September/Oktober 2009

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@@@@@@ ĂŒberragend
@@@@@ sehr gut
@@@@ gut
@@@ durchschnittlich
@@ mĂ€ĂŸig
@ schlecht

 

 

 

THE AIRBORNE TOXIC EVENT
The Airborne Toxic Event
Island/Universal
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Diese Band vergleicht die Kritik bereits mit GrĂ¶ĂŸen wie The Arcade Fire und Modest Mouse. TatsĂ€chlich erweist der Post Rock von The Airborne Toxi Event sich als ein echter LanglĂ€ufer im heimischen CD-Player. Die Scheibe ist voll gespickt mit interessanten Rhythmuskonfigurationen, Harmoniewechseln und KlangeinfĂ€llen, und SĂ€nger Mikel Jollett kitzelt wirklich das letzte QuĂ€ntchen an Emotionen aus seinem Kehlkopf heraus. Eine CD, die mit jedem Hördurchlauf an GrĂ¶ĂŸe gewinnt.
Jörg Eifel

AISLING
Stone Of Light
Rising Records/SPV
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Zweitlingswerk der italienischen Pagan-Metaller AISLING. FĂŒr Auflockerung sorgen folkloristische Elemente und zusĂ€tzlicher weiblicher Gesang.
Bernd Oppau

AMPERSAND
Dead One And A Horse
Rakete Musik/Cargo
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Auf ihrem neuen Album können Ampersand durch die Bank ĂŒberzeugen. "Dead One And A Horse" hĂ€lt insgesamt 12 Tracks bereit, die das ganze Kreativpotential der Band aus Köln/Bonn offenbaren. Angefangen vom tollen Opener "Home Tom" ĂŒber "That Day" bis zum mit spacigen Gitarren versetzten "Tony Tony". Eine dicke Empfehlung!
Duklas Frisch

THE BRIMESTONE SOLAR RADIATION BAND
Smorgasbord
Karisma/Soulfood Music
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Die Brimestone Solar Radiation Band kommen aus dem norwegischen Bergen und sind eine Empfehlung fĂŒr alle Prog- und Psychedelic-Fans. Der Sound der Truppe weckt Erinnerungen an Bands wie King Crimson, Pink Floyd und Doors, selbst FolkeinflĂŒsse sind im musikalischen Dunstkreis der Brimestone Solar Radiation Band auszumachen. Eine musikalische Reise zurĂŒck in die gute alte Zeit, sehr zu empfehlen!
Frank Zöllner

JACK BRUCE & ROBIN TROWER
Seven Moons Live
Ruf Records/in-akustik
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Wenn zwei solche Haudegen wie Jack Bruce und Robin Trower zusammen die BĂŒhne betreten, kann nichts schlechtes dabei herauskommen. Dieser Konzertmitschnitt entstand im Februar diesen Jahres im hollĂ€ndischen Nijmegen und bietet erdigen Bluesrock und psychdelischen Klangspirit. Stark sind Nummern wie der roughe Opener „Seven Moons“, aber auch ein Titel wie „White Room“ darf im Live-Set-Up nicht fehlen.
Bernd Oppau

BRUNOROCK
War Maniacs
7hard/H’Art
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Die italienischen Hardrocker um den ehemaligen Dark Shy und Nightpride-SĂ€nger Bruno Kraler geben auf den 11 Songs ihres neuen Albums „War Maniacs“ wieder eine Kostprobe ihres Könnens. Nummern wie das hymnische, mit ohrgĂ€ngigen Keyboard-Hooks versehene „Liar“ oder das  munter nach vorne stĂŒrmende „Julia“ machen einfach Spaß. Die hervorragenden Vocalparts und die spannungsvoll aufgebauten Songarrangements (man höre „Last Pride“) unterstreichen den hohen kĂŒnstlerischen Anspruch, mit dem Brunorock im Rockbereich unterwegs sind. GefĂ€llt mir sehr, die Scheibe!
Rainer Guérich

COALESCE
Ox
Relapse/Rough Trade
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Neue Scheibe der Extrem-Metaller/Hardcorer Coalesce aus Kansas. FĂŒr Fans von Bands wie Dillinger Escape Plan, Converge und Burnt By The Sun. Warm-Up-VorschlĂ€ge sind Songs wie "The Plot Against My Love" und "Wild Ox Moan".
Bernd Oppau

CONTRACRASH
Goddamn Planet
Fastball/Sony Music
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Nachdem die vier Jungs aus Balingen schon auf zahlreichen Konzertauftritten und Festivals fĂŒr Aufsehen gesorgt haben, legen sie mit „Goddamn Planet“ ihr mehr als beachtenswertes DebĂŒtalbum vor. Auf dem Spielplan steht ein bis ins Knochenmark dringender variabler und wuchtiger Metal-Sound, der seine  Trademarks in den hiebigen Gitarrenriffs und dem zwischen cleanen und growligen Parts gekonnt changierenden Vocalparts von Frontmann Walter Schneider hat. Songs wie der Blaster „Where The Wind Blows“ und  das mit wunderbaren Gitarrensalven angereicherte „Never Found“ machen „Goddamn Planet“ zur leckeren Festplatte fĂŒr jeden Headbanger.
Rainer Guérich

COUGAR
Patriot
Counter Records/Rough Trade
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Cougar aus Madison, Wisconsin, tischen uns mit „Patriot“ ihr zweites Abum auf den CD-Teller. Die Band ist zweifellos ein AnhĂ€nger des Post-Rocks, was im Hördurchlauf deutlich wird. Meterhohe SoundtĂŒrme, gringende Gitarren und energetische SchĂŒbe verlieren auf Dauer doch etwas an Wirkung. Wenngleich mich das hochklassige und mystisch-bedrohliche StĂŒck „Rhinelander“ doch zu einer milden Wertung stimmt.
David Comtesse

