Dezember/Januar 2008

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@@@@@@ überragend
@@@@@ sehr gut
@@@@ gut
@@@ durchschnittlich
@@ mäßig
@ schlecht

3HM
Three Headed Monster
Melissa Records/Alive
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Die amerikanischen 3 Headed Monster haben aus der Not eine Tugend gemacht. Da der Vierer irgendwie nicht den rechten Sänger finden konnte, transportiert die Band ihre Emotionen nun mit den beiden Gitarristen Chris Kessaris und Chris Cecchini, die vom Basser Paul Muise und Drummer AK 45 unterstützt werden. Von Stilanbiederei hält das Quartett nicht allzuviel. So agieren die Tracks im Spannungsfeld zwischen Power Metal, thrashigen Konstellationen und proggigen Ausflügen.
Conny A. Rettler


AHEAD TO THE SEA
Treffer, Versenkt!
Wolverine Records/Soulfood
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Ahead To The Sea kommen aus Freiburg und dürften all jenen gefallen, die auch nur ein bisschen was mit Folkpunk anfangen können. Die Quasi-Nachfolgeband von Across The Border vermengt ihren Punk sehr gekonnt mit keltischen Einflüssen, Reggae/ Dub-Einflüssen, Geige, Akkordeon u.v.m. Als Anspieltipp empfiehlt sich gleich der Opener "Folk Punk R.A.D.I.O." Absolut hörenswert!
Rainer Guérich


AIDEN
Conviction
THURSDAY
Kill The House Lights
Victory Records/Soulfood
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Wer auf Emocore mit poppigen Melodien steht, liegt bei AIDEN und ihrem neuen Werk “Conviction” richtig. Songs wie "Teenage Queen" und "One Love" verfügen über Hitpotential und gehen gut ins Ohr. – THURSDAY veröffentlichen mit „Kill The House Lights“ ein CD+DVD Package, welches neben neuem Songmaterial (u.a. „Ladies And Gentlemen: My Brother, The Failure“) auch etliche Rarities, unveröffentlichtes Material plus Live-Konzert auf der DVD enthält.
Yasmin Schmidt


AIRTIME
Liberty Manifesto
Escape Music/Point Music
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Stolz verkündet die Plattenfirma in ihrem Infoschreiben, dass Freunde der Musik von Led Zeppelin oder Queen bei der neuen Scheibe von Airtime voll auf ihre Kosten kämen. Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob dies als Beleidigung der oben genannten Bands durchgeht. Fest steht allerdings, dass die 12 Songs von Rik Emmett und Michael Shotton so wenig mit den Songs von Zeppelin oder Queen zu tun haben wie Johann Sebastian Bach mit Frank Zappa. Was hier angeboten wird, ist billiger, 100mal gehörter und gespielter Gassen-Prog-Rock der langweiligsten Art. Alles wunderbar eingängig, aalglatt und ohne die geringste Inspiration holpern Airtime durch gut 50min, die man getrost sofort vergessen kann.
Frank Zöllner


AMBITIONS
Stranger
Bridge Nine Records/Soulfood
STOLEN BABIES
There Be Squabbles Ahead
Ascendance/Soulfood
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Die Amis von AMBITIONS haben früher größtenteils bei With Honor gespiet und legen mit „Stranger“ ein überzeugendes Hardcore-Debüt vor. Die Songs sind geradeaus heraus und recht old schoolmäßig. – STOLEN BABIES haben mit „There Be Squabbles Ahead“ eine Scheibe in Petto, die ganz auf den Gesang von Frontfrau Dominique Persi zugeschnitten ist. Musikalisch findet die Band im Spannungsfeld zwischen Pop, Gothic, Rock und Punk ein weites Betätigungsfeld. Anspieltipp ist das auch als Videoclip auf der CD befindliche Stück „Push Botton“.
Enzo Bach


ANCIENT CREATION
Evolution Bound
Melissa Records/Soulfood
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Das Debütalbum der amerikanischen Progressive-Power Metaller von Ancient Creation ist wirklich grottenschlecht aufgenommen. Mieseste Demo-Qualität! Hörgenuss ist da wirklich keiner auszumachen, eine Zumutung...
Conny A. Rettler


