November/Januar 2005

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Adaro
Words Never Spoken (Extended Edition)
Tempus Fugit/SPV
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Neben Bands wie In Extremo und Subway To Sally haben auch die aus dem Südwesten Deutschlands stammenden Adaro in der Mittelalter-Rock-Szene ein nicht zu verachtendes Standing. Und deshalb hat die Band nun beschlossen, ihre vergriffene 1999er EP „Words Never Spoken“ (ursprünglich 18 Minuten Spielzeit) in einer ganz speziellen Extended Edition zu re-releasen. Angereichert mit Liveaufnahmen eines Konzerts aus dem vergangenen Sommer verfügt die CD nun mit Songs  wie „Feuertanz“ und „Non Soffre Santa Maria“ über eine Gesamtlänge von fast 78Minuten. Eine tolle Sache!
Bernd Oppau


Angra
Temple Of Shadows
Steamhammer / SPV
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Im Bereich melodischer (Speed) Metal hatten Angra von Beginn an ihre kleine Nische gefunden und sich vor allem durch ihre Percussion-Einlagen doch deutlich von anderen Bands abgehoben. Auf dem fünften Studioalbum (dem zweiten mit Sänger Edu Falaschi) gehen sie sogar noch weiter und haben mit Sabine Edelsbacher (Edenbridge), Kai Hansen (Gamma Ray) und Hansi Kürsch (Blind Guardian) gleich 3 Gastsänger vors Mikrofon gebeten. Dies machte sich bezahlt. Besonders das von Kürsch gesungene „Winds Of Destination“ geht fraglos als bester Blind Guardian-Song der letzten Jahre durch. Hier kann nur die Höchstnote stehen, keine Frage.
Christian Kissel


Arena
Pepper’s Ghost
Inside Out / SPV
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Dieser leckere 7-Tracker erscheint erst Mitte Januar 2005, daher ist noch etwas Geduld erforderlich. Freuen dürfen sich die Progfreunde auf ein rundes Stück „Arena Pur“, das mit „Purgatory Road“ vielleicht den besten Song seines 10-jährigen Bestehens (Glückwunsch hierzu) abgeliefert hat. 5 Punkte sind da schon die Untergrenze...
Christian Kissel

 


Arrest
Night Stalker
Mausoleum/Soulfood
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Wer in den 80’er Jahren auf Bands wie Tyrant, Gravestone oder Stormwitch konnte, sollte auch bei den Hessen mal reinhören. Zwar nicht ganz die alten Helden erreichend, aber durchaus mit eigenem Stil agierend, sind Songs wie der Titeltrack durchaus ansprechend. Wegen der unterirdischen Produktion, die heutigen Maßstäben nun wirklich nicht gerecht wird, eine glatte 4 ...
Christian Kissel


Chroma Key
Graveyard Mountain Home
Inside Out / SPV
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Wie schon der Vorgänger “You Go Now” ist auch hier ein unterkühltes Album entstanden, das man als “progressiv” im weitesten Sinne sehen kann. Wie schon beim Soundtrack „Ghost Book“ hat sich der ehemalige Dream Theater-Keyboarder Kevin Moore hier eines Filmes angenommen und ihn musikalisch umgesetzt. Das Album erscheint in 2 Versionen. Bei  beiden ist Reinhören Pflicht, da es doch ziemlich eigenartig klingt (mit Rock oder Metal hat es nichts zu tun) und sicher nicht jedermanns Sache sein wird. Neutrale 3 Punkte.
Christian Kissel


Cinnamoon
Cinnamoon
Honeymilk Records/Cargo
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Cinnamoon kommen aus der norwegischen Untergrund-Szene und spielen eine eigenwillige Mixtur von eher herkömmlichem Crossover&College und düster-morbidem TexMex&Country-Sound.  Mal gibt es harte Gitarrenlicks und dreckige Drums, mal Schlangenbeschwörer-Blues und staubige Desert-Akkorde zu hören.
David Comtesse


Danko Jones
The Magical World Of Rock
Bad Taste Records
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Keine Musik, Danko Jones gibt sein Wissen über die Rock’n’Roll-Szene und sein Leben zum Besten. Eine echte Labertasche, recht ermüdend, für Hardcore-Fans.
David Comtesse