CREKKO
Paint The Town Red
7hard/H’Art
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Die drei Schwaben haben ihr neues Album zwar als klassisches Rock’n’Roll-Trio eingespielt, aber der wuchtige und satte Sound, der einem auf „Paint The Town Red“ entgegen schlĂ€gt, blĂ€st so ziemlich alles an die Wand. Das fĂ€ngt schon auf dem Opener „More & More“ an, der mit kurzem Intro eingeleitet wird und dann mit beherztem Riffing und den hymnischen Shouts von SĂ€nger Marco Selter ins richtige Fahrwasser gebracht wird. Die Band fĂ€hrt die straighte Gangart aber auch immer wieder gekonnt zurĂŒck und begeistert mit variantenreichem Songaufbau, was beispielsweise in „Why“ zu hören ist. Auf „Anger“ und „Goodbye“ erhĂ€lt die Gitarrenfront noch zusĂ€tzliche UnterstĂŒtzung durch die exzellenten Gitarren-Soli von Alex Scholpp.
Bernd Oppau

CRIPPER
Devil Reveals
SAOL/H'Art
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Packender Thrash-Metal des Hannoveraner FĂŒnfers Cripper, die  mit Britta Görtz eine Ă€ußerst stimmgewaltige Frau an vorderster Front haben. Peitschende Gitarrensalven und sauberer Sound machen nicht nur auf Tracks wie "Life Is Deadly" und "FAQU" Spaß. Eine köstliche Schlachtplatte fĂŒr jeden Headbanger!
Jörg Eifel

CRISES
Coral Dreams
7hard/H’Art
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Auf „Coral Dreams“ haben Crises ihre progressiven Elemente deutlich zurĂŒckgefahren, insbesondere, was die SonglĂ€nge betrifft. So erwarten den Hörer keine Mammutepen, sondern auf den Punkt gespielte, knackige Nummern, die gekonnt mit experimentellen Klangideen aufgepeppt werden. Als Anspieltipps empfehlen sich das kraftvolle „Hopeless“ und das gekonnt zwischen harten und melodischen Passagen wechselnde „All Against Me“. Mit dem StĂŒck „Horizon“ findet sich zudem ein richtig schöner Ohrwurm auf der Scheibe.
David Comtesse

DOGMA INC.
Before And After
STF Records/CMS
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Zweites Album der aus der Slowakei stammenden Thrash Metal Band Dogma Inc. EinflĂŒsse von alten Slayer sind deutlich spĂŒrbar. Der Vierer serviert eine packende Mischung aus Tempo, HC, aggressiven Metal und Grind-Zutaten. Als Warm-Up-Vorschlag empfiehlt sich das wĂŒtende "The Model Of The Scurface".
Jörg Eifel

DOWN BELOW
Wildes Herz
Premium Records/Soulfood
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Die Dark Metaller Down Below setzen auf ihrer neuen CD „Wildes Herz“ ausschließlich auf die Wirkungskraft der deutschen Sprache. Musikalisch ins rechte Licht gerĂŒckt mit jeder Menge  dĂŒsteren Soundparts, kraftvollen bis aggressiven Soundstrukturen und straightem Rock. Als Anspieltipps empfehlen sich der Titeltrack „Wildes Herz“ und „Dein Wille“.
Frank Zöllner

EMIL BULLS
Phoenix
Drakkar/Sony Music
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Mit „Phoenix“ veröffentlichen die EMIL BULLS ihr neues Album, das zusammen mit dem neuen Gitarristen Andy Bock (From Constant Visions) geschrieben und auch eingespielt wurde. FĂŒr die nötige Spannung war also im Vorfeld gesorgt. Los geht’s auf der Scheibe mit dem markigen „Here Comes The Fire“, das mit aller Urgewalt nach vorne knĂŒppelt. Oh Mann, die Emil Bulls geben auf diesem StĂŒck, das trotz aller BrachialitĂ€t auch gut ins Ohr geht, mĂ€chtig Gas. Intensiv und voller Urgewalt ist auch die nĂ€cshte Nummer „When God Was Sleeping“, die sich durch diverse Tempowechsel auszeichnet. Und die Gitarrenfront marschiert im Kampf gegen die Gesangsshouts von Fronter Christoph von Freydorf fett nach vorne. Selbst eine Klavierballade wie „I Don’t Belong Here“ hat auf dieser Scheibe eine Berechtigung. Endlich können die Bulls zeigen, was in ihnen steckt. Hört euch mal das hymnische „The Architects Of My Apocalypse“ an, so muss ein durchdachter Songaufbau gestaltet sein. GefĂ€llt mir gut, die Emil Bulls sollten mit diesem Material die BĂŒhne rocken!
Rainer Guérich

EPSYLON
The Gift
Fastball/Sony Music
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Melodic Metal aus Belgien. Epsylon setzen auf ihrem DebĂŒtdreher ganz auf AtmosphĂ€re. ZusĂ€tzlich baten sich die beiden Band-Protagonisten Yves Vermeesch (guit.) und Sylvie Boisieux (vocals) etliche GĂ€ste zu den Aufnahmen ins Studio: Jan-Sören Eckert (Masterplan), Heather Shockley (Rock Ignition) und Jeroen Simons (Ex-Epica). Anspieltipp ist das sechseinhalbminĂŒtige "The Pirate".
Bernd Oppau

FACELIFT
Holon
Spectre/Universal
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Facelift aus Österreich sind schon eine Klasse fĂŒr sich. Das zeigt der Hördurchlauf ihres bereits vierten Albums „Holon“ ganz deutlich. Zwischen intensiv-emotionalem Alternativerock, poppigen Melodien und akustischen Momenten hat das Trio um die charismatische Frontfrau Andrea Orso so manche Überraschung versteckt: A-cappela-Gesang, Akkordeon-KlĂ€nge, Live-AtmosphĂ€re, die Telefonsequenz zu „Hello! Hello?“. ZusĂ€tzlich sorgt Gastmusiker Matthias Predota mit seinem Instrumentarium (Horn, Gitarre, Akkordeon) dafĂŒr, dass der Facelift-Sound noch vielschichtiger wird. Als Reinhörtipps empfehlen sich StĂŒcke wie â€žThe Sun Will Shine Again For Us“ und das akustische „About The Things They Say“, auf dem SĂ€ngerin Andrea Orso ihre stimmliche Klasse unterstreicht. Als Produzent fungierte kein Geringerer als Guido Lucas.
Rainer Guérich

FAIR WARNING
Aura
Metal Heaven/Soulfood
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Fair Warning um SĂ€nger Tommy Heart sind wieter gut im RockgeschĂ€ft. Auf ihrem sechsten Langeisen "Aura" zeigen sie sich frisch und unverbraucht wie zu ihren Glanzzeiten. Erstklassiges Songwriting und hochkarĂ€tige Nummern wie der schmissige Opener "Fighting For Your Love" und das ohrgĂ€ngige "Here Comes The Heartache" dĂŒrften bei der Rockgemeinde offene TĂŒren einrennen. Überzeugende Vorstellung!
Bernd Oppau

