September/Oktober 2008

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@@@@@@ überragend
@@@@@ sehr gut
@@@@ gut
@@@ durchschnittlich
@@ mäßig
@ schlecht

 

 

 

ARKAN
Hilal
SeasonOf Mist
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Die Franzosen Arkan wildern irgendwo an der Schnittstelle zwischen Power, True- und Death-Metal. Unverkennbar ist jedenfalls die ungezügelte Energie-Komponente, die in das Fahrwasser der einzelnen Songs drückt. Interessant sind auch die gelegentlichen ethnisch-orientalischen Klangausflüge. So lassen Arkan auch Instrumente wie Oud, Bendir und Bouzouki in ihren musikalischen Gesamtkontext einfließen.
Bernd Oppau


BATTLEROAR
To Death And Beyond...
Cruz del Sur/Alive
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Die griechischen Battleroar servieren uns hier einen feinen Happen epischen Metalsounds, der ganz in der Tradition von Bands wie Queensryche und Fates Warning steht. Kraftvoller und vollmundiger Powermetal, der kaum Wünsche offen lässt.
Bernd Oppau


THE BEAUTY OF GEMINA
A Strange To Tears
Danse Macabre/Alive
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Nach ihrem viel beachteten Debüt „Diary Of A Lost“ setzen The Beauty Of Gemina ihren Mix aus Dark-Rock, Wave, Gothic und Industrial auf ihrem brandneuen Album konsequent fort. Dabei ist es vor allem die charismatische Stimme von Frontmann und Mastermind Michael Sele, die vom ersten Song an begeistern kann. Dazu gruppiert das Quartett einen hypnotischen Sound aus schnellen Akkordfolgen, die die Schwerkraft aufhebt und in einen psychedelischen Soundkosmos entführt. Der Sud aus wuchtigen Rockslammern, trockenen Industrial-Klängen und futuristischen Elektro-Smashern lässt die Bauchdecke vibrieren.
Frank Zöllner


BLACK STONE CHERRY
Folklore And Superstition
Roadrunner Records
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Black Stone Cherry melden sich mit ihrem zweiten Album zurück und wandeln einmal mehr auf den Spuren von Bands wie Lynyrd Skynyrd und der Allman Brothers Band. "Folklore And Superstion" ist gespickt mit bluesigen Nummern, knackigen Riffs und Ohrwurmrefrains. Es macht regelrechte Freude Songs wie "Please Come In" und "Blind Man" zu hören. Genial ist auch die beherzte Uptemponummer "Reverend Wrinkle“, welche ich als Reinhörtipp empfehlen möchte. Für die vorzügliche Produktion in den Nashviller Black Bird Studios sorgte übrigens Produzent Bob Marlette (Ozzy, Airbourne).
David Comtesse


BOHREN & DER CLUB OF GORE
Dolores
PIAS/Rough Trade
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Wie nicht anders zu erwarten ist auch der neueste musikalische Erguss des Ruhrpott-Quartetts eine nicht alltägliche Angelegenheit. Der Hörer muss sich schon etwas Zeit nehmen, um in den Klangkosmos der Vier einzutauchen und diesen dann auch zu verstehen. Zwanzig Jahre sind die Jungs jetzt bereits im Geschäft und nach Alben wie „Gore Metal“ oder „Midnight Radio“ passen Beschreibungen wie düster, dunkel, schaurig-schön oder morbide immer noch auf den hypnotisch-mysteriösen, um jeden Ton kämpfenden Sound. Fast quälend langsam finden die einzelnen Instrumente ihren Weg aus dem Verstärker. Auch wenn der Einsatz eines Vocoders neu für Bohren ist, so bleibt doch ein schwarz-anthrazit-farbener Grundton, der an kalte und sterile Krankenhausgänge erinnert oder an nasse, leere Straßen einer Großstadt gegen 3 Uhr nachts. Für Depressive nicht geeignet!
Yasmin Schmidt


BRUNOROCK
Live On Fire
7hard/H’Art
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Für alle die es noch nicht wissen, Brunorock ist das Soloprojekt von Bruno Kraler, ex-Vokalist von Dark Sky und Nightpride. Und bevor im November seine neueste Studio-Scheibe „War Maniacs“ erscheint, macht Bruno seinen Fans mit der vorliegenden Live-Rille noch ein kleines Geschenk. Und tatsächlich ist „Live On Fire“ eine Rockrille zum Verlieben. Da taucht man auf insgesamt 13 Tracks tief in die 80er Jahre ein und darf sich auf einen genialen Stilmix aus Melodic-Rock, Prog, Old School und handgemachter Rockmucke freuen. Hier wird einfach alles geliefert, was der verwöhnte Rocker besonders mag.
David Comtesse


BUGGIRL
Rock'n'Roll Hell
Middle Class Pig/Cargo
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BugGirl kommen aus Australien und sind die Band um die Geschwister Amber (voc., guit.) und Clinno (drums). Musikalisch bieten sie rotzig-dreckigen Hardrock im Stile von Bands wie AC/DC und Mötley Crüe. Die Vocals von Amber sind wirklich absolut hörenswert.
Jörg Eifel


CEPHALIC CARNAGE
Conforming To Abnormality
Relapse/Rough Trade
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Remixte und remasterte Neuauflage des Debütalbums von Cephalic Carnage, das im Jahre 1998 erschien und nun mit 21 (!) Bonustracks re-released wurde. Für alle Cephalic Carnage-Fans sicherlich einen Tipp wert.
Olaf Rominski