Dear Johnny
A Tribute To Cash
Wolverine/Soulfood
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Johnny Cash  war zu Lebzeiten immer ein Mann, der polarisieren konnte und vor allem jegliche Genregrenzen überwand. So ist auch das vorliegende Tribute-Album nicht nur ein Sammelsurium der verschiedensten Bands, auch die musikalische Bandbreite reicht vom traditionellen Country über Rockabilly, Folk, Americana, Pyschobilly bis hin zu Hard&Punkrock. Cash‘s größte Songs (u.a. „Folsom Prison Blues“, „Wanted Man“) werden von so unterschiedlichen Künstlern wie The Scotch Greens, Stevie Tombstone und Bastard Sons of Johnny Cash auf ihre ganz eigene und überaus kreative Art interpretiert. Ein Album, das sicher auch Johnny gut gefallen hätte.
Enzo Bach


Despairation
Music For The Night
My Kingdom Music/Rough Trade
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Waren die ersten Alben der süddeutschen Formation noch stark an Metal- und Gothic-Elemente gekoppelt, so entpuppen sich die neuen Songs als genreoffener Rock. „Music For The Night“ ist ein 80minütiges Konzeptalbum mit jeder Menge Gastmusiker und  einem breit gefächerten Instrumentarium, das auch Geige, Cello und Fagott beinhaltet.
Frank Zöllner


Dragonland
Starfall
Century Media
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Freunde von Bands wie Stratovarius, Symphony X oder auch Hammerfall dürften sich über ähnlich agierende Bands nun wirklich nicht beschweren. Die 6 Schweden geben schon mit ihrem klischeehaften Namen grob die Marschrichtung vor und werden Fans erstgenannter Bands zufrieden stellen. Akustischer Höhepunkt dürfte der 11minütige Rausschmeißer „The Book Of Shadows“ sein. Da insgesamt keine groben Ausrutscher nach unten enthalten sind, gibt es von mir auch 4 Punkte.
Christian Kissel


Duster 69
Ride The Silver Horses
Daredevil Records/Soulfood
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Auf dieser CD gehen die süddeutschen Street-Rocker ihren Weg konsequent weiter. Allerdings stehen die schweren Gitarrenriffs nicht mehr so stark im Vordergrund und haben einigen ausgeklügelten Arrangements Platz gemacht. Doch keine Angst: Duster 69 sind immer noch hart genug. Ihr Sound ist düster, schnell und aggressiv.
Frank Zöllner


Edenbridge
Shine
Massacre
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Kurz nach dem Livealbum liegt nun das vierte Studiowerk der Österreicher um Gitarrist Lanvall und Goldkehlchen Sabine Edelsbacher vor. Der Band gelang es den Erwartungen gerecht zu werden und das hohe Niveau des Vorgängers zu erreichen, bei einigen Liedern sogar zu verbessern. Höhepunkte sind der Opener „Shine“, das etwas irisch angehauchte „Wild Chase“ sowie „The Canterville Prophecy“. Abzüge gibt es nur wegen „What you Leave Behind“, das zu offensichtlich von Queens „The Show must go on“ beeinflusst ist. Bleiben hochverdiente 5 Punkte und der Wunsch, diese Band öfters mal in Deutschland sehen zu können...
Christian Kissel


Elane
The Fire Of Glenvore
Kalinkaland/Nova
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Ein ganz besonderes Leckerli für alle  Freunde von emotionalem Dark-Folk. Die vierköpfige Gruppe um die ebenso hübsche wie charismatische Sängerin Joran macht keine Musik, die auf Effekthascherei setzt, sondern unterschwellig in Bauch und Kopf des Hörers wirkt. „The Fire Of Glenvore“ ist ein imaginärer Soundtrack für eure jeweilige Gefühlslage, wobei die Songs um die mystische Burg Glenvore inmitten eines Phantasielandes kreisen. Wer auf akustische Instrumente, eine elfenhafte Stimme, folkige Klänge und darkes Ambiente steht, wird an dieser Platte seine helle Freude haben.
Rainer Guérich


Enchant
Live At Last
Insideout/SPV
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Fast 15 Jahre gehört die Combo aus San Francisco jetzt bereits zu den führenden Prog&Melodic-Rock Bands der Welt und haben in dieser Zeit sieben überaus erfolgreiche Alben eingespielt. Deshalb war die Zeit für ein Live-Album eigentlich fast schon überfällig. Die deutschen Fans können sich mit „Live At Last“ auf zwei prall gefüllte Silberscheiben mit 23 Songs freuen. Hier finden wir alles von den Anfägen auf „Tug Of War“ bis zu ihrem neuesten Dreher „A Blueprint Of The World“. Wer genau hinhört, wird noch einige bisher unveröffentlichte Songs entdecken.
David Comtesse