ANNOT RHÜL
Lost In The Woods
Sultran-Records/Cargo
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Dieser Winter dürfte zumindest für eingefleischte Psychedelic-Fans einige Überraschungen bereit halten. Denn das Label von David Schmidt aka Sula Bassana, einem Psychedelic-Veteranen der ersten Stunde sozusagen, fördert mit seinem 4. Release einen ganz besonderen Leckerbissen zutage. Mit Annot Rhül entführt uns die Scheibe ins tief verschneite Norwegen und hält mit „Who Needs Planes Or Time Machine, When There Is Music And Daydreams“ und „Lost in Woods“ gleich zwei Scheiben des nordischen Ausnahmekünstlers Sigurd Lühr Tonna parat. Deep-melancholische Soundmuster treffen dabei auf straighte Rockphasen, Synthie-Einlagen und obskure Klanginstallationen. Alles meilenweit vom Mainstream entfernt und zum mehrmaligen Hören geeignet.
Frank Zöllner


BABY WOODROSE
Chasing Rainbows
Bad Afro Records/Cargo Records
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Wer noch ihr Debüt-Album „Blows Your Mind“ in den Ohren hat, dürfte bei dem brandneuen Release von Baby Woodrose große Ohren machen. Denn auch musikalisch sind die Jahre und einige Label-Wechsel an den Psychedelic-Garagen-Rockern nicht spurlos vorbeigegangen. Ihr Sound ist nicht nur hörbar poppiger geworden, auch ihr Instrumentarium haben sie mit Cellos, Lap-Steel, Flöten und Tablas wohltuend erweitert. Desweiteren sitzt Baby Woodrose der Weltschmerz recht tief in den Gliedern, so dass einige ihrer Songs eine morbide Düsteratmosphäre und allerhand Melancholie atmen. Trotzdem ein gelungenes Album mit reichlich viel Abwechslung in der Rille!
Frank Zöllner


GARY JOHN BARDEN
Love & War
Escape Music/Point Music
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Einen Leckerbissen für die Fraktion der Melodic-Rocker legt das britische Urgestein Gary John Barden hier vor. Die Songs auf „Love War“ sind natürlich ganz auf das hervorragende Stimmorgan von Gary zugeschnitten und werden mit zupackenden Gitarrenlinien und catchy Hooks kombiniert. Höhepunkte der gelungenen Scheibe sind der erhaben nach vorwärts marschierende Opener „Creatures Of The Night“ und das fast schon balladeske „Unchain Me“, welches die stimmliche Klasse von Mr. Barden nachdrücklich unterstreicht. Da zücke ich nur zu gerne 5 Punkte und danke für eine hervorragende Rockscheibe.
Tim Beldow


BETWEEN THE BURIED AND ME
Colors
NIGHTS LIKE THESE
Sunlight At Secondhand
Victory Records/Soulfood
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Für den anspruchsvollen Hörer ist die neue Scheibe von BETWEEN THE BURIED AND ME gedacht. Die Jungs aus North Carolina experimentieren mit Tech-Metal, Jazz, Progrock und epischen Klangflächen. Da gibt es einiges zu entdecken. – Aggressiver und brutaler lassen es da ihre Labelkollegen von NIGHTS LIKE THESE angehen. Auf „Sunlight At Secondhand“ treffen Wuthappen auf nicht enden wollende Energieausbrüche und progressive Strukturen. Neurosis meets Mastodon gewissermaßen.
Olaf Rominski


THE BONES
Burnout Boulevard
Century Media
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Nach drei Jahren Wartezeit melden sich die Jungs um Frontshouter Boner zurück. Straighter, ungebügelter Street-Rock mit jeder Menge Haken und Ösen und einer gehörigen Prise Punk steht vom ersten Song auf dem Spielplan. Keine Frage, dass bei Granaten wie „Flatline Fever“ und „Mighty Touchdown“ auch nicht nur eine Minute Langeweile aufkommen kann. Hier wird die gute alte Klaviatur der Hartwurstfraktion in allen Spielarten und Variationen bedient. Spätestens bei „Stuck In The Mud“ ist man hin und weg und freut sich nur noch auf den nächsten Sommer und die ersten Freiluft-Events.
Enzo Bach