CLOUDSCAPE
Global Drama
Golden Core/ZYX Music
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Ein tolles Album, das die Band um Fronter Mike Andersson mit "Global Drama" hier vorlegt. ProgMetal-Freunde werden begeistert sein, denn Cloudscape ist hier ein wirklich großer Wurf gelungen. Tolle Arrangements, super Gesangslinien, frickelige Gitarrenlinien, orientalische Einflüsse und viel Atmosphäre gestalten den Hördurchlauf zu einer unterhaltenden Angelegenheit, die vom Anfang bis zum Ende Spaß macht. Die Scheibe ist gespickt mit Hymnen für die Ewigkeit und das von Matthias Noren gestaltete Coverartwork macht das Ganze nur noch stimmiger. Kauftipp!
David Comtesse


COLOUR HAZE
All
Elektrohasch/Sonic Rendezvous
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Psychedelischer Kraut-Stoner-Rock kommt von den Münchenern Colour Haze, die mit "All“ ihr bereits siebtes Album vorlegen. Anspieltipps sind das indisch influenzierte "Stars", der Opener "Silent" und das knapp 15minütige "All". Ein lässiges und obercooles Album, das den Hörer in ein regelrechtes Krautrockabenteuer mitreißt. Sehr zu empfehlen!
Bernd Oppau


CSS
Donkey
Sup Pop/Cargo
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Das zweite Album der Frauen-starken brasilianischen Band CSS ("Cansei De Ser Sexy") knüpft an den Erstling aus dem Jahre 2006 nahtlos an. Energetischer und druckvoller Postpunk ("Rat Is Dead") wechselt mit tanzbaren Elektro-Rock. Die Spielfreude von CSS wird authentisch packend ohne Reibungsverluste transportiert.
Conny A. Rettler


DAGOBA
Face The Colossus
Season Of Mist
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Die französischen Thrash-Metaller aus Marseilles legen mit „Face The Colossus“ ihr bereits drittes Album vor. Fronter Shawter wirft sämtliche Aggressivität in seine Shoots, dazu gibt’s jede Menge Stakkato-Riffs und Meterhohe Gitarrenwänd. Dennoch kommt die Melodiekomponente nie zu kurz, was an den stimmigen Klangzutaten und den cleanen Vocalbeigaben liegt, die den Hördurchlauf zu einer stimmigen Sache gestaltet. Reinhören solltet ihr unbedingt in das Titelstück und „Back From Life“.
Conny A. Rettler


DANTESCO
Pagano
Cruz del Sur/Alive
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In die Richtung von Battleroar gehen auch die Epic Metaller aus Puerto Rico, deren Debüt den Namen "Pagano" trägt. Für ein Erstlingswerk bieten die Mannen eine außergewöhnliche Leitstung. Sie verstehen es aus dem Stand, den Hörer auf über 70 Minuten mit einer breiten Palette an epischen Melodiebögen, doomigen Parts und experimentelleren Soundkonstellationen zu überraschen und zu fesseln. Ein Kleinod für jede Metal-Sammlung!
Bernd Oppau


DAPHNE LOVES DERBY
On The Strength Of All Convinced
Eyeball Records/Cargo
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Daphne Loves Derby sind eine vielversprechende Band aus Washington, die uns hier mit einer wunderschönen Scheibe zwischen Indierock und Emo beglücken. Anspieltipps sind das melodische "Hammers And Hearts" und das rockige "What We Have Been Waiting For". Ein echter Geheimtipp!
Jörg Eifel


DEAR WOLF
The Falldownstandup
Fastball/Sony BMG
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Ein neues musikalisches Lebenszeichen der deutschen Indierocker Dear Wolf, die zwischen 1989 bis 1997 vier Alben veröffentlichten. Zu den unverkennbaren Trademarks zählen nach wie vor die charismatische Stimme von Frontmann Alex Claasen, hervorragendes Songwriting und ein untrügliches, melancholisches Gespür. Highlights der Scheibe sind das rockige "Vaulting Horse" und das balladeske "The Deep".
David Comtesse


DRAGONFORCE
Ultra Beatdown
Spinefarm/Universal
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Mit Alben wie „Sonic Firestorm“ und „Inhuman Rampage“ haben sich die britischen Power Metaller Dragonforce mittlerweile innerhalb der Szene eine treue Fangemeinde erarbeitet. Auf ihrem neuen Werk“Ultra Beatdown“ zeigen sie sich einmal mehr als Erschaffer genialer Songs mit melodischer Tiefe, intelligentem Songaufbau und progressiven Zutaten, die beim Hören Freude bereiten. Songs wie „The Fire Still Burns“ und „Reasons To Live“ sind echte Sahneschnitten in diesem tollen Album. Da vergebe ich nur zu gerne fünft verdiente Punkte und hoffe die Jungs demnächst auch einmal live zu sehen.
Tim Beldow


DREAM EVIL
Gold Medal In Metal (Alive & Archive)
Century Media/EMI
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Von den schwedischen Melodic-Metallern Dream Evil erscheint hier ihr erstes Livealbum bzw. ihre erste Live-DVD, welche mit einer Bonus-CD mit rarem und unveröffentlichten Material ergänzt wurde. Auf gut 2 Stunden Spielzeit bringen es die beiden CDs. Auf der „Archive“-CD sind seltene Japan-Bonustracks zu hören, auf der Live-DVD und Live-CD bieten Dream Evil ein buntes Potpourri ihres Repertoires. Die DVD wurde zusätzlich noch mit 4 Videoclips (u.a. „The Book Of Heavy Metal“) und Interview-Material ergänzt. Den Dream Evil-Fan wird‘s freuen.
Bernd Oppau