Enertia
Force
Mausoleum / Soulfood
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Nachdem die Band jahrelang nur durch Demos bzw. CDs in Eigenregie im Untergrund auf sich aufmerksam machen konnte, liegt nun das erste offizielle Release der Amis vor. Aufgrund der Vorgeschichte hört man auch, dass hier kein Schnellschuss vorliegt, sondern jeder Track ein kleines Highlight ist.
Christian Kissel


Enslaved
ISA
Tabu/Soulfood
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Ein klasse progressiv-psychedelisches verziertes Album legen die Viking/Black Metaller Enslaved hier vor. „ISA“ setzt nicht auf bloßes Gekreische/Gehämmer, sondern lässt auch melodische Gitarrenlinien und stimmungsvolle Keyboardklänge in den musikalischen Kontext einfließen.  Besonders gut gelungen in „Bounded By Allegiance“ und „Return To Yggdrasill.
Conny A. Rettler


Enthroned
Xes Haereticum
Napalm Records/SPV
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Ein fieser Höllensound mit Stacheldraht-Growl-Vocals und eine düster-morbide Stimmung wie auf einem Bild von Hieronymus Bosch zeichnen Enthroned auf ihrer neuen Scheibe. „Xes Haereticum“ ist ein derber Deathmetal-Anschlag aus den tiefsten Tiefen einer blasphemischen Hölle und nur was für echte Hardcore-Fans dieses Genres.
David Comtesse


Eyefear
9 Elements Of Inner Vision
Massacre / Soulfood
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Die Stimme dieser australischen Newcomer könnte einigen bekannt vorkommen, gehört sie doch Danny Cecati ,der früher bei den unterbewerteten Pegazus das Mikro schwingen durfte. Musikalisch erinnert mich das Ganze ein wenig an Veni Domine, allerdings mit etwas mehr Keyboards. Diese sind hier zu dominant, was zur Abwertung führt. Dennoch Respekt vor dem Erstling der Fünf.
Christian Kissel


Paul Gilbert
Acoustic Samurai
Mascot/Rough Trade
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Diese Scheibe riecht nach Schweiß, rauchgeschwängerter Luft und jeder Menge harter Gitarrenarbeit. Dafür steht der Ex-Gitarrist von Bands wie RACER X und Mr. Big. Mitgeschnitten wurde diese Scheibe im Hard Rock Café in Tokio. Zwischen harten Rockphasen, gelegentlichen Ausflügen in Blues&Pop-Gefilde und wilden Mitgröhl-Nummern lässt Mr. Gilbert die Stahlsaiten tanzen. Macht Spaß!
David Comtesse


Happy The Man
The Muse Awakens
Insideout/SPV
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Ihr erstes Studioalbum nach 26 Jahren Pause legen die amerikanischen Kultprogrocker Happy The Man hier vor. Freunde epischer Kost, rasanter Rhythmuswechsel, Keys und theatralischer Momente können sich freuen. „The Muse Awakens“ hält, was der Titel verspricht: verträumte bis wunderbar leichtfüßige Prog-Melodien zum Dahinschmelzen. Anspieltipp: Das sechseinhalbminütige „Stepping Through Time“ mit gekonnt aufgebauter Dramaturgie.
Rainer Guérich

 


The Hideous Sun Demons
The Hideous Sun Demons
Magna Carta/Rough Trade
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Von dem langjährigen David Lee Roth-Drummer Ray Luzier ins Leben gerufen, bieten Hideous Sun Demons hier fast 60 Minuten instrumentalen Feinschliff. Es gibt ausschließlich Instrumental-Songs ohne jeglichen Gesang zu hören, was das Trio recht gut beherrscht. Wer  auf weitgespannte und fast zappaeske Gitarrenfahrten abfährt, sollte ruhig mal reinhören.
David Comtesse


