 2005 eingefangen wurde, steht nun als Doppel-CD und als Doppel-DVD in den Verkaufsregalen. Die Doppel-CD beinhaltet das komplette Konzert mit Highlights wie "You're Not Alone", "The Runaway" und "On The Loose". Das 2 DVD-Set bietet allen Fans als Bonus noch ein Konzert aus England von 1981 plus jede Menge Live- und Doku-Material.
Bernd Oppau


Salem
Necessary Evil
Season Of Mist
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Mit ihrem fünften Longplayer scheint die israelische Metal-Formation Salem ihren Sound noch eine Spur härter getunt zu haben und serviert mit den 15 brandneuen Song-Granaten einen tollwütigen Speed-Death-Metal-Mix, der voll in den Unterleib geht. Dabei setzt man auf altbekannte Ingredienzen wie Maschinengewehr-Riffs, tonnenschwere Drumeinlangen und einen brutalen, aus den tiefsten Schlünden der Hölle stammenden Growl-Gesang. Nicht unbedingt vor neuen Ideen sprühend, aber handgemachter und solider Deathmetal der alten Schule ist ja auch was wert.
Frank Zöllner


Scariot
Momentum Shift
Facefront/Plastic Head
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Auf ihrem vierten Album gehen die  norwegischen Scariot noch eine Spur aggressiver zu Werke als auf den Vorgängern. Für Freunde eines progressiven Thrash Metal besteht allerdings Hörpflicht, zumal es auch noch Gastauftritte von Lars Norberg und Steinar Gundersen (beide Spirital Architect, Satyricon) zu bewundern gibt.
Olaf Rominski


Seventh Calling
Monuments
Melissa Records
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Hinter Seventh Calling stecken die beiden Gitarristen und Sänger Lance C. Lange und Steve Handel, die hier das musikalische Erbe von Bands wie Crimson Glory, Iron Maiden und Fates Warning fortführen. Heavy Riffs und gekonnte Vocals verbinden sich mit der richtigen Dosis Darkness. Das gefällt nicht nur auf Songs wie „Dark Angel“ und „Silent Screams“, wobei die Gitarren mitunter schön straight marschieren. Sehr abwechslungsreich aufgebaut ist das Ganze. Für effektvolle Dramaturgie hat die Band, zu der auch noch Bassist Michael Poplees und Drummer Jamie Strobach gehören, ein sicheres Händchen...
David Comtesse


The Shanes
Polka Over Serbja
SumoRex/Broken Silence
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Die Hard Polka Kapelle aus Trier legt hier ihr überfälliges Livealbum vor, das bei einem Auftritt im Gladhouse in Cottbus mitgeschnitten wurde. Darauf zu finden sind natürlich auch zahlreiche ältere Bandklassiker, u.a. das live immer wieder gerne gespielte „Love Will Tear Us Apart“, eine schöne Nummer aus dem Jahre 1994. Wer auf eine rockige Mischung mit Instrumenten wie Akkordeon, Geige, Banja und E-Gitarre steht, ist bei den Shanes gut aufgehoben.
Jörg Eifel


Spike
It’s A Treat To Be Alive
Demolition Records
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Der Sänger von den Quireboys veröffentlicht hier sein zweites Soloalbum, das ordentlich nach vorne rockt. Neben Abgehnummern gibt es natürlich aber auch die obligatorischen Balladen und eine recht geniale Coverversion des Slade-Hits „Everyday“.
David Comtesse


The Spookshow
Psychosexual Chapter 2
Wolverine Records/Soulfood
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Mit der vorliegenden Scheibe legen die Horror-Punker aus Schweden bereits das 2. Kapitel ihrer Trilogie über Monster, Friedhöfe, Vampire, Särge und Untote vor. Dabei fusionieren sie einen ungemein flüssigen Rocksound mit reichlich Punkattitüde. Die 14 Tracks sind durch die Bank partytauglich und überraschen auch mit der einen oder anderen stimmigen Feuerzeugballade. Dazu gesellen sich neben gnadenlosen Noise-Geschützen durchs flammende Tal des Todes auch die sexy Vocals von Frontfrau Miss Behave, die auch das härteste Rockherz zum Schmelzen bringt.
Enzo Bach


Daryl Stuermer
Go
Insideout/SPV
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Dass Daryl Stuermer ein ausgezeichneter Gitarrist ist, weiß man nicht erst seit seinen Tourauftritten mit Genesis. Schließlich hat Daryl schon einige hochkarätige Fusion-Scheiben eingespielt. Dazu zählt auch „Go“, eine geschmackvoll inszenierte CD, die den Focus auf energetischen und kunstvoll aufgebauten Fusionrock legt. Tracks wie „Striker“ und „Masala Mantra“ sollten das Herz eines jeden Fans solcher Musik höher schlagen lassen. Tolle Scheibe auch zum Nebenbeihören. Zum Line-Up zählen übrigens John Calarco (drums), Eric Hervey (bass), Kostia (keys) und Leland Sklar (bass).
Rainer Guérich