FEMME METAL
Presents Demonic & Divine
Femme Metal/Dr. Music
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 Vollbepackter Doppel-Sampler des englischen Labels "Femme Metal". 30 Bands mit Frauen an vorderster Front finden sich auf den beiden CDs. Das Spektrum reicht von Symphonic Metal bis Power Metal. Mit von der Partie sind Bands wie Brave, Luna Obscura, Crimson Tears, Aeterna, Operatika, Evenoire u.v.m. Empfehlenswerte 2CD-Kollektion mit so manchem Highlight.
Jörg Eifel

FIGHT LIKE APES
... And The Mystery Of The Golden Medaillon
Strange Ways/Indigo
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In Großbritannien konnten die Fight Like Apes mit ihrem girlesken Pop-Punk und ihren Songs in 3Minuten-LĂ€nge bereits fĂŒr Aufsehen sorgen. Nun erscheint „And The Mystery“ auch in Deutschland und zeigt, dass die Band einiges zu bieten hat: melodisch verschrobene Indie-Pop-Perlen mit emphatischer Angriffslust („Tie Me Up With Jackets“), lodernde Gitarren/Synthie-Nummern („Digifucker“) und (natĂŒrlich) Punkkracher mit Schmiss („Do You Karate?“). Es lebe die musikalische Vielfalt!
Jörg Eifel

FRANK K.
Mehr Respekt
Fastball Music/Sony Music
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Franz K. darf man guten Herzens als Urgestein deutscher Rockmusik bezeichnen. Ende der 80iger Jahre wurde es um Franz K. allerdings stiller und 1997 löste sich die Band schließlich endgĂŒltig auf, als mit SĂ€nger und Bassist Peter Josefus ein wichtiges GrĂŒndungsmitglied verstarb. Nun haben die beiden Ur-Franz K.’s die Band mit dem ehemaligen Extrabreit-Bassisten und SĂ€nger Michael Grimm reaktiviert. Herausgekommen  sind 13 stimmige und neue Rocksongs plus einem gelungenen Remake des Franz K.-Klassikers „Wir haben Bock auf Rock“ und einer deutschsprachigen Adaption von Steve Miller’s „The Joker“ (“Du bist das Gute”).
Frank Zöllner

GEFF
Land Of The Free
MetalHeaven/Soulfood
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Hinter der schwedischen Rockcombo GEFF verbergen sich Mastermind und Gitarrist Ralf Jedestedt, der sich mit SĂ€nger Göran Edman, Mats Olausson (keyboards), Anders Johannsson (drums,Hammerfall) und Per Stadin (bass, Ex-Silver Mountain) fĂŒr dieses Projekt zusammen geschlossen hat. Ergebnis ist ein ĂŒberzeugendes und mit exzellenten Vocallines garniertes Hardrock-Album, das zu gefallen weiß. StĂŒcke wie "Fruits Of Life" und "Living Generation" (mit exzellenter Gitarrenarbeit) gehen gut ins Ohr, nicht zuletzt wegen des ausgezeichneten Gesangs von Göran Edman.
Bernd Oppau

G.O.D.
Celtic Shadows
DMG Germany/Broken Silence
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Garden Of Delight (kurz G.O.D.) legen mit "Celtic Shadows" bereits ihr 16. Album vor. In ihrem Sound verbinden sich irische/keltische EinflĂŒsse mit Stilelementen wie Reggae, Ska, Gothic und Metal. Als Anspieltipp seien an dieser Stelle Nummern wie "The One Night Stand Polka" und der Irish-Losrocker "The Rattlesnakeman" empfohlen.
David Comtesse

GONG
2032
A-Wave
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Rechtzeitig zum 4ojĂ€hrigen BandjubilĂ€um melden sich die legendĂ€ren Psychedelic- und Spacerocker von Gong mit einem neuen Studioalbum zurĂŒck. Und erstmals seit 1974 arbeiten Gong GrĂŒnder Daevid Allen und Gitarrist Steve Hillage auf einer Scheibe wieder zusammen. Heraus gekommen ist eine vor Soundideen ĂŒberquellende Scheibe, die jedem Genre-Fan Freude bereiten wird. Als Anspieltipps empfehle ich das coole „How To Stay Alive“.
Bernd Oppau

HARLIS
Harlis
OCTOPUS
Boat Of Thoughts
SHAA KHAN
World Will End On Friday
Sireena/Broken Silence
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Krautrock-Freunde dĂŒrfen sich ĂŒber gleich drei remasterte Wiederveröffentlichungen des legendĂ€ren Sky-Labels freuen. Den Auftakt macht das aus dem Jahre 1976 stammende DebĂŒtalbum von HARLIS, der Band der beiden Jane-Musiker Charly Maucher und Wolfgang Krantz. Auf der Neuedition finden sich als Schmankerl noch die beiden Livetracks „BMW“ und „Bells Of Bothfeld“. – Weiter geht‘s mit einem Re-Release der Progrocker OCTOPUS und ihrem Album „Boat Of Thoughts“ aus dem Jahre 1977. Herrliche Moog-Soli und ausschweifende Instrumentalparts lassen auf den 6 langen StĂŒcken das Herz jeden Proggers höher schlagen. – Zuletzt erscheint mit SHAA KHAN und ihrer 78er Scheibe „World Will End On Friday“ noch ein weiteres Prog-Juwel als Neuauflage. Tolle mehrstimmige Gesangslinien und ausschweifende Kompositionen, insbesondere auf StĂŒcken wie dem Opener „White Room“ und dem ĂŒber neunminĂŒtigen „Seasons“.
David Comtesse

H.O.T.
Hands Of Time
STF-Records/CMS
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Hands Of Time (oder auch kurz H.O.T.) bieten uns auf ihrem DebĂŒtdreher schnellen Hardrock, der vor allem durch die klasse Gesangsparts punkten kann. Songs wie „They Don’t Want You To Know“ und „I Want More“ zeigen deutlich, ĂŒber welches Potential die Band verfĂŒgt. Bei ein wenig mehr Anstrengung gibt’s deshalb beim nĂ€chsten Mal vielleicht ein paar Punkte mehr aus meinem Zauberhut.
Tim Beldow