Illuminate
Augenblicke
Gallery Records/Nuclear Blast
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Auch auf seiner neuesten Einspielung „Augenblicke“ bleiben Johannes Berthold und seine Crew ihrer Mischung aus klassischen Musikelementen, tanzbaren Rhythmen, elektronischem Sound und romantischen Texten treu. Zusätzlich verleiht diesmal Sängerin Conny Schindler mit ihrer fragilen Stimme den feinsinnigen Kompositionen ein ganz besonderes Flair.
Frank Zöllner


IOMMI W. Glenn Hughes
The 1996 Dep Sessions
Mayan/Sanctuary
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Mit dieser Scheibe geht für viele Rock-Fans ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung, denn die sogenannte „Dep-Sessions“ (benannt nach den gleichnamigen DEP-Studios) gab es bisher nur als sündhaft teures Bootleg.  Die Aufnahmen stammen aus dem Jahre 1996 und zeigen die Beiden in bester Spiellaune und mit der nötigen Dosis Rock im Blut!
David Comtesse

 


J.B.O.
United States Of Blödsinn
Lawine/BMG
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Das Spaßorchester gibt sich auf dieser CD besonders vielseitig und knüpft dabei an die Klasse der älteren Scheiben an. Geniale Höhepunkte sind zweifellos „Satan ist wieder da“ und „J.B.O. wird niemals sterben“. Mit „The Kickers Of Ass“ gibt’s zudem erstmals auch einen komplett in Englisch gesungenen Song auf der Platte. Ein richtiger Ass-Kick!
Jörg Eifel


Jelly Jam
2
Insideout/SPV
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Die Band um Ty Tabor (King’s X) und John Myung (Dream Theater) überzeugt auf ihrem zweiten Jelly Jam-Album mit heißen Gitarrenlicks, melancholischen Balladen, dreckigem Folkrock und Stacheldraht-Vocals. Mal gibt’s ursprünglichen und harten Rock mit Punk-Attitüden, dann wieder stehen nachdenkliche, ja fast zerbrechliche Refrains im Vordergrund!
Frank Zöllner

 


David Judson Clemmons
Life In The Kingdom Of Agreement
Village Slut Rec./Alive
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Gut zwei Jahre hat sich Mastermind David Judson Clemmons Zeit gelassen, um Songs für sein erstes Soloalbum zu schreiben. In die elf neuen Songs hat David wirklich seine gesamte musikalische Erfahrung zwischen The Fullbliss und JUD gepackt. Mal kommt der Sound lautstark mit Fetzgitarren und einem Tritt ans Schienbein aus den Membranen, dann wieder wirkt er tief melancholisch, fast verstört und verletztlich, um einen im nächsten Moment mit Sphärenklängen, Folk-Psychedelic und reduziertem Minimal-Sound zu begeistern.
Frank Zöllner


KING DIAMOND
Deadly Lullabies Live
Massacre /Soulfood
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Gelungenes, erstes (offizielles) Livealbum des Diamantenkönigs mit einer schönen Songretrospektive aus neuerem Material und Klassikern von Kult-Alben wie "Abigail",  "Them" und "The Eye". Für den Fan selbstverständlich ein Muss!
Conny A. Rettler


King’s X
Live All Over The Place
Inside Out / SPV
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Dass die texanische “Groove Machine” auch live bestens läuft, hat das Trio schon auf mehreren Tourneen bewiesen. Davon zeugt auch der vorliegende Doppeldecker: Songs wie „Dogman“, „Over My Head“ oder besonders „Summerland“ sind echte Klassiker. Die akustisch dargebotenen Songs zeugen vom Ideenreichtum dieser Ausnahmeband, die sich die Höchstnote verdient hat.
Christian Kissel

 


Krisiun
Bloodshed
Century Media
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Dies ist kein neues Studioalbum der brasilianischen Death-Metal-Bande, sondern eine Zusammenstellung von raren alten Songs, div. Intros bzw. Outros und einigen neuen Songs. Zwar nicht ganz dem Niveau der letzten Alben entsprechend, aber immer noch mehr als passabel und sogar zum Mid-Price erhältlich. Da sollten Death-Lunatics ruhig zugreifen.
Christian Kissel