The Tossers
Agony
Victory/Soulfood
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Schon seit vielen Jahren begeistern The Tossers ihre Fangemeinde mit ihrer eigenständigen Mischung aus traditionellem Folk und hartem Punkrock. Davon gibt’s auch auf „Agony“ bis zum Abwinken. Höhepunkte sind „Pub And Culture“ und „Leopardstown Races“. Gute Laune und Abhotten  ist mit dieser Scheibe ideal.
Enzo Bach


Devin Townshend presents
Ziltoid The Omniscient
Insideout/SPV
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Eine düster-morbide Kopfnuss, die  hier Devin Townshend seinen Fans verabreicht. „Ziltoid The Omniscient“ handelt von der Reise in die menschliche Seelenwelt und der Begegnung mit einem Alien. Musikalisch umgesetzt mit einem spannungsgeladenen und gegensätzlichen Soundscore aus schrägen Sounds, Dialogsequenzen, verschachtelten Riffs, düsterem und zuckersüßem Gesang. Eine CD, die man mehrmals hören sollte, um sie zu begreifen.
Bernd Oppau


U.D.O.
Mastercutor
AFM Records/Soulfood
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Mit einer druckvollen Scheibe meldet sich Udo Dirkschneider wieder mal zu Wort. Der Mann mit der magnetischen Reibeisenstimme lässt nach dem ungewohnten Intro zu dem Opener „Mastercutor“ auch nichts anbrennen und legt mächtig los. Noch straighter wird’s auf dem thrashigen, mit Samplingsplittern eröffneten „Master Of Disaster“, das wie eine Dampfwalze alles niederwalzt. Muskulös und zupackend ist auch „The Instigator“ und das satt abgringende „We Do-For You“. Wie gut, dass man bei dem balladesken „One Lone Voice“ auch mal wieder etwas Luft schnappen kann.  Ein Granatenteil!
Tim Beldow


Vreid
I Krig
Indie Recordings/Plastic Head
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Ein sehr eigenständiges Ding, das die Norweger Vreid (dt. „Zorn“) auf „I Krig“ durchziehen. Insbesondere auch deshalb, weil die Lyrics in norwegischer Sprache sehr gut zur musikalischen Basis aus traditionellem Black Metal und Rock’n’Roll passen und nicht allzuoft von vergleichbaren Bands geboten werden. Das gibt Songs wie „Jarnbyrd“, „Under Isen“ und „Svart“ eine zusätzliche atmosphärische Dichte und hält den Hördurchlauf zusätzlich spannend. Verdientermaßen können  sich die Nordmänner somit ihre vier Punkte bei mir abholen. Vielleicht sieht man sich ja mal auf einem Konzert...
Tim Beldow


Jutta Weinhold
Best-Icebreaker
www.zounds.de
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Auf knapp 80 Minuten zieht hier die deutsche Rockröhre Jutta Weinhold eine Bilanz ihres vielfältigen Schaffens während der letzten 3 Jahrzehnte. 5 der insgesamt 17 Tracks sind bis dato unveröffentlicht, wobei alleine schon das geniale „Blues Jam“ (Live 1978 in Dortmund!) den Kauf der CD lohnt. Wichtige Schwerpunkte bei der Songauswahl waren natürlich Juttas Velvet Viper und Zed Yago-Zeit. Reinhörtipps sind die bisher unreleaste Liveversion von „Wounded Pioneer“ (mitgeschnitten im Hannover Capitol 2004) und die beiden Gospel-Rock Nummern „Mädchen“ (von Lindenberg) und „All The People“.
Bernd Oppau


Ray Wilson & Skiltskin
Live
Sandport/SPV
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Dass der ehemalige Genesis-Sänger Ray Wilson eine ausgezeichnete Stimme hat, dürfte wohl auch dem letzten Hörer hinlänglich bekannt sein. Mit dieser CD gibt’s nun die Live-Vollbedienung mit einer Auswahl seiner besten Songs, die nochmal das Können des Ausnahmekünstlers unterstreicht. Zu einem Livekontert von Ray Wilson gehört natürlich auch das Stück „Inside“ und viele Titel seines letztjährigen Albums „She“. Ganz besonders gut gefallen haben mir die Interpretationen des groovigen „Fly High“ und „Another Day“.
David Comtesse