EARTHBEND
Harmonia
Rookie Records/Cargo
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Earthbend sind ein bemerkenswerter Dreier aus Finsterwalde in Brandenburg, der uns auf „Harmonia“ eine geschmackvolle, moderne Krautrock-Variante serviert. Der Sound der Gruppe ist von der Rockinstrumentierung klassisch besetzt und schon im Opener „Harmonia“ gibt es wirkungsviolle Aha-Effekte. Glatte 10 Minute nimmt dieses Stück rasant an Fahrt auf und entwickelt dann ein Eigenleben, dem man sich nur schwer entziehen kann. Der Eartbend-Sound saugt einen förmlich auf. Weitere Highlights sind der Bluesrocker „Too Many Stars“ und „Dragon Lady“. Eine Scheibe, die man gerne einlegt!
Jörg Eifel


ENSLAVED
Vertebrae
Indie Recordings/Soulfood
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Die Band hat sich in ihrer fast 17jährigen Geschichte bereits mehr als einmal neu erfunden. Auf ihrem neuesten Werk zelebrieren Enslave einen Ausflug in die tiefsten Untiefen des Death&Doom-Metal. Eine mörderische Mixtur aus knackig-krachendem Extrem-Metal, gepaart mit Growl-Vocals und Industrial-infizierten Breaks erwartet den geneigten Fan. Man fasst es kaum, aber es scheint, dass die Norweger ihren Sound noch deeper&darker getuned haben. In den acht brandneuen Songs herrscht eine leichenblasse Friedhofs-Atmosphäre und die fetten Psychedelic-Riffs fräsen dir dazu die Schädeldecke auf.
Frank Zöllner


CHRIS FARLOWE
Hotel Eingang
in-akustik
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Vier Jahre ließ Chris Farlowe seine Fans auf ein neues Studioalbum warten. Herausgekommen ist ein abwechslungsreiches Album mit einer Menge Blues, Rock und genialen Balladen wie  "Don‘t Wanna Love You Anymore". Zum Line-Up der CD zählen Miller Anderson (guitar), Paul Burgess (drums), Frank Tischer (keys) und Kris Gray (bass).
Tim Beldow


FUNERAL
As The Light Does The Shadow
Indie Recordings/Soulfood
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Der zweite Metal-Import diesen Monat kommt ebenfalls aus Norwegen, wo Funeral sich mit den letzten zwei Alben bereits eine erstaunlich große Fangemeinde erspielt haben. Jetzt steht ihr neuester Dreher am Start und hat den typischen „Funeral-Doom“ im Gepäck. Dazu verpacken die Jungs düster-schwere Licks und morbide Vocals zu Genre-untypischen Momenten. So arbeiten Funeral diesmal mit weitgespannten Bläser- und Streicher-Arrangements, was ihrem Sound zum Teil einen fast überirdschen Touch verleiht. Ansonsten dominieren natürlich Metal-Attribute und herrliche Bombast-Intermezzi.
Frank Zölllner


GASMAC GILMORE
About Boys And Dogs
Fastball Music/Sony BMG
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Wer die vier Wiener schon einmal live erlebt hat, weiß, dass man besonders in den ersten Reihen nie seines Lebens sicher sein kann. Denn die Jungs sind bekannt für wilde Tanzeinlagen, halsbrecherische On Stage-Stunts und irrwitzige Breaks. Auch auf ihren Silberrillen transportieren die Gasmac Gilmore einen speedigen Punkrock-Sud mit Anleihen aus Folk, Ethno, Latin und Kletzmer. Das alles wird mit viel Liebe zum Detail und einer Spielfreude ,die ihresgleichen sucht, in Szene gesetzt. Nichts anbrennen lassen heißt das Motto von „About Boys And Dogs“ und die peitschenden Rhythmen und speedigen Gesangsparts sprechen dabei ihre eigene Sprache.
Enzo Bach


GOTHAM O.D.
Monochromatic
Off Records/SPV
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GOTHAM O.D. kommen aus Finnland und spielen Dark-Gothic-Metal, wie man ihn von Bands wie Entwine und Poisonblack kennt. Die Band um Fronter Ilka hat ein Gespür für darke Atmosphäre und weiß auf Nummern wie "HollowJune" und "Lucyfer" zu gefallen.
Olaf Rominki


GYPSY ROSE
Another World
Escape/Point Music
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Die Schweden überzeugen mit melodischem Hardrock im Stile der 80er Jahre und haben mit Sänger David Reece (Ex-Accept, Bangalore Choire) ein As am Mikro. Anspieltipps sind der Opener "Final Call" und "Hellhammer".
Jörg Eifel


GRENOUER
Life Long Days
Locomotive/Soulfood
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In ihrer russischen Heimat genießt der Fünfer Grenouer bereits Kultstatus, der auch hierzulande untermauert werden soll. Die Band orientiert sich an Bands wie Meshuggah, klingt trotz aller Komplexität aber weitaus melodischer. Hörenswertes Teil, wobei noch erwähnt werden soll, dass Grenouer in ihrer Heimat Testament supporten werden.
Bernd Oppau