Letzte Instanz
Live
Soulfood
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Sechs Jahre sind die Jungs von Letzte Instanz bereits „On Tour“ und haben dabei über 270 Gigs absolviert. Höchste Zeit also für ein Live-Album, das sich die Fans in aller Ruhe zu Hause auf dem Sofa zu Gemüte führen können. Mitgeschnitten wurde am 16.11.2003 im Kesselhaus der Kulturbrauerei in Berlin, während der Tour zu ihrem letzten Album „Götter auf Abruf“. Die Fans dürfen sich auf Songs wie „Bitter Nacht“, „Jeden Morgen“ und „Mondfahrt“ in geiler Live-Atmosphäre freuen.Unbedingt anchecken!
Conny A. Rettler


Lightwaves
V.A.
Kalinkaland/Nova Media
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Ein internationaler Streifzug durch die Welt des Romantic Waves liegt mit dieser Compi vor. Erfeulich dabei ist, dass die Macher eine Vielzahl von Bands präsentieren, die hierzulande noch weitgehend unbekannt sind (mal abgesehen von Ophelia’s Dream, Black Tape For A Blue Girl und Stoa). So gibt es aus Frankreich die Gruppen LYS, Rajna und Teradèlie zu entdecken, aus Slowenien kommen Pinknruby, und die bulgarischen Irfan setzen ihren Song „Peregrinato“ in Szene. Ein Reinhörer lohnt sich auch bei den italienischen All My Faith Lost („Come Close, My Lover“) und den australischen Artemis („Fountain Of Dreams“). Ein richtiges Schatzkästchen, das sich hier öffnet, wärmstens zu empfehlen!
Bernd Oppau


Manticora
8 Deadly Sins
Massacre/Soulfood
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Anspruchsvolles, viertes Album der dänischen Power Metaler mit dem Hang zu epischen Konzeptalben. Diesmal wird die Geschichte eines Mannes erzählt, der auf dem Sterbebett liegt und sein Leben von 1934 bis 2004 Revue passieren lässt. Musikalisch sehr variantenreich mit progressiven Schlenkern umgesetzt. Unbedingt reinhören in die Erinnerung von 1944: „Playing God“.
Rainer Guérich


Megadeath
The System Has Failed
Sanctuary/BMG
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Dave Mustaine ist Megadeath. Diesen Umstand stellt er auf dem bereits 10.Studioalbum mal wieder unter Beweis. Der Mann hat in den letzten Jahren an die 150 Songs geschrieben, von denen er sich jetzt in aller Ruhe 12 für seine brandneue Scheibe aussuchen konnte. Das Ergebnis heißt „The System Has Failed“ und ist vom Start bis zum Finish ein Rockalbum, das nichts anbrennen lässt, Megadeath halt!
David Comtesse

 


Neal Morse
One
Inside Out/SPV
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Ein Spitzenalbum für alle Freunde des progressiven Rocks legt Neal Morse hier vor! Die 8 Songs, teilweise unterteilt in bis zu 4 Abschnitte, nutzen die Kapazität einer CD richtig aus. Aber die 80 Minuten sind nicht nur in quantitativer Hinsicht, sondern auch qualitativ ein weiteres Meisterwerk des ehemaligen Spock’s Beard und Transatlantic-Fronters. Wer auf die beiden Bands sowie die älteren Soloalben des Meisters kann, muss hier unbedingt wieder zuschlagen. Unbedingt reinhören in „The Creation“ und „The Separated Man“, die beiden Schlüsselstücke auf der Platte. Großes Lob auch an Neal’s Mitstreiter Randy George (bass) und Mike Portney (drums), die sich ganz in den Dienst der guten Sache stellen. Selten solch genial aufgebauten Progstoff gehört, einfach Klasse!
Christian Kissel


Jon Oliva‘s Pain
Tage Mahal
Steamhammer/SPV
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Im Gegensatz zu Savatage kann Jon Oliva auf seiner Soloscheibe frei experimentieren und auch ungewöhnliche Stilelemente in seinen Sound einfließen lassen. So sind die 13 neuen Songs ein Sammelsurium des Metal und wechseln ständig zwischen Dark, Gothic-Elemeten, Hardrock mit orchestralen Elementen, Akustikphasen und knallharten Gitarrenwänden. Unbedingt hörenswert!
Frank Zöllner


Olympos Mons
Conquistador
Limb / SPV
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Ein wenig mehr Gitarre und weniger Keyboards, und ich hätte das Debüt der Finnen rundum empfehlen können. Aber auch so gibt es genug gute Musik, die 4 Punkte rechtfertigt, beispielsweise „Stars“, „Black“, „Cleopatra“ und der fast 11minütige Rausschmeißer und Titeltrack. Für Freunde von Hammerfall oder Stormwitch sicher eine angenehme Entdeckung...
Christian Kissel