CADAVERES
Soul Of A New Breed
Golden Core/ZYX
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Der Sechser um Frontmann Ádám Gabó ist der ungarischen Metal Szene entsprungen. Musikalisch gibt’s ordentlich was auf die Glocke mit einem ebenso energiereichen wie riffbetonten Moderne Groove Metal. Auf dem Track „Elixir“ gibt Ektomorf Sänger Zoltán Farkas übrigens ein sehr hörenswertes Gastspiel.
Yasmin Schmidt


THE CHECKS
Hunting Whales
Full Time Hobby/Red Ink
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The Checks sind fünf Jungs, die vom Ende der Welt, genauer gesagt aus Auckland, Neuseeland kommen und einen wunderbar flirrenden und riffigen Rock’n’Roll machen. Schön Old School, aber auch zeitgemäß, improvisierend und mit tollen Gitarrenriffs. Unbedingt reinhörensolltet ihr in den fabelhaften Opener „Mercedes Children“. Eine große Scheibe, die sich ihre fünf Punkte redlich verdient hat.
Tim Beldow


CHTHONIC
Pandemonium
TRA Music/SPV
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Die taiwanesischen Black Metaller von CHTHONIC kommen im Dezember auf Deutschlandtour und haben im Gepäck eine 11-gängige Zusammenstellung ihre besten Songs der letzten Dekade. Der Querschnitt reicht hierbei über 4 CHTHONIC-Alben, wobei 7 Nummern neu recorded wurden. Ein eigenständiger Sound mit auflockernden orientalischen und symphonischen Zutaten.
Bernd Oppau


THE CODEX
The Codex
Frontiers Records/Soulfood
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Mit The Codex meldet sich Mark Boals nach gut drei Jahren Auszeit in der Szene zurück. Was mich angeht, hätte er ruhig noch ein paar Jahre in der Versenkung verschwinden können. Denn was Mr. Boals hier zusammen mit Magnus Karlsson, Linus Abrahamson und Daniel Flores vom Stapel lässt, ist altbackener Prog-Rock der langweiligsten Art. Die Jungs prahlen zwar mit reichlich Geschwindigkeitsbolzerei und fetten Drumeinlagen. Dazu schreit sich Boals die Stimmbänder aus dem Hals, aber das Ganze wirkt völlig uninspiriert und einfallslos heruntergenudelt. Eine CD, die man sich kaum zu Ende anhören mag.
Frank Zöllner


CONCEPT OF GOD
Visions
Massacre/Soulfood
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Concept Of God ist das Sideproject von den Solitude Aeternus-Mitgliedern Robert Lowe, Steve Moseley, James Martin und dem Ur-Solitude Aeternus-Drummer John Covington. Die Veröffentlichung der Scheibe sollte eigentlich schon 1999 erfolgen, verzögerte sich aber nicht zuletzt wegen der Mammut-Pause bei Solitude Aeternus immer wieder. Nun haben es Lowe & Co. doch noch geschafft, diesen wunderbaren Doom Rock-Happen auf die Fangemeinde loszulassen. Das Ergebnis dürfte nicht nur die Solitude Aeternus-Anhänger zufrieden stellen. Eine geschmackvolle Balance wischen Doom und Metal.
Conny A. Rettler


CRASHDIET
The Unattractive Revolution
Universal Music
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Trotz des tragischen Todes von Frontmann Dave Lepard haben es die vier Schweden geschafft, einen neuen Release unter Dach und Fach zu bringen und gleichzeitig mit Olliver Twisted einen ebenbürtigen Frontshouter zu finden. So steht „The Unattractive Revolution“ auch ganz im Zeichen von bestem 80er Jahre Glam-Rock à la Mötley Crüe oder Guns N‘ Roses. Obwohl mir die meisten Tracks zu glattgebügelt und mainstreamig aus den Boxen kommen, gelingt es den Jungs doch einige nudeldicke Rocknummern aus dem Stein zu schlagen.
Frank Zöllner