THE IDLE HANDS
Dark Rooms
Timezone/Timezone Distribution
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The Idle Hands sind ein empfehlenswerter Vierer, der mit „Dark Rooms“ eine Scheibe vorlegt, die an EmotionalitĂ€t kaum zu ĂŒberbieten ist. Den Hörer erwartet eine Reise durchs Land der GefĂŒhle mit fesselnden Songs wie „Dark Rooms“ und „The Sirens“. Eine schöne Abwechslung fĂŒr alle Freunde eines stimmungsvoll geprĂ€gten Independent-Rock.
Frank Zöllner

J.B.O.
I Don’t Like Metal
Megapress/Soulfood
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Tja, bei J.B.O. bekommt der Fan genau das, was er erwartet. Das ist auch auf der neuen Scheibe nicht anders. Spaßrock vom Feinsten mit Themen wie Bundestagswahlen, Ossis und Wessis, Beziehungsprobleme und sonstige pointierte Alltagsbeobachtungen. Anspieltipps sind „Angie“ und „I Don’t Like Metal“.
Jörg Eifel

THE JETPACKS
About Girls, Cars And Booze
Antstreet Records/New Music
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Meine Fresse, was fĂŒr einen abgefahrenen und fett bratenden Gitarristen haben die Punkrocker The Jetpacks da in ihren Reihen. 13mal gibt’s heftig was auf die Glocke. Der Frontmann holt das letzte QuĂ€ntchen raus, was der Kehlkopf her gibt. Das ist gelebter und authentischer Punk’n’Roll, about girls, cars and booze...
Enzo Bach

JOHNBOY
Angelfire
Antstreet Records/New Music
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Mit dem geschmackvollen Coverartwork können Johnboy schon mal punkten und auch, was die musikalische Seite betrifft, bekommt der Hörer eines kraftvollen, melodischen und doch variablen Rocks in klassischer Rock’n’Roll-Formation (dr., bass, guitar) einiges geboten. Besonders gut gefallen hat mir das StĂŒck „Level 7“, eine Nummer, die unbĂ€ndige Kraft ausstrahlt, mal nach vorne marschiert, dann das Tempo herausnimmt, Gitarrensoli einwirft und den Hörer mit melodischen Gesangslinien in Beschlag nimmt. Nicht schlecht!
Rainer Guérich

JUDAS PRIEST
A Touch Of Evil-Live
Columbia/Sony Music
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Da kommt Freude auf: Ein Live-Album von Priest, dessen Takes wĂ€hrend der Welttourneen der Jahre 2005 und 2008 mitgeschnitten wurden. Bei der Songauswahl achteten die Macher darauf, dass nur solche StĂŒcke auf die Platte kamen, die noch auf keinem Livealbum von Priest vertreten waren. Und dann gibt's mit "Death" und "Prophecy" auch noch Liveversionen des letztjĂ€hrigen Albums "Nostradamus" zu hören. 1a Metal mit einem Rob Halford in Bestform, fĂŒr jeden Headbanger ein Muss!
Tim Beldow

LAMPS OF DELTA
Interregnum Express
Pottwalplatten/Alive
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Aus Basel kommt der „Interregnum Express“ von Lamps Of Delta auf uns zu. Die Band hat eine ganz eigene Vorstellung, wie intelligenter Alternative Rock mit Hardcore, Improvisations- und NoiseeinflĂŒssen klingen soll. „Black Mace“, die erste Haltestation auf der CD, ist ein echter Blaster, fĂ€ngt brutal an und entfesselt dann einen Kampf zwischen rohen und melodischen Fragmenten, growligen Gesangsparts. Schon auf der zweiten Zwischenstation „Trident Force“ wird die HĂ€rte deutlich zurĂŒckgefahren. Hier zeigen Lamps Of Delta ihre starke Seite: langsameres Tempo, akustische bis flirrend-hypnotische, noisige Gitarrenlinien, ĂŒber den der SĂ€nger den intuitiven GefĂŒhlsspagat wagt. Musik, in die man sich fallen lassen kann, die trĂ€gt, bis zur französisch gesungenen Endstation „Les Chiens D’AngoulĂȘme“ mit erlösender Funkenentladung. Diese Baseler haben’s drauf, ebenso wie Guido Lucas, der den fesselnden Sound von Lamps Of Delta reibungsfrei auf die Studiospur gebracht hat.
Rainer Guérich

THE LAST WARNING
Elegance Of Bloodiness
7hard/H’Art
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Angesagten Metalcore mit Thrash-Elementen haben sich The Last Warning aufs Band-Banner gepinselt. Den Hörer erwartet mit „Elegance Of Bloodiness“ eine 12gĂ€ngige, mĂ€chtig knĂŒppelnde Schlachtplatte mit aggressivem Riffing, jeder Menge Growls  und enervierenden Drumsalven. Man muss die Scheibe richtig laut hören, dann verbreiten Soundmonster wie „Lash“ die richtige Wirkung.
Olaf Rominski

THE LAW
A Measure Of Wealth
Local Boy
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Wer auf melodischen und von AtmosphĂ€re geprĂ€gten Indierock steht, sollte mal in diese Scheibe der aus dem britischen Dundee stammenden Formation The Law hineinhören. Songs wie „Don’t Stop, Believe“ und „Man In The Moon“ enthalten melodische Hooklines, die man so schnell nicht wieder aus dem Ohr bekommt.
Yasmin Schmidt

THE LUCKY PUNCH
Yield To Temptation
Fastball/Sony Music
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The Lucky Punch aus MĂŒnchen legen mit "Yield To Temptation" ihr bereits drittes Album vor. Die Band, die permanent am Touren ist, serviert auf den 13 StĂŒcken handgemachten Old School Rock mit einer feinen Schippe Blues. Highlights sind StĂŒcke wie "Wake Up Knock" und "Dig It Or Not". Tolle Scheibe, fĂŒr jeden Rockfan eine Bereicherung.
David Comtesse