GUITARSHOP ASSHOLE
The Cheapest Pick
Antstreet Records/New Music
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Auch der 2. Release der Recklinghausener Krawallbrüder steht ganz im Zeichen ruppiger Punkrock-Attacken, die die Jungs hier mit viel Liebe zum Detail und wortgewaltiger Poesie unter Dach und Fach bringen. Neben Stakkato-Riffs, erdverbundenen Drumeinlagen und gut abgehangener Mikrophon-Arbeit sind es vor allem Themen wie Liebe, Hass, Drogen und jede Menge Bier, die den Guitarshop Asshole‘s so durch den Kopf gehen. Also genau der richtige Krachstoff für die nächste abgefahrene Gartenfete.
Frank Zöllner


HAGGARD
Tales Of Ithiria
Drakkar/Sony BMG
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Mit „Tales Of Ithiria“ haben die deutschen Klassik-Metaller von Haggard ein echtes Gesamtkunstwerk geschaffen, welches sich mit der fantastischen Welt des sagenhaften Landes „Ithiria“ befasst. Konzeptionell umgesetzt mit allerlei orchestraler Grundierung, treibenden Rockgitarren und reizvollem Wechselspiel zwischen weiblichen und männlichen Gesangsstimmen. Als Gast an den Drums ist kein Geringerer als Mike Terrana mit von der Partie.
David Comtesse


HAREM SCAREM
Hope
Frontiers/Soulfood
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Das zwölfte Harem Scarem-Studioalbum ist leider auch das Letzte. Hess & Lesperance wollen zukünftig andere Projekte und Vorhaben verfolgen. Zum Abschied gibt es mit  "Hope" noch einmal wohlschmeckenden Hardrock mit düsteren Parts und progressiven Schlenkern.
David Comtesse


LAUREN HARRIS
Calm Before The Storm
Demolition Rec./Soulfood
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Das Debütalbum von Lauren Harris, der Tochter von Iron Maiden Bassist Steve Harris. Mit Iron Maiden und Within Temptation war sie bereits auf Tour. Hier zeigt sie, dass sie auch selbst was reißen kann. Zusammen mit Richie Faulkner (guitar), Randy Gregg (bass) und Tom McWilliams (drums) erinnert sie in Songs wie "Steal Your Fire" teils an die glorreichen Vixen. Jedenfalls ein neuer Stern am Metal Queen-Himmel.
Bernd Oppau


HELLSONGS
Hymns In The Key Of 666
Bodog Music/edel
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Die Hellsongs kommen aus Göteborg und covern hier Metalsongs von Iron Maiden, Megadeth, Metallica, AC/DC u.v.a. Allerdings verwenden sie dafür allerlei Akustikgitarren, Tambourine, Piano, Violine, verbunden mit der tollen Stimme von Bandsängerin Harriet Ohlsson. Absolut hörenswert!
Jörg Eifel


HERO DESTROYED
Hero Destroyed
Relapse/Rough Trade
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Hero Destroyed (Ex-Commit Suicide) kommen aus Pittsburgh und legen hier ihr Debüt in Sachen Extrem-Core vor. Freunde von Bands wie Burnt By The Sun und Mastodon liegen hier richtig.
Jörg Eifel



HERR DR. HÜSER & HERR DR. BOMBERG
As An Engineer
Native Records/M-System
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Was dabei herauskommt, wenn zwei gestandene Raumfahrtexperten& Wissenschaftlter (kein Witz) zuviel Freizeit haben und denken, sie hätten den Rock mit der Muttermilch aufgesogen, kann man eindrucksvoll auf ihrer ersten und hoffentlich letzten Veröffentlichung nachhören. Selten hat der Spruch „Schuster bleib’ bei deinen Leisten“ besser gepasst als bei den zwölf verkrampften Möchtegern-Rocksongs von „As An Engineer“. Die Scheibe einfallslos, langweilig, eintönig und ohne Saft und Kraft zu benennen, wäre eigentlich noch geprahlt. Hier passt eigentlich überhaupt nix zusammen. Wenn die beiden Doktoren ihre wissenschaftlichen Berechnungen ebenfalls so verkrampft und altbacken angehen, ist klar, warum das deutsche Raumfahrtprojekt nicht von der Stelle kommt.
Jörg Eifel


SCOTT HULL
Requiem
Relapse/Rough Trade
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Extrem Metaller Scott Hull (Pig Destroyer, Agoraphobic Nosebleed) legt hier seine erste gelungene Soundtrack-Arbeit vor, auf der er sich im Dunstkreis von Bands wie Tangerine Dream, Popol Vuh, Philip Glass, Bohren und der Club Of Gore bewegt. Ein ambitioniertes, ideenvolles und raffiniertes Werk, das die Phasen des Lebens und des Todes musikalisch treffend verpackt.
Jörg Eifel


ICED EARTH
The Crucible Of Man (Something Wicked Pt. II)
Steamhammer/SPV
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Matt Barlow ist als Sänger zu Iced Earth wieder zurückgekehrt, um nun an der Fortsetzung des zweiten Teils der Saga um „Something Wicked“ mitzuwirken. Die Shouts von Matt sind nach wie vor über jeden Zweifel erhaben und auch die ausgewogene Balance zwischen melodischen Parts und harter Gangart weiß durchaus zu gefallen. Höhepunkte der Rille sind Songs wie „Behold The Wicked Child“, „Minions Of The Watch“ und das hymnische “Come What May”. Von Iced Earth gibt es zwar bessere Werke, aber dennoch eine ordentliche Leistung die mir vier Punkte wert ist.
Tim Beldow