Pagan’s Mind
Infinity Divine
Limb / SPV
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Re-Release des 2000’er Debüts der Norweger. Freunde des progressiven, melodischen Metals sollten, falls sie es noch nicht getan haben, unbedingt zuschlagen. Als Bonus Songs gibt es King Diamonds „At The Graves“ sowie eine „Version 2004“ von „Embracing Fear“, womit dieser Track zweimal auf der CD enthalten ist. Dafür fehlt leider „Moonlight Pact“ ohne Angabe von Gründen.
Christian Kissel


Michael Pinnella
Enter By The Twelfth Gate
Insideout/SPV
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Der Symphony X Keyboarder widmet sich auf dieser Einspielung weitgespannten und sphärischen Keyboard-Phasen. Dabei merkt man dem studierten Musiker seine Vorliebe für klassische Komponisten wie Bach, Beethoven oder Mozart an. In den etwas schnelleren Passagen sind durchaus auch Anleihen von Jon Lord und Keith Emerson zu spüren.
Frank Zöllner


Pride Of Lions
The Destiny Stone
Frontiers/Soulfood
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Hinter Pride Of Lions stecken die beiden Musiker Jim Peterik und Toby Hitchcock, auf deren Konten u.a. die Band Survivor und der Soundtrack zu dem legendären SiFi-Zeichentrick Film „Heavy Metal“ ging. Irgendwie sind die beiden „Veteranen“ mittlerweile in der Jetzt-Zeit angekommen und schicken mit „The Destiny Stone“ ihren neuesten Release an den Start. Dabei setzen die Beiden immer noch stark auf den doch etwas angestaubt klingenden Melodicrock der 80er mit gelegentlich eingestreuten Balladen.  Klingt altbacken wie aus einer fernen Vergangenheit...
Frank Zöllner


Red Wine
Cenizas
Arise Records/Point Music
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Mit „Cenizas“ von den Spaniern Red Wine kommt frischer Wind in die europäische Rock-Szene. Die Power-Truppe um Frontshouter Mario Suarez zeigt sich von ihrer besten Seite. Die Texte werden in spanischer Sprache gesungen, der Spannungsbogen steigert sich tatsächlich kontinuierlich bis zum CD-Ende. Cooler Headbanger-Stoff!
Frank Zöllner


Satureye
Where Flesh And Divinity Collide
Karmageddon Media
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Erst seit Sommer 2000 im Geschäft, hat sich der Schweden-Vierer in der Thrash-Metal-Szene bereits einen guten Namen erspielt. Die harten Gitarrenlicks und die Growl-Vocals von Fronter Rogga kommen dabei so schmutzig aus den Membranen wie das echte Leben. Es ist auch gerade ihr „selbstgemachter“ Sound, der den Songs den besonderen Touch gibt und sich wohltuend von einfallsloser Dutzendware abhebt.
Conny A. Rettler


Seventh Avenue
Eternals
Massacre / Soulfood
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Im direkten Vergleich zum Vorgänger “Between The Worlds” haben sich die Wolfsburger gesteigert wie der VFL, seit Gerets das Training leitet. Sowohl die Härte und das Tempo als auch die Melodien kommen flüssiger, ein einfach besseres, packenderes Songwriting. Der neue Bassist Markus Beck überzeugt durch solides Spiel und hat sich für die Band durchaus gelohnt. Meiner Meinung nach kackt der VFL eher ab als Seventh Avenue...
Christian Kissel


Seventh One
What Shoud Not Be
Armageddon / Soulfood
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Schon das Debüt “Sacrifice” stand für melodischen Metal europäischer Prägung und war ein durchaus guter Einstand für die schwedisch/norwegische Gruppe. Die 9 Songs des Zweitlings sind insgesamt härter, verlieren aber zu keinem Zeitpunkt das melodische Moment. Die druckvolle Produktion von Lars Ratz (Metallium) geht ebenfalls in Ordnung, weshalb ich 5 Points vergebe.
Christian Kissel