MARILLION
Recital Of The Script
Live From Loreley
The Thieving Magpie
EMI
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Live sind Marillion in der Originalbesetzung mit BandsĂ€nger Fish in den 80iger Jahren immer zu großer Form aufgelaufen. Davon zeugen auch diese liebevoll aufgemachten Doppel-CD-Neueditionen mit remastertem Sound, unveröffentlichten Tracks und neuen Liner-Notes aus der Feder von Fish höchstpersönlich. „Recital Of The Script“ wurde im April 1983 im Londoner „Hammersmith Odeon“ mitgeschnitten und beinhaltet ĂŒberwiegend Interpretationen vom DebĂŒtalbum. Zudem findet sich mit „Three Boats Down From The Candy“ auch noch eine fast 8minĂŒtige, bisher unveröffentlichte Nummer. Gleich vier Bonustracks gibt es auf „Live From Loreley“ aus dem Jahre 1987. Die Doppel-CD prĂ€sentiert Marillion auf dem Höhepunkt des Schaffens, inklusive StĂŒcken wie „Fugazi“ und „Kayleigh“. Last but not least gibt es auch noch eine Neuauflage des Doppel-Liveklassikers „The Thieving Magpie“ (1988), was den Schlusspunkt zwischen Marillion und Fish markierte.
David Comtesse

MAXXWELL
Dogz On Dope
Fastball Music/Sony Music
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Maxxwell kommen aus dem schweizerischen Luzern und sind eine echte Bereicherung fĂŒr die Rock- und Metal-Landschaft. Die Band verfĂŒgt ĂŒber einen exzellenten SĂ€nger und variiert auf der CD gekonnt zwischen kraftvollen Nummern und balladesken StĂŒcken, wie wir sie auf der Ballade „Tomorrow“ geboten bekommen. Vier Punkte von mir fĂŒr eine saubere Leistung.
Tim Beldow

MEADOW SAFFRON
Leaving The Black Square
FNR/Radar
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Wer auf gefĂŒhlsechten Alternative-Rock mit fiebrigen Noise-SchĂŒben, melodischen Passagen und AtmosphĂ€re steht, liegt bei Meadow Saffron richtig. Rhythmische Energie und komplexe Arrangements sind das ideale BetĂ€tigungsfeld fĂŒr die Stimme von SĂ€nger David Post. Meine Lieblingsnummer: das wuchtig-hymnische „History Of Dreams“. Hat was!
Rainer Guérich

MILK+
Who Was Mr. Feldman
Pate Records/edel
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Nicht schlecht, was die drei Milchbubies aus Österreich auf ihrer CD da veranstalten. Auf jeden Fall hat ihr wild das Tempo wechselnder Indie-Rock eine Menge nĂ€hrhafte Ideen zu bieten. StĂ€ndig ist man ĂŒberrascht, welchen Verlauf ein StĂŒck  nimmt. Hört euch beispielsweise „Zensmark“ an: Flotte Gitarren, die nicht richtig aufdrehen wollen, koketierender Gesang, dynamischer Basslauf, fast schon Scattgesang, dann doch wieder nicht, schließlich entschwindet die Nummer im instrumentalen Nirvana. Sehr originelle Scheibe, unvorhersehbar und spannend.
Rainer Guérich

MINDWISE
After All
7hard/H’Art
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Irgendwo im Bereich des Modern Metal sind Mindwise zuhause, die mit „After All“ ihr neues Album fertiggestellt haben. Schubladendenken ist bei dem FĂŒnfer nicht angesagt, denn Mindwise lassen in ihren variablen Sound die unterschiedlichsten EinflĂŒsse einfließen. Elemente aus Prog, Pop, Metal bis hin zu Hardcore werden verbraten und lassen Fronter Crossi alle FreirĂ€ume, die er braucht, um die emotionale Ausdruckskraft seiner Stimme packend einzusetzen. Anspieltipps sind StĂŒcke wie „Inside My Skin“ und „More Than A Lot“. „What For“ begeistert mich durch seinen unterschwellig-verdrehten Songaufbau, der sich in puren Energielawinen entlĂ€dt.
Rainer Guérich

MOJO JAZZ MOB
Westfalenwalze
Black Desert Inn/Radar
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Jo, das knackt! Die Westfalenwalze plĂ€ttet, und zwar gewaltig. Mojo Jazz Mob aus dem vertrĂ€umten StĂ€dtchen Ahlen fördern hier einiges an tonnenschweren Gitarren zutage. ZĂ€her Lavastrom trifft ohrgĂ€ngige Refrains, ‘ne Schippe Psychedelic und wahre Heavy Metal-Macht. „Horned Winged Creatures From Hell“ und „Rapid Cycler“ bringen die WĂ€nde eures Reihenhauses unter Tage.
Rainer Guérich

THE MOVEMENTS
For Sardines Space Is No Problem
THTX
The Flickering Sky
Sulatron Records/Cargo
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Eine Empfehlung fĂŒr Psychedelic Rock-Freunde ist die Scheibe der schwedischen Band The Movements, die den Hörer auf eine Reise in die unendlichen Welten des Space- und Krautrocks mitnimmt. Zwischendurch wird auch schon mal die ein oder andere Bewusstseins-erhellende Rakete gezĂŒndet, beispielsweise in „Go Now My Friend (Out Into Space“). Guten Flug in den Orbit! - Ebenfalls auf Sulatron Records veröffentlichen die amerikanischen Spacerocker THTX ihre Scheibe „The Flickering Sky“. Superlange StĂŒcke, herrlich vertrackt, psychedelisch wabernd und mit wundervollen Gitarrensoli ausgestattet.
Tim Beldow

MY LIFE WITH THE THRILL KILL KULT
Death Threat
Rustblade/Broken Silence
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Neues Album der Industrial-Electro-Rock-Pioniere MLWTKK. "Death Threat" ist eine energetische Mischung aus Alternative Rock, Metal, Punk, Industria und Dancefloor-Einlagen. Abgefahren und empfehlenswert!
Jörg Eifel

NEKTAR
Fortyfied
Treaclemusic/in-akustik
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Klasse Live-Doppel-CD der legendĂ€ren Prog- und Psychedelicrocker von Nektar, die hier ihr 40jĂ€hriges Bestehen angemessen feiern. „A Tab In The Ocean“ in einer fast 15minĂŒtigen Version, „Cryin’ In The Dark“, „King Of Twilight“, „Remember The Future Pt.2“ u.v.m. Die Takes wurden bei diversen Auftritten wĂ€hrend der Herbst-Tour durch Europa im vergangenen Jahr mitgeschnitten.
Rainer Guérich