JORN
Lonely Are The Brave
Frontiers/Soulfood
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“Lonely Are The Brave” heißt das neue Meisterwerk von Jorn Lunde (Ex-Masterplan), der hier seine Fangemeinde wieder einmal mit einer tollen Hardrockscheibe beglückt. In bester Rainbow und Whitesnake-Tradition kommen die Songs aus den Boxen. Als Reinhörtipps empfehlen sich das Titelstück und „Night City“.
David Comtesse


JOURNEY
Revelation
Frontiers/Soulfood
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Journey melden sich hier mit einem neuen Album und mit neuem Sänger (Arnel Pineda) zurück. Das musikalische Ergebnis auf „Revelation“ dürfte die eingeschworene Journey-Fangemeinde mit Sicherheit  zufriedenstellen. Meine Anspieltipps sind das balladeske "After All These Years" und der Groove-Fetzen "Like A Sunshower".
David Comtesse


JUDAS PRIEST
Nostradamus
Sony BMG
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34 Jahre sind die Heavy-Götter Judas Priest nun schon am Start und veröffentlichen mit „Nostradamus“ ein durchdachtes Konzeptalbum auf epischer Doppel-CD-Länge. Herausgekommen ist ein progressives Metal-Werk mit opulentem Touch und düster-mysteriöser Atmosphäre. Getragen von Rob Halford's genialer Stimme und jeder Menge geiler Riffs, die keinerlei Wünsche offen lassen. Einen guten Einblick in die Klangwelt von "Nostradamus" geben Stücke wie "Prophecy" und "Nostradamus". Zweifellos ein wichtiges Album in der Disographie der Priests; für Metal-Fans definitiv unverzichtbar..
Tim Beldow


KNIGHTS OF THE ABYSS
Shades
Ferret Music
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Knights Of The Abyss sind ein vielversprechender Newcomer aus Arizona, der auf "Shades" mit modernem melodischen Death Metal überzeugen kann. Wenig Einflüsse aus dem Metalcore-Bereich, dafür gibt es jede Menge Dynamik- und Tempowechsel. Die Truppe geht beherzt zur Sache, empfehlenswert!
Olaf Rominski


RICHIE KOTZEN
Live In Sao Paulo
Frontiers/Soulfood
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Gitarrenfreunde können sich diesen Monat diese in Sao Paulo mitgeschnittene Livescheibe von Richie Kotzen zu Gemüte führen. Das Publikum jedenfalls war von Kotzens Interpretationen von Stücken wie "High" und "Faith" begeistert.
David Comtesse


LAND OF TALES
Land Of Tales
Frontiers/Soulfood
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Land Of Tales sind eine finnische Combo, die uns hier ihr selbstbetiteltes Debütwerk vorstellen. Markant ist die ausgeprägte Keyboardarbeit, die mit eingängigem Melodicrock kombiniert wird. Nicht besonders einfallsreich, aber hörbar.
Bernd Oppau


LIVING LOUD
Live
Thompson Music/edel
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Live-Album der genialen Supergroup um Don Airey, Bob Daisley, Jimmy Barnes, Lee Kerslake und Steve Morse. Auf dem Spielplan stehen hauptsächlich Songs, die Daisley und Keerslake für die beiden ersten Ozzy Osbourne-Alben geschrieben haben. Heavy Rock und Bluesrock vom Feinsten!
David Comtesse


JEFF LOOMIS
Zero Order Phase
Century Media/EMI
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Nevermore Gitarrist Jeff Loomis serviert uns mit „Zero Order Phase“ sein äußerst vielseitiges und vielschichtiges erstes Soloalbum. Natürlich finden sich darauf jede Menge genialer Gitarrenriffs und Soli, die die Klasse Loomis unterstreichen. Famose Gastauftritte feiern auf der Platte u.a. Ron Jarzombek (Watchtower) auf „Jato Unit“ und Pat O‘Brien (Cannibal Corpse) auf „Rage Against Disaster“.
Tim Beldow


LOWER DEFINITION
The Greatest Of All Lost Arts
Ferret Music
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Emo/Screamo-Freunde kommen bei der Scheibe von Lower Definition aus San Diego auf ihre Kosten. Produced by Kris Crummet (Drop Dead, Gorgeous, Kaddisfly).
Olaf Rominski



THE MAN FROM THE MOON
Rocket Attack
Black Mark Production
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Psychedelic Symphonic Rock: Hinter THE MAN FROM THE MOON verbirgt sich Micke Moberg, der uns hier auf eine symphonisch, progressiv bombastische Klangreise führt. Seine sonoren Vocals passen bestens zur darken Klangatmosphäre. Anspieltipps sind Songs wie „Warm Blooded Woman“, „In Love And Memory“ und „My Home Town“.
David Comtesse


MINDEAD
Abandon All Hope
7hard/H’Art
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Der Stuttgarter Fünfer Mindead legt mit „Abandon All Hope“ ein Debütalbum vor, das zu gefallen weiß. Fiebrig, emotional und mit kraftvoller Schubkomponente drückt sich der Opener „Deathfloor“ aus den Boxen. „Resignation“ hakt sich um eine gekonnte Melodieführung, die von harten Riffs und darken Growls durchgewalkt wird. Mindead machen keine Musik für Weicheier, ihre metalligen Hymnen zwischen Hass, Sehnsucht und Depression gehen mitunter bis tief ins Knochenmark, mit der gebotenen Härte versteht sich. „Abandon All Hope“ ist muskulöser Modern Metal mit genügend Hitpotential.
Rainer Guérich