CRYSTAL BALL
Secrets
AFM Records/Soulfood
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Die Schweizer Hardrocker Crystal Ball lassen auf ihrem sechsten Album keinerlei Wünsche offen: geschmackvolles Coverartwork, packender und schön variierender Rock und eine exzellente Produktion. Los geht’s mit einem Countdown, dann startet der Opener „Moondance“ schubweise von 0 auf 100. Die Reibeisenstimme von Frontmann Mark Sweeney kommt aus der Tiefe des Raumes und legt sich obercool über den Gruppensound. Ja, das macht Spaß! Unbedingt anchecken solltet ihr auch „I Will Drag You Down“ und „Minor Key“. Knackiger Hardrock, der packt und in die Gehörgänge zieht.
David Comtesse


DEVIL‘S SLINGSHOT
Clinophobia
Mascot Records
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Straighten Gitarrenrock bis zum Abwinken bietet das neueste Projekt von Ex-M.A.R.S.-Gitarrist Tony MacAlpine, der hier zusammen mit „Rock-Oldies“ wie Billy Sheehan und Virgil Donati ein rein instrumentales Rockstatement abliefert. Jede Menge gewagter Gitarrenlicks in Kombination mit druckvollen Bassläufen und erstklassiger Drumarbeit sind die Säulen dieser präzise auf den Punkt gespielten Prog-Rock-Scheibe. Hier wird kein Akkord zuviel bemüht. Ergebnis ist ein ausgefeilter Gitarrenrock der gehobenen Art mit altbewährten Erkennungszeichen aus dem Bereich des Fusionrocks.
Frank Zöllner


DOG EARED PAGES
Believe
Coastrock/New Music
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Dog Eared Pages kommen aus dem hohen Norden, genauer gesagt aus Kiel. Auf ihrem Debütalbum „Believe“ servieren sie uns im Großen und Ganzen einen hitverdächtigen Pop-Punk-Rock, der einfach Spaß macht und bei dem man gerne zuhört und seine Lauscher aufstellt. Sänger Stefan ist ein guter vor dem Herrn. Er legt die ganze Vielfalt an Emotionen und Stimmungen in seine Stimme und weiß so den Hörer bei der Stange zu halten. Zu den besten Stücken der Scheibe zählen meiner Meinung nach Nummern wie „Out Of My Head“, „Break Me“ und „The Hidden“. Ruhig mal anchecken, das Teil!
Tim Beldow


ELECTRIC EEL SHOCK
Transworld Ultra Rock
Double Peace Records/Cargo
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Zwischen ihren etlichen Live-Toren haben es die japanischen Rocker von Electric Eel Shock doch noch geschafft, ein neues Album einzuspielen. „Transworld Ultra Rock“ heißt ihre energiegeladene und mitreißende Scheibe, die packenden Rock‘n‘Roll mit Punk und Metal kombiniert. Da heißt es, den Verstärker richtig laut aufdrehen und Granaten wie „Big Mistake“ und „Kill The Weekend“ genießen.
Enzo Bach


FLOWING TEARS
Invanity-Live In Berlin
Ascendance/Soulfood
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In Sachen Darkmetal gehören Flowing Tears seit Jahren zur absoluten Speerspitze. Ihre besondere Fusion aus Dark&Düster-Mucke in Verbindung mit den deep-coolen Vocals von Frontfrau Helen Vogt machen ihre Songs immer zu einem besonderen Erlebnis. Auch ihr neuester Dreher, live eingespielt in der berühmten Berliner Passionskirche transportiert genau diese inspirierende Melange. Dabei verzichten Flowing Tears zur Gänze auf wilde Gitarrenfahrten und derbes Gedresche, statt dessen setzen auf ausgefeilte Arrangements, meditative Melodiemuster und erdiges Darkfeeling.
Frank Zöllner


FOO FIGHTERS
Echoes, Silence, Patience & Grace
RCA/Sony BMG
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Auf ihrem neuen Album kehrt die Band von Dave Grohl wieder zurück zu ihren Ursprüngen, dem Grunge. Nichtsdestotrotz ist "Echoes, Silence, Patience & Grace" eine sehr abwechslungsreiche Scheibe geworden, die auf Seiten des Hörers die verschiedensten Emotionen hervorrufen sollte. Experimenteller Tatendrang trifft auf brachiale Rockattacken und sogar countryeske Momente. Geniale Scheibe!
Jörg Eifel