PAID IN BLACK VOL. 2
A Tribute To Johnny Cash
Wolverine Records/Soulfood
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Die „Paid In Black“-Reihe geht in die zweite Runde. 14 Punk-Bands haben sich aus dem großen Songfundus von Johnny Cash bedient und ihre eigenen musikalischen Visionen dazu entwickelt. Entstanden ist ein höchst abwechslungsreicher Sampler, der manchmal die harte Gangart fĂ€hrt, aber auch ganz  oft in ruhigerem Tempo agiert und so die GenialitĂ€t des Cash-Materials offenbart. Mal diesbezĂŒglich den degenerierten Country-Blues von Big John Bates („A Boy Named Sue“) und Zombina & The Skeletons („Sea Of Heartbreak“) anchecken!
Yasmin Schmidt

P.A.I.N. MANAGEMENT
Lobotomy
STF Records/CMS
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DebĂŒtalbum des aus deutschen Landen stammenden FĂŒnfers P.A.I.N. Management. Musikalisch bekommt der Hörer eine durchaus packende Mixtur aus schleppenden bis treibenden Rockparts mit markanten Keyboards und dem dark gefĂ€rbten, ganz eigenen Gesang von SĂ€nger Markus Stahlhut geboten. Einer der Highlights auf der Scheibe ist das atmosphĂ€rische und unterschwellige "Weak" und das auf breiter Front marschierende "Serious".
Tim Beldow

PLANET EMILY
Planet Rock
Coconut/Neo-Sony
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Planet Emily sind noch ein ganz junger Vierer aus Hannover, der nun seinenDebĂŒtdreher „Planet Rock“ unters Volk bringt. Live ist die Band ja derzeit schon krĂ€ftig unterwegs. Ihr deutschsprachiger Rock dĂŒrfte insbesondere die jĂŒngere Hörerschaft ansprechen, kann aber auch durch  die Mischung aus balladesken Momenten, Rock und Pop durchaus gefallen. Anspieltipps sind StĂŒcke wie „One Night Stand“ und „Atme aus“.
Jörg Eifel

POOLSTAR
4
GOM Records/Cargo
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Poolstar kommen aus Berlin, spielen in die Beine gehenden Punkrock und legen mit „4“ kurioserweise ihr drittes Album vor. Die Band verfĂŒgt eindeutig ĂŒber Potential und ist im letzten Jahr bereits im Vorprogramm der Ärzte aufgetreten. „Something In Your Eyes“ und „Stay“ heißen die Reinhörtipps ihres melodiösen Punkrocks, der die Ohrmuskulatur tĂŒchtig durchblĂ€st und dadurch zum Vibrieren bringt.
Jörg Eifel

FRANK POPP
Receiver
TV Eye Records/Indigo
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Frank Popp meldet sich mit einer neuen Scheibe und jeder Menge Sixties-Gitarrenfeeling zurĂŒck. Mit von der Partie ist natĂŒrlich auch wieder SĂ€ngerin Sam Leigh-Brown, aber auch hochkarĂ€tige GĂ€ste wie der ehemalige Blackmail-SĂ€nger Aydo Abay ("Countdown To The Sun"). Ein Highlight auf der CD ist das hitverdĂ€chtige und wieselflinke "Nothing To Gain", bei dem im Verlaufe auch noch eine Mundharmonika zu hören ist.
David Comtesse

PROFUNA OCEAN
Watching The Closing Sky
Farr Records/Cargo
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Eine Empfehlung fĂŒr alle Prog-Fans ist diese Scheibe der hollĂ€ndischen Profuna Ocean, die ganz im Geiste von Bands wie Marillion, Porcupine Tree und Yes agiert. Höhepunkt ist das vierzehnminĂŒtige "S.C.I.T.S.", auf dem die Band ihre Klasse und Hang fĂŒr ausladenden Progstoff untermauert. Mitreißende Vocals, atmosphĂ€rische Synthies und packende Rhythmen ĂŒberzeugen auf breiter Front. FĂŒnf verdiente Punkte!
Tim Beldow

PUMP
Sonic Extasy
Fastball Music/Sony Music
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„Sonic Extasy“ heißt das dritte Album von Pump, der Band um den stimmgewaltigen Marcus JĂŒrgens (Ex-Brainstorm). Schon gleich der Opener „Ready, Aim & Fire“ macht ordentlich Dampf in der Rille, dass es eine wahre Freude ist. Starke MelodiefĂŒhrung  und satte Gitarrenriffs sorgen fĂŒr den druckvollen Schub nach vorne, dem man sich nur schwer entziehen kann.  Weitere Höhepunkte sind das im langsameren Tempo agierende „Testify“, das auf einer wohligen Wonne gringender Gitarren basierende „Never“ und das mit experimentellen Gitarrensounds aufgepeppte „Kiss Of Voodoo“ (Klasse Nummer, famose Gesangsparts!). Ein ganz besonderes Lob haben sich die beiden Gitarristen Aki Reissmann und Stef Bertolla an dieser Stelle verdient. Ihre beherzte Saitenarbeit inklusive der eingebauten Solis bringen den Pump-Sound auch auf dem restlichen Teil der CD ins richtige Fahrwasser.
Rainer Guérich

REDEMPTION
Snowfall On Judgment Day
InsideOut/SPV
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Die Progressive Metaller von Redemption bĂŒrgen fĂŒr QualitĂ€t, natĂŒrlich auch auf ihrem neuesten Werk „Snowfall On Judgement Day“, das gerade in meinem CD-Player liegt. Die Balance zwischen HĂ€rte, frickeligen Parts und melodischer Komponente darf als gelungen bezeichnet werden. Der Opener „Peel“ besticht durch genialen Songaufbau, ebenso wie das markige „Another Day Dies“, auf dem Redemption-Fronter Ray Alder stimmliche UnterstĂŒtzung von Dream Theaters James LaBrie erhĂ€lt.
David Comtesse

THE RIOT BEFORE
Fists Buried In Pockets
No Panic Records
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The Riot Before kommen aus Richmond und servieren hier einen ebenso emotionalen wie kraftvollen Punkrock, der wĂ€hrend des Hördurchlaufs der 11 StĂŒcke durchwegs Freude macht. Bestens geeignet fĂŒr Fans von Bands wie Against Me!, Leatherface, Hot Water Music und Polar Bear Club. Als Anspieltipps empfehlen sich gleich die beiden nach vorne gehenden Songs "Fists Buried In Pockets" und "Threat Level Midnight".
Enzo Bach