STEVE MORSE
Live In New York+Cruise Control
Live In Connecticut + Cruise Control
Thompson Music/edel
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Dass Steve Morse einer der besten Rock-Gitarristen ist, weiß man nicht erst, seitdem er bei Deep Purple festes Bandmitglied ist. Mit der Steve Morse Band und den Dixie Dregs ließ er es immer wieder gerne krachen. "Live In New York"  ist der famose Auftritt der Steve Morse Band aus dem Jahre 1992 und erscheint hier erstmals und sauber digital remastered auf CD. Die Bonus-DVD, die dem Doppel-Package beiliegt, datiert aus dem Jahre 2001 und zeigt Steve Morse mit den Dixie Dregs bei dem sensationellen Auftritt in Connecticut. 2 komplette Shows - über 3 Stunden Musik, das ist schon klasse! - Noch ein bisschen edler kommt der 3er Decker "Live In Connecticut" daher. Hier gibt's den 15 gängigen Konzertauftritt von Steve Morse und den Dixie Dregs aus dem Jahre 2001 gleich auf  2 CDs verteilt.
David Comtesse


MOTÖRHEAD
Motörizer
Steamhammer/SPV
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Auch noch nach 30 langen Jahren wissen Lemmy & Co. zu überzeugen. Mit „Motörizer“ liefern sie hier ein Album ab, das eine Menge rotzigen, ehrlichen und explosiven Rock’n’Roll zu bieten hat. Also genau das richtige Teil für die Motörhead-Klientel, gleich den Opener „Runaround Man“ anchecken!
Bernd Oppau


NEGATIVE
Karma Killer
Hype Records/edel Records
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In ihrer finnischen Heimat stehen die Jungs von Negative bereits seit einigen Jahren für straighten und eingängigen Rock der alten Schule. Mit „Karma Killer“ steht ihr 4. Release jetzt auch in deutschen Läden zur Verfügung. Teufel auch... die Finnen haben‘s echt drauf und ziehen einen knackfrischen und stimmungsvollen Partyrock aus den Verstärkern. Klar, dass sie damit im Norden die Charts im Handstreich eroberten und mit „Won‘t Let Go“ und „Giving Up“ gleich zwei Singles platzierten. Negative kombinieren erfindungsreich und nie langweilig speedige Rockphasen an melodische Balladenkost.
Frank Zöllner


NO RETURN
Manipulated Mind
Dockyard1
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Die fünf Franzosen von No Return veröffentlichen mit „Manipulated Mind“ ihr bereits achtes Studioalbum. Wie man es von ihnen gewohnt ist, bleibt in Sachen Death& Thrash-Metal nichts zu wünschen übrig. Auf insgesamt 10 Granaten-Tracks schwanken No Return zwischen tollwütiger Raserei und Grausamkeit und packen das Ganze dabei in einen Mantel aus doomgeschwängerten Monstergitarren, brutalen Drumattacken und kehligem Death-Growl. Da bleibt kein Stein auf dem anderen, wenn auf Tracks wie „Puzzle Of Life“ und „Rising“ das Extrem-Metal-Terrain neu abgesteckt wird.
Conny A. Rettler


OUTMATCH
Weightless
Centaurus/Universal
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Outmatch sind ein sympathischer Fünfer aus Kanada um den charismatischen Sänger Martin Acosta, der mit handgemachtem Gitarrenrock zu überzeugen weiß. Man merkt an der Frische der Songs, dass die Jungs einfach Spaß daran haben, gute und authentische Songs einzuspielen. Unbedingt reinhören solltet ihr in Nummern wie "Chasing The Sunlight" und "Buried Alive". Die hierzulande extra veröffentlichte Special-Edition fährt zusätzlich noch vier akustische Unplugged-Versionen auf. Also ein Teil, das ihr bei eurem nächsten CD-Kauf ruhig mal auf euren Einkaufszettel schreiben könnt.
Jörg Eifel


PILGRIMZ
Boar Riders
I Scream Records/SPV
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Pilgrimz kommen aus Dänemark und lassen es auf ihrer ersten CD "Boar Riders" ordentlich krachen. Der Vierer serviert uns einen ansprechenden Mix aus Hardcore, Rock'nRoll und Metal-Zutaten und gibt mitunter mächtig Gas. Erwähnenswert ist das kraftvolle Stimmorgan von Mikromann Max Vegas.
Enzo Bach


PINKSPOTS & DER HUTKLUB
Pinkspots und der Hutklub
Frankie Boy Records/Soulfood
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Swing-Freunde kommen mit der CD der drei Pinkspots-Ladys auf ihre Kosten, die zusammen mit ihrer Begleitcombo "Der Hutklub" an die schöne alte Zeit erinnern. Eine Zeitreise 70 Jahre zurück in die Vergangenheit, musikalisch mit ausgefeilten Arrangements, Jazzgeige, Streicherbesen und mehrstimmigem Gesang umgesetzt. Tolle Scheibe!
Enzo Bach



POISON
Seven days Live
Armoury Records
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Ein Livemitschnitt der amerikanischen Hardrocker Poison, der während ihrer Welttournee im Jahre 1993 aufgenommen wurde. Man hatte seinerzeit gerade die vierte Studioscheibe „Native Tongue“ released und befand sich mit Gitarrist Richie Kotzen auf Tour. Natürlich inklusive dem Smasher „Every Rose Has It’s Thorn“.
Tim Beldow