Derek Sherinian
Mythology
Insideout/SPV
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Ein starkes, frickeliges Album, das Keyboarder Derek Sherinian hier mit seiner Mannschaft um Zakk Wylde, Steve Lukather, Simon Phillips, Jerry Goodman und Allan Holdsworth vorlegt. Progressiver Fusion-Jazz-Rock, so unberechenbar wie die Politik unserer Bundesregierung, improvisativ, psychedelisch, verjazzt, hiebig, organisch...     Highlights sind zweifelsfrei der bleihaltige Soundbastard „God Of War“ und das Keyboard-wabernde, Stromgitarreninfizierte „Alpha Burst“. „Goin To Church“ verbreitet sogar spanisches, karibisches Flair. Leckere Instrumental-Kost mit gelegentllchen Vocals, vom Feinsten!
Rainer Guérich


Silent Force
Worlds Apart
Sanctuary/Soulfood
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3 Jahre sind schon seit dem durchwachsenen Vorgänger “Infatuator” vergangen, doch die lange Wartezeit hat sich mehr als gelohnt. Superstimmchen DC Cooper und Mastermind Alex Beyrodt legen 12 abwechslungsreiche Stücke vor, die keine Konkurrenz zu scheuen brauchen. Auch die Produktion ist gelungen, weshalb jeder Metal-Fan (Ok. Death- und Black-Puristen können es sich sparen) unbedingt reinhören sollte.
Christian Kissel

 


Slumber
Fallout
Karmageddon Media
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Slumber kommen aus dem schönen Schweden und legen mit „Fallout“ ihr Debüt vor. Die Jungs um Mikro-Man Siavosh Bigonah haben sich einem höllisch-groovenden Growl&Death-Metal verschrieben, der allerdings im Gegensatz zu vielen ihrer Genre-Kollegen mit einer gehörigen Portion eingängiger Melodien arbeitet. Wer etwas Wert auf Melodie, Rhythmus und einen Touch Gothic-Feeling legt, wird bei Slumber fündig.
Conny A. Rettler


Steel Attack
Enslaved
Arise / Point
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Eigentlich waren mir die Schweden schon immer ganz gut reingegangen, aber hiermit haben sie sich übertroffen. Deutlich härter, teilweise schneller orientieren sie sich eher an Power-Bands wie bsp. Jag Panzer als an Hammerfall, Stratovarius & Co. Eine mutige, aber richtige Entscheidung, die sich hoffentlich auch an der Ladentheke bemerkbar machen wird...
Christian Kissel


Straylight Run
Straylight Run
Victory/Soulfood
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Straylight Run ist die neue Band von Ex-Mitgliedern der beiden US-Bands Taking Back Sunday und Breaking Pangaea. Mit ihrem selbstbetitelten Debüt zeigen die Geschwister Nolan John & Michell sowie ihr Kumpel Shaun Cooper und Will Noon allerdings, dass sie ihren musikalischen Horizont noch erheblich erweitert haben. Die Songs des Albums verfügen über eine ausgesprochen gute Melodie-Balance und stecken voller Emotionen. Unbedingt in Songs wie „The Perfect Ending“ und „Another Word Of Desperate“ reinhören.
Frank Zöllner


The Tangent
The World That We Drive Through
Inside Out / SPV
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Wer bin ich als dass ich über diese Musiker etwas Schlechtes sagen dürfte. Aktuelle oder ehemalige Mitglieder von Gruppen wie Flower Kings, Porcupine Tree und Parallel Or 90 Degrees zeigen hier, was progressive Musik ist. Klare Warnung: Um diese Platte richtig zu hören bzw. genießen zu können, wird Zeit gebraucht. Nur dann entfaltet sich die richtige Wirkung der Musik. Da diese Songs nie im Fahrstuhl laufen werden, müsst ihr euch schon die CD kaufen, am besten die Special Edition mit Bonustrack. Höchstnote!
Christian Kissel


George Thorogood
30th Anniversary Tour:LIVE
Eagle Rock/edel
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George und seine Destroyer haben im Laufe der Jahre ihrem harten Rocksound immer wieder stilistische Updates verpasst. Nachzuhören auf der jetzt vorliegenden Live-CD mit Songs seiner aktuellen Scheibe „Ride ‘Til I Die“ und natürlich jeder Menge Klassiker wie „Bad To The Bone“. Mr. Thorogood ist live on stage immer noch ein wahres Rockfeuerwerk mit einer Energie, die schon nach den ersten Akkorden auf die Fans überspringt. Zeitgleich zur hier vorgestellten CD kommt übrigens auch eine DVD in den Handel .
David Comtesse