SAFKAN
Safkan
Timezone/Timezone Distribution
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TĂŒrkisches Musik-Colorit trifft auf harte Rocksounds. So könnte man die Musik des Sechsers um Namensgeber und SĂ€nger Timur Safkan in wenigen Worten beschreiben. Ihre 10gĂ€ngige DebĂŒt-CD beweist, dass tĂŒrkischsprachiger Rock sehr wohl funktioniert und seinen Reiz hat. Unbedingt mal „ÖzgĂŒrlĂŒk Adina“, die zweite Nummer der CD anchecken. Und der Redakteur freut sich, dass er endlich mal was anderes aufgetischt bekommt.
David Comtesse

SCHATTENSPIELER
Babel
Dr. Music/Rough Trade
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Irgendwo in der Schnittmenge zwischen Darkrock und Metal agieren  die 6 Jungs von Schattenspieler, die vor allem bei ihren deutschsprachigen Songs (ein Teil der StĂŒcke wird auch in Englisch gesungen) mitunter an Rammstein erinnern. Dies ist allerdings nur eine Facette ihres variabel gestalteten Heavyrocks. Als Einstieg empfehlen sich Songs wie „Das Böse lebt“ und „In Ewigkeit Amen“.
Jörg Eifel

THE SIGN OF THE SOUTHERN CROSS
...Of Mountains And Moonshine
Season Of Mist
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Nach dem akustischen Intro lĂ€sst es das aus North Carolina stammende Trio um Fronter und Gitarrist Seth Uldricks gewaltig knacken. Ihr harter und riffbetoner Sound ist stark beeinflusst von Bands wie Pantera und Eyehategod. Die monströse Metal-Lawine schiebt nicht nur Bluthappen wie „Huck Finn“ und „Hog Caline“ voran, Uldricks growlt sich dazu auch die Stimme aus der Kehle.
Olaf Rominski

DIE SKEPTIKER
Fressen und Moral
Rozbomb Records/Cargo Records
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Die Skeptiker können auf eine lange Biographie verweisen. Bereits  1986 in Ost-Berlin gegrĂŒndet, hat die Band ĂŒber die Jahre nicht nur ihren unverkennbaren Stil mit hartem Punk und engagierten Texten entwickelt, sondern auch zahlreiche Besetzungswechsel unbeschadet ĂŒberstanden. Wohl auch Dank Frontmann Eugen Balanskat, dem einzig verbliebenen Skeptiker-GrĂŒndungsmitglied. Die Songs auf „Fressen und Moral“ atmen den Puls der Zeit und setzen sich mit brandaktuellen Themen wie Bankenkrise, Armut und sicherheitsfanatische Politiker auseinander.
Enzo Bach

SOUND STORM
Twilight Opera
Rising Records/SPV
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Aus Italien kommen Sound Storm und legen mit „Twilight Opera“ ihr DebĂŒtalbum vor. Ein Mischung aus modernem, klassischen und epischem Metal erwartet den Hörer. Die Balance zwischen metallischer HĂ€rte und bombastischen Elementen darf als gelungen bezeichnet werden. „Bound To Hell“ und „The Nightmare“ heißen meine Reinhörempfehlungen.
Yasmin Schmidt

SPIRITUS MORTIS
The God Behind The God
Firebox/SPV
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Die finnischen Doom Metaler Spiritus Mortis prĂ€sentieren auf diesem Album ihren neuen Frontmann Sami Hymninen (Ex-Reverend Bizarre), der auch voll zu ĂŒberzeugen weiß. Unbedingt reinhören in das fast 12minĂŒtige TitelstĂŒck, einer Meisterleistung des ebenso drĂŒckenden wie melancholischen Dooms.
Conny A. Rettler

STIMPACK
Dunkle Wasser
Rockingape/CMS
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Hörenswerter Heavy Metal mit aussagekrĂ€ftigen Texten in deutscher Sprache. Melodische Refrains, die ins Ohr gehen, nicht nur auf StĂŒcken wie "Spiegelkind" und "Herz auf Eis". FĂŒr die saubere Produktion sorgte Corni Bartels (u.a. End Of Green).
Bernd Oppau

THE STONE ROSES
The Stone Roses (Legacy)
Silvertone/Sony Music
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Mit ihrem DebĂŒtalbum aus dem Jahre 1989 schrieb die aus Manchester stammende Band Musikgeschichte. Rechtzeitig zum 20. JubilĂ€um des vielumjubelten Meisterwerks erscheinen diverse Neueditionen (LP, Collsector’s Edition, Special Edition). Mir liegt die schöne, im hochwertigen Deluxe Digipack erscheinende Legacy-Edition mit 2 CDs und DVD vor. Der KĂ€ufer erhĂ€lt neben dem remasterten Originalalbum auf CD1 (plus Bonustrack „Fools Gold“) auch noch eine zweite CD mit jeder Menge raren Demo-Aufnahmen. Dazu gibt’s dann noch passend eine DVD mit einem Livekonzert aus dem „Blackpool Empress Ballroom“ aus dem Jahre 1989 plus 6 Videoclips.
Jörg Eifel

SULA BASSANA
The Night
Sulatron Records/Cargo
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Die neue CD von Sula Bassana bietet wie gewohnt guten, psychedelisch angehauchten Spacerock, wobei schon alleine das in 4 Parts gegliederte TitelstĂŒck "The Night" (15:31min) den Kauf der CD lohnt. FĂŒr das Mastering war Eroc verantwortlich!
Jörg Eifel

TAIPUVA LUOTISUORA
IV
Nordic Notes/Broken Silence
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Hochinteressanten und sehr atmosphĂ€rischen Progrock legen Taipuva Luotisuora auf dieser CD vor. Die musikalischen Songskizzen, die sich mit den vier Jahreszeiten auseinandersetzen, entstanden aus der Magie des Augenblicks heraus und zeigen die GenialitĂ€t, mit der die Band zu Werke geht. Jede Menge zĂŒngelnde Keyboards treffen auf Gitarrenrock und psychedelische Momente. Macht vom Start weg Spaß, großes Album!
Jörg Eifel