POISONBLACK
A Dead Heavy Day
Century Media/EMI
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Die Band um Ex-Sentenced Ville Laihiala kann auf ihrem neuesten Opus „A Dead Heavy Day“ auf ganzer Länge überzeugen. Im Gegensatz zum Vorgänger haben die Finnen diesmal scheinbar noch eine Schippe mehr an Härte in das neue Songmaterial gepackt. Die 12 Songsauf „A Dead Heavy Day“ kicken, dass es eine Freude ist. Straight und dennoch emotional gehen Poisonblack während des Hördurchlaufs zu Werke. Anspieltipps der gelungenen Scheibe sind auf jeden Fall Granantensongs wie „Left Behind“ und das Titelstück, weswegen ich auch gerne die rundum verdienten 5 Punkte gebe.
Tim Beldow


THE PROSECUTION
Move On
My Redemption Records
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Die acht Mann starke Ska-Punk-Combo kommt aus Niederbayern und lässt hier eine packende und energetische Mischung aus Ska, Punkrock, Rocksteady und Bläserpower vom Stapel. Zum Reinhören empfehlen sich Nummern wie "The Story Of Mickey Spillane" und "Move On". Keine Frage: The Prosecution sind durchaus einen Reinhörer wert.
Enzo Bach


REFLECTION
When Shadows Fall
The End Records/Alive
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Auch im 17. Jahr ihres Bestehens stehen die Griechen unter Starkstrom und legen mit „When Shadows Fall“ ein Doom-Metal-Album der Extraklasse vor. Zwischen Bretter-Gitarren, deepen Drumeinlagen und schweißtreibenden Vocalparts lassen die Lärmkumpane wieder einmal keine Wünsche offen. Mit ihrem neuen Songmaterial stellen sie erneut unter Beweis, wie straighter Doom&Gothic mit recht melodischen Parts zusammenpasst. Ihr abgehangener Powersound kommt wohldosiert aus den Boxen und bringt die Ohren mächtig zum Vibrieren. Anspieltipp ist das geniale „Mistress Of Sea“.
Frank Zöllner


REVOLUTION RENAISSANCE
New Era
Frontiers/Soulfood
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Stratovarius Mastermind Timo Tolkki präsentiert mit Revolution Renaissance seine neue Band und knüpft nahtlos an die vergangenen Stratovarius-Zeiten an. Als Gastsänger konnte er u.a. Michael Kiske (Ex-Helloween), Tobias Sammet (Edguy) und Pasi Rantanen (Thunderstone) gewinnen.
David Comtese


SHINY GNOMES
Spirit Of The Band
Musical Tragedies/Indigo
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Gut zwölf Jahre mussten ins Land gehen, bevor die Nürnberger Band endlich wieder den Weg ins Studio fand, um mit „Spirit Of The Band“ ein neues Album vorzulegen. Die Wartezeit hat sich gelohnt, wie sich zweifelsfrei bereits nach dem Opener „Shiny“ feststellen lässt. Die Truppe um Singer/Gitarrist Limo hat nichts verlernt und zaubert einen  bluesinfizierten Psychedelic-Rock aus den Verstärkern, der wie aus „alten Tagen“ klingt. Dazu haben sich die Shiny Gnomes mit Flowerpornoes-Mastermind Tom Liwa und Silvia Cuesta (Die Shivas)  tatkräftige Unterstützung ins Studio geholt. So darf man sich auf ein überdurchschnittliches Album freuen, das neben kompakt-griffiger Gitarrenkost, Geradeaus-Rock und Hard-Pop auch einige fröhlich-muntere Folkeinlagen parat hält.
Jörg Eifel


SIEGES EVEN
Playgrounds
Insideout/SPV
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Das erste Live-Album der deutschen Progrocker. Die Live-Setlist besteht hauptsächlich aus den letzten beiden Scheiben "The Art Of Navigating By The Stars" und "Paramount". Für Proggies ein Pflichtkauf!
Bernd Oppau
 


STARBREAKER
Love's Dying Wish
FROM THE INSIDE
Visions
Frontiers/Soulfood
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STARBREAKER ist die Band um Ex-TNT-Sänger Tony Harnell, zweifellos einer der besten Stimmen des Rock-Genres. Zusammen mit Magnus Karlsson (Allen/ Lande, Primal Fear), John Macaluso (Ex-Riot, TNT) und Jonni Lightfoot gibt's auf „Love‘s Dying Wish“ exzellenten melodischen Hardrock zu hören, der in Nummern wie "End Of Alone" und "Love's Dying Wish" seine Höhepunkte hat. – „Visions“, die zweite Scheibe von FROM THE INSIDE, der Gruppe um Ex-Tyketto Sänger Danny Vaughn, erinnert zuweilen sehr an Journey und könnte Fans dieser Band bestimmt gefallen. Als Anspieltipp hierzu möchte ich den über fünfminütigen Opener "Light Years" empfehlen.
Bernd Oppau


SYMPHONITY
Voice From The Silence
Limb Music/SPV
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In der Tschechischen Republik gibt es scheinbar auch vielversprechende Metal-Acts. Dies beweisen die Symphonic-Metaller von Symphonity, die mit „Voice From The Silence“ ihr ebenso kunstvolles wie progressiv gefrickeltes zweites Album vorlegen. Ex-Dionysus Sänger Olaf Hayer macht als Neuzugang an den Mikros seine Sache mehr als gut und verleiht den einzelnen Nummern den gewissen hymnischen Touch, dem man sich nur schwer entziehen kann. Als Reinhörtipp sei euch diesbezüglich nur das sich bis in höchste Höhen hinaufschwingende „Gates Of Fantasy“ empfohlen!
David Comtesse