NOCH MEHR NEUE CDs


AC/DC
Stiff Upper Lib
Sony BMG
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Eine schicke Neuauflage von AC/DC’s 2000er Release „Stiff Upper Lip“, das in der Remaster-Edition nicht nur mit einem edlen Digipack und neuen Liner Notes ausgestattet wurde. Der Käufer erhält mittels CD ConnecteD auch einen exklusiven Zugang zur Homepage www.acdcrocks.com, wo es weiteres Audio-, Video- und Fotomaterial gibt.
David Comtesse


Glamour
The Mood
Metal Axe Records/Point Music
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Party-Glam-Rock, der gute Laune macht und richtig gut abrockt. So könnte man das Erstlingswerk von Glamour beschreiben. Sänger Raven Black erinnert zuweilen an die guten alten Tage, an Vince Neil und David Coverdale. Unbedingt reinhören solltet ihr in die groovige Abgehnummer „Knocking At Your Door“ und die reinrassige Rockperle „A New Way“.
David Comtesse


A.C.T.
Today’s Report
Imaginery Friends
Last Epic
Inside Out/SPV
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Von den Progrockern A.C.T. erscheinen gleich drei Alben als remasterte „Special Editionen“ mit jeder Menge Bonusmaterial. Den Anfang macht die Neuauflage des unterschätzten 99er Albums „Today’s Report“, dem erfreulicherweise die Bonustracks „Grandpa Phone Home“ und „New Age Polka“ draufgepackt wurden. Dazu gibt’s noch den Live-Video-Clip „Welcome“. „Imaginery Friends“ aus dem Jahre 2001 verfügt über den Bonustrack „Catherine“ und einen Videoclip über das Making Of der Scheibe. Das Konzeptalbum „Last Epic“ wurde 2003 released und in der Special Edition mit 3 zusätzlichen Demos („Ted’s Ballad“, Summary“, „Mr. Landlord“) sowie einem „String Medley“ versehen.
Tim Beldow


The Alan Parsons Project
Tales Of Mystery And Imagination (Deluxe Edition)
Universal Music
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Wer die „Tales Of Mystery...“ Scheibe von Alan Parsons noch nicht im CD-Regal stehen hat, könnte über einen Kauf dieser Deluxe Edition nachdenken, auf der es neben dem remasterten Originalalbum von 1976 (CD1) und dem 1987er Remix (CD2) jede Menge weiteres Bonusmaterial zu hören gibt. U.a. ein Interview mit Alan und Eric aus dem Jahre 1976, einen Orson Welles Radio Spot, das bisher unveröffentlichte Demo „Edgar“ und weitere unveröffentlichte Klangexperimente.
Jörg Eifel


Blondelle
Die Pretty
Rude Records/Cargo
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Hinter Blondelle stecken vier Jungs aus dem Vereinigten Königreich, wobei der Sänger immerhin der Sohn von Dave Stewart (Eurythmics) ist. Geboten wird mitunter ganz flotter College-Alternative-Pop mit teils sehr befremdlichen Intros. Unterm Strich guter Durchschnitt.
Duklas Frisch


New Atlantic
The Streets, The Sounds, And The Love
Eyeball/Cargo
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Eine schicke und hörenswerte Debütscheibe, welche der US-Sechser New Atlantic hier veröffentlicht. Auf dem Spielplan stehen wunderbar melancholische Indierock-Nummern, die ganz auf die Stimme von Mikromann Giovanni Gianni zugeschnitten sind. Teils großes KIno mit meinen persönlichen Highlights „Cold-Hearted Town“ und „Wire And Stone“.
David Comtesse


Vindicator
On And On...
Street Justice/New Music
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Vindicator zählen fast schon zu den Veteranen der deutschen Hardcore-Szene. In der Vergangenheit haben sie schon Shows mit Bands wie Agnostic Front, Slapshot und Madball absolviert. Auf den 16 Stücken ihrer neuen CD gibt’s die volle Packung Old-School-Hardcore bis zum Winken. Als Anspieltipps empfehle ich euch hiermit Songs wie „No Warning“ und „Awake 4 Hours“.
Olaf Rominski


Revolverheld
Chaostheorie
Columbia/Sony BMG
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Nach dem Erfolg ihres Debütalbums holen die fünf „Revolverhelden“ nun zum zweiten Schlag aus. „Chaostheorie“ heißt ihr neues Album, bei dem sie durch die Bank alle Songs und Texte selbst geschrieben haben. Das Ergebnis kann sich hören lassen und beweist, dass Revolverheld mit ihrer sehr direkten deutschsprachigen Rockmusik mittlerweile eine spezielle Nische besetzt haben. Als Warm-Up-Vorschlag empfehle ich euch zum Reinhören den stark rockenden Opener „Gegen die Zeit“ und das optimistisch-nachdenkliche „Ich werd’ die Welt verändern“.
Duklas Frisch


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