TARGET BLANK
Protophonic
ASR/Soulfood
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Erstlingswerk des aus Braunschweig stammenden FĂŒnfers Target Blank. Musikalisch geht's in Richtung Nu Metal/Rock. Satte Gitarrenriffs und Keyboards werden mit dem Reibeisengesang von Frontmann Dennis Gartke wirkungsvoll kombiniert.
David Comtesse

TEMPESTA
The Other Side
Fastball Music/Sony Music
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Der Vierer Tempesta hat in der Schweiz seine Homebase und bietet der geneigten Hörerschaft eine ohrgĂ€ngige Mixtur aus Country und Rock. Das Songwriting-Level ist hoch angelegt, wobei insbesondere die  langsameren StĂŒcke (u.a.„The Way It Is“) Countryfeeling verbreiten und einen Reinhörer wert sind. Aber auch Heavy Rock und bluesige Momente sind auf den einzelnen StĂŒcken anzutreffen, was  den Hördurchlauf abwechslungsreich gestaltet.
Frank Zöllner

TRIBAL
Corner Of A Circle
Fastball/Sony Music
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Tribal kommen aus der Schweiz und legen mit „Corner Of A Circle“ ein wuchtiges Rockalbum vor, das mit einem atmosphĂ€rischen Tribal-Gitarrenintro anfĂ€ngt und dann seine Energie enfalten kann. Der Vierer um Frontmann Greg Bailey setzt aber auch auf Abwechslung: Melancholische Balladen („Daddy“) gehören ebenso zum Repertoire wie hymnenhafte Nummern („Holy“). Ein Album, das mit jedem Hördurchlauf wĂ€chst.
Jörg Eifel

TROUBLE
Live In Los Angeles
SAOL/H’Art
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Nach 20 Jahren haben die Doom-Heroen von Trouble mit ihrem neuen SĂ€nger Kory Clarke einen Neuanfang gewagt. Nachzuhören auf diesem Livemitschnitt, der 2008 in einem Club in Los Angeles entstand.Auf dem Spielplan stehen Songs wie „The Sleeper“ und „Touch The Sky“.
Jörg Eifel

JEFF WAYNE
The War Of The Worlds
Columbia/Sony Music
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Deluxe-Neuausgabe von Jeff Wayne's musikalischem Meisterwerk "The War Of The Worlds" aus dem Jahre 1979 mit hochkarĂ€tigen KĂŒnstlern wie Phil Lynott, Chris Thompson, David Essex u.v.a. Die 30th Anniversary Edition bietet auf den beiden CDs zusĂ€tzlich auch noch die beiden Bonusvideos "The Spirit Of Man 2009" und "The Eve Of The War & Forever Autumn Medley".
Tim Beldow

WE ROCK LIKE GIRLS DON'T
How Did It Get To This
Distort/Cargo 2009
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UnbĂ€ndiger, energetischer Rock, eine Kreuzung zwischen PJ Harvey, L7 und Queens Of The Stone Age. So klingt die Girl-Band aus Glasgow um die beiden starken Frauen Ros Cairney und Vas Antoniadou. "Queen Of Heavy Metal" und "Rock'n'Roll Freak" heißen die Anspieltipps des nach vorne marschierenden und wunderbar roughen Rock'n'Roll.
Tim Beldow

WITCHBREED
Heretic Rapture
Ascendance/Soulfood
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Kraftvoll und schneidig kommt das Erstlingswerk der portugiesischen Formation Witchbreed aus den Boxen. Neben einer tollen und variablen SĂ€ngerin hat die Band einiges zu bieten: tiefergelegten Dark Metal, dramatische bis epische Parts und beherzte GitarrenRiffs.  Eines der besten StĂŒcke auf der Platte ist meiner Meinung nach „Thy Eclipse“, aber auch der Rest ist nicht zu verachten.
Frank Zöllner

W:O:A Full Metal Juke Box
Vol. V - 20 Years Of Metal Jewels
Golden Core/ZYX Music
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Ein edel aufgemachtes und hochwertiges 3 CD-Set im Digipack anlĂ€sslich des 20jĂ€hrigen JubilĂ€ums des Wacken Open Airs. The Heavy Metal rules, und das dreieinhalb Stunden lang. Alles dabei, was Rang und Namen hat: U.D.O., Morgoth, Tiamat, The Gathering, Hammerfall, Eisregen, In Flames, Atrocity, Holy Moses, Edguy, Arch Enemy u.v.m. Vielleicht genau das Richtige fĂŒr ein kleines Headbanging wĂ€hrend der Autofahrt zum nĂ€chsten Metal-Festival?
Conny A. Rettler

THE WOODSTOCK EXPERIENCE
Santana
Johnny Winter
Janis Joplin
Jefferson Airplane
Sly & The Family Stone
alle CDs: Sony Music
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Am 15. August 2009 feierte das wohl legendĂ€rste Musikfestival aller Zeiten seinen 40. Jahrestag. Aus diesem Anlass erscheinen ĂŒber Sony Music unter dem Titel „The Woodstock Experience“ fĂŒnf liebevoll aufgemachte und limitierte Doppel-CDs. Darauf zu finden sind das jeweilige Album des KĂŒnstlers aus jenem Jahr und als Bonus-CD dazu noch der komplette Woodstock-Konzertauftritt. SĂ€mtliche Editionen sind in edler Schuberbox sehr hochwertig aufgemacht und mit Poster, LP Replica Packaging und Liner Notes versehen. Als 2CD Limited Edition Set erscheinen die Alben von Santana, Johnny Winter, Janis Joplin, Jefferson Airplane und Sly And The Family Stone. Alle 5 CDs sind ein schöner Geschenktipp oder fĂŒr die eigene Sammlung bestens geeignet.
Duklas Frisch

ZOFF
Kein Geld, kein Money
Sireena/Broken Silence
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Angesichts der momentan herrschenden Wirtschaftskrise haben die Deutschrocker ZOFF ihren 1980er Jahre Hit „Kein Geld, kein Money“ in einer neuen Version auf diese EP gepackt. Die Live- und Original-Version der Nummer sind auf dem Silberdiskus ebenso vertreten wie die beiden StĂŒcke „Armes Deutschland“ und „Hundertmark“.
Jörg Eifel

 

 

 

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