JENNIE TEBLER's OUT OF OBLIVION
Till Death Tear Us Part
Black Mark
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Die schwedische Sängerin Jennie Tebler kennt vielleicht der eine oder andere von ihrem Gastauftritt bei Lake Of Tears. Nun legt sie mit eigener Band ihr Debütalbum vor. Das Ergebnis kann sich hören lassen und ist musikalisch im Dark/Gothic-Metal angesiedelt. Wer Bands wie Lacuna Coil mag, sollte sich Songs wie "Queen Of Ice" und "Never Stop Crying" zu Gemüte führen.
Bernd Oppau


THIS COMP KILLS FASCISTS Vol.1
by SCOTT HULL
Relapse/Rough Trade
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Scott Hull (Pig Destroyer, Agoraphobic Nosebleed) hat hier im Stile der legendären Cry Now, Cry Later-Compilations aus den 90er Jahren einen empfehlenswerten Sampler zusammengestellt. 50 Tracks finden sich auf der Scheibe, gewissermaßen die Essenz des heutigen Underground Grindcore, Hardcore und Power Violence. Mit Material von Insect Warfare, Kill The Client, Magdrudergrind u.v.a.
Jörg Eifel


THREE YEARS HIDING
We Lost Ourselves & Found Our Way To This
Lockjaw Records/Rough Trade
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Die Briten Three Years Hiding sind deutlich von Bands wie Jimmy Eat World und The Get Up Kids beeinflusst. Mit „We Lost Ourselves...“ veröffentlichen sie nun ihr Erstlingswerk, das ordentlich ins Ohr geht und eine Menge Rock/Pop/Emo-Feeling versprüht. Unbedingt reinhören solltet ihr in den atmosphärischen Opener „Searching For... Exciting Times'“, der die Stärken der Band deutlich zutage fördert.
Yasmin Schmidt



TRUSTGAME
Trustgame
Limited Access/Rough Trade
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Live konnten der Fünfer aus Duisburg schon im Vorprogramm von Die Happy begeistern. Nun steht der selbstbetitelte Debütplayer an, der mit ebenso melodiösem wie kraftvollem Rock überzeugen kann. Als Reinhörtipps empfehlen sich das düster-melancholische "Goodbye, Harbour" und das konsequent nach vorne rockende "Break Us Down". Die Balance zwischen Harmonie und Härte gelingt Trustgame erstaunlich souverän.
Olaf Rominski


TURBONEGRA
L'Ass Cobra
Wolverine Records/Soulfood
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Turbonegra sind eine fünf Frauen starke Girl-Band aus San Francisco, die sich hier den Songs der norwegischen Turbonegro angenommen haben. Herausgekommen ist dabei eine munter nach vorne kickende Punkrock-Scheibe mit genialen Coverversionen von Songs wie "All My Friends Are Dead" und "Denim
Demon".
Enzo Bach


TURBONEGRO
Small Feces Vol.1+2
edel
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Wiederveröffentlichung von Raritäten und Outtakes von Turbonegro zwischen den Jahren 1989 bis zu 1997. 42 Songs finden sich insgesamt auf der Doppel-CD, inklusive 4 Live-Stücken, die während einer Show in Kopenhagen im Jahre 1995 entstanden.
Yasmin Schmidt


THE WAR ON DRUGS
Wagonwheel Blues
Secretly Canadian/Cargo
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The War On Drugs ist eine aus Philadelphia stammende Truppe, die hier eine amtliche Indierock-Scheibe vorlegt. Musikalisch geht es in Richtung Americana, Spacerock und folkige Gefilde. Neben Sänger Adam Granduciels sind auch die Songs des Albums eine Entdeckung. Man höre hierzu das fast zehnminütige "Show Me The Coast", welches die Klasse der Band nachdrücklich unterstreicht.
Yasmin Schmidt


WHITESNAKE
30th Anniversary Collection
EMI
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David Coverdales Whitesnake feiern ihr 30-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass erscheint diese mit 52 Tracks prall gefüllte 3 CD-Box, die die komplette Karriere der Band bei EMI Revue passieren lässt. Natürlich finden sich auch eine Reihe von Live-Mitschnitten, Songs aus der Solo-Laufbahn von Coverdale und Kooperationen von Coverdale mit Jimmy Page (u.a. "Pride And Joy", "Shake My Tree") auf den CDs.
Tim Beldow


WILDE ZEITEN
Aufgeräumt wird später
Impact Records/Broken Silence
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Die Mainzer Punkrock-Combo Wilde Zeiten legt ihr gelungenes, drittes Album vor. Melodien, die ins Ohr gehen und Texte, die anecken ("Homegrown") stehen beim Hördurchlauf auf dem Spielplan. Für alle Freunde deutschsprachigen Punks mit Sicherheit eine satte Empfehlung für den nächsten CD-Einkauf!
Enzo Bach


WOLFTRON
Flesh & Fears
Eyeball Records/Cargo
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Wolftron sind das weniger rockige Side-Projekt vom Daphne Loves Derby-Gitarristen & Sänger Kenny Choi, der hier sehr geschmackvollen Indie-Ambient-Pop zelebriert. In dieser etwas sanfteren musikalischen Mixtur können sich seine Singer- und Songwriter-Fähigkeiten exzellent entfalten. Als Anspieltipp empfiehlt sich gleich der Opener "Sundays".
Jörg Eifel
 

 

 

 

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