Three.Minute.Poetry
We‘re Gonna Need A Bigger Boat
Eat The Beat/Sony
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Das Band-Info schreibt von Indierock, Powerpop oder Emo um die Genre-Schublade zu benennen, in die man Three.Minute.Poetry einordnen könnte. Für mich machen die vier Musiker aus Wuppertal in erster Linie erklassigen, handgemachten Rock mit rhythmischer Feinarbeit, turmhohen Gitarrenwänden und  erstklassiger Vocalarbeit. In Zeiten genormter Klänge gehen Songs wie „Party Of One“ und „Your Friends Are Pigs“ runter wie Öl. Empfehlung!
David Comtesse
 


Tierra Santa
Apocalipsis
Locomotive / Alive
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Kaum zu glauben, aber die Spanier versuchen etwas von den Maiden-Vergleichen wegzukommen und sich mehr auf einen eigenen Stil zu besinnen. Teilweise gibt es sogar hardrockige Passagen, die der Band ebenfalls gut zu Gesicht stehen. Das speedige „Kamikaze“ weiß aus diesem guten Werk besonders herauszustechen.
Christian Kissel


Twilight Guardians
Wasteland
Spinefarm / Soulfood
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Guten, ansprechenden Metal in der Schnittmenge von Stratovarius und Malmsteen bietet das Zweitwerk „Wasteland“. Mit „Father’s Cave“ gibt es einen echten Übersong (schöne Gitarrentriller), der letztlich dafür sorgt, dass ich sogar (knappe) 5 Punkte herausrücke. Unbedingt antesten.
Christian Kissel


Twilightning
Plague-House Puppet Show
Spinefarm / Soulfood
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Das nenne ich einen echten Quantensprung. War das Debüt „Delirium Veil“ noch mit zweitklassigem Stratovarius-Material vollgestopft, sind heuer einige richtig gute Songs am Start. Besonders das Eröffnungstrio weiß hier zu gefallen, weshalb ich gerne 4 Punkte vergebe. Kompliment, denn beileibe nicht jeder schafft es, seine Punktzahl zu verdoppeln.
Christian Kissel


Wasp
The Neon God Part 2 The Demise
Noise / Soulfood
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Kollege Rainer hat es in der letzten Ausgabe kurz angerissen, auch der zweite Teil der Rockoper um Jesse ist ein amtliches Teil. Insgesamt ist die Scheibe härter als der erste Teil, was mir besser gefällt. Songs wie „Never Say Die“, „Resurrector“ und besonders der Rauswerfer „The Last Redemption“ können es mit den nicht wenigen Highlights aus der Vergangenheit aufnehmen. Erfreulich ist auch die roughe Produktion, die den Sound authentisch wirken lässt. Der Kauf von „The Neon God Part 2 The Demise“ kann also bedenkenlos empfunden werden.
Christian Kissel

 


The Waxwings
Let‘s Make Our Descent
Rainbow Quartz/Alive
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Irgendwo zwischen Low-Fi, Garagen-Rock und Sixties agiert der Vierer aus Detroit. The Waxwings servieren genial brutzelnden Gitarren-Noise mit Garagenfeeling, Collegesound und gefälligem Crossover. So entstehen einfallsreiche Kleinode zwischen Folk, Rock und Post-Punk, die sowohl mit peitschenden Rhythmen als auch mit wuchtigen Gitarrenfahrten zu gefallen wissen.
Jörg Eifel


Wykked Witch
Nefret
Demolition/Dream Catcher
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Bei Wykked Witch empfiehlt es sich erst einmal das Line-Up zu lesen, denn wer sich den ersten Song „Nefret“ reinzieht, glaubt kaum, dass hier eine Lady die Mikrofon-Growl-Arbeit leistet. Aber es stimmt, Wykked Witch ist eine Gotic/Black Metal-Band aus Florida, deren Fronter dem „zarten Geschlecht“ angehört. Vorgänger-Alben wie „Something Wykked This Way Comes“ und „Angelic Vengeance“ sorgten in der Szene für einige Aufmerksamkeit. Mit „Nefret“ geht der Vierer seinen musikalischen Weg konsequent weiter, scheint mir aber in einigen Momenten den Härtefaktor angehoben zu haben.
David Comtesse


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