KEN HENSLEY
When Too Many Dreams Come True
Politur/H'ART
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Für alle Uriah-Heep Freunde unverzichtbar ist dieses limitierte und aufwändige Buch-CD-Boxset, das die bewegte Lebensgeschichte von Ken Hensley mit allen Höhen und Tiefen erzählt. Verfasst hat es der Heep Mastermind zwischen den Jahren 2002 bis 2006. Dazu gibt es viele Anekdoten, rares Bildmaterial und die CD „When Too Many Dreams Come True“ (feat. Jorn Lande, Glenn Hughes u.a.). Für den Rockfan vielleicht ein guter Geschenktipp zu Weihnachten.
David Comtesse


HIGH ON FIRE
Death Is This Communion
ALCHEMIST
Tripsis
Relapse Records/SPV
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HIGH ON FIRE, die drei Amis aus Oakland, spielen hier einen kraftstrotzenden High-Energy-Rock, bis die Schwarte kracht. Rau, staubtrocken und atmosphärisch dicht kriecht ihr Thrash ‘n‘ Roll aus den Boxen. Aufgenommen und produziert wurde das Teil von niemand Geringerem als Jack Endino (Nirvana, Soundgarden). – Ebenfalls  auf Relapse Records erscheint das mittlerweile schon sechste Album der Deathmetaller von ALCHEMIST. Die Band reichert ihren Sound mit Gothic-Elementen, Industrial-Sound und Psychedelic-Rock an. Für Fans von Bands wie Opeth, Neurosis, Cult Of Luna und Voivod.
Olaf Rominski


IUBAR
Invitation II Dig
Smilodon/Soulfood
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Auf der Suche nach neuen musikalischen Ausdrucksformen haben sich Iubar aus dem nördlichen Schweden bereits vor Jahren auf den Weg gemacht, um heute einen überaus eingängigen und groovenden Mix aus Pink Floyd, Led Zeppelin und Kula Shaker zu präsentieren. Dabei ist es die gelungene Mischung aus sphärisch getragenen Psychedelic-Momenten in Kombination mit harten Crossover-Gitarren und Grunge-Elementen, die „Invitation II Dig“ zu einem wahren Erlebnis macht. Zehn Songs lang kann sich der Hörer auf einen musikalischen Trip begeben, der ihn in den besten Momenten vom tief verschneiten Schweden bis ins weitentfernte, geheimnisvolle Indien bringt. Genial!
David Comtesse


JADED HEART
Sinister Mind
Frontiers/Soulfood
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Ein absoluter Must-Buy für jeden Hardrock-Fan stellt die neue Jaded Heart-Scheibe dar. Los geht's mit dem tollen Opener "Hero", der keine Wünsche offen lässt. Zu gefallen weiß auch der Gesang von Fronter Johan Fahlberg, der  auf "Open Your Eyes" seine stimmliche Klasse voll ausspielt.  Absoluter Favorit von mir ist das progressiv angehauchte "My Eager's Red".
David Comtesse


RICHIE KOTZEN
Return Of The Mother Head's Family Reunion
Frontiers/Soulfood
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Eine tolle Scheibe, die hier Richie Kotzen (Mr. Big) zusammen mit seiner Band eingespielt hat. Das Songmaterial auf „Return Of The Mother Head’s Family Reunion“ ist sehr abwechslungsreich angelegt und rockt schön straight nach vorne. Daneben werden aber auch balladeske Nummern und bluesige Stücke eingestreut, gewissermaßen um die ganze Sache etwas aufzulockern. Die europäische CD-Version enthält erfreulicherweise auch noch die Demo-Version von "Drift" als Bonustrack. Also durchaus eine Scheibe, die man guten Gewiisens empfehlen kann.
Rainer Guérich


LETZTE INSTANZ
Das weiße Lied
Drakkar/Sony BMG
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In die besinnliche Jahreszeit passt dieses Album der Letzten Instanz, die hier ein Akustikprogramm von neuen und bekannten Songs vorlegt. Umgesetzt wurde die musikalische „Demaskierung“ mit Streichquartett und Piano-Sound, der Bandklassikern wie „Ohne Dich“ und „Morgenrot“ ein neues Eigenleben einhaucht. Ein besonderer Anspieltipp ist das nun fast schon jazzig wirkende „Du und ich“. Von den vier neuen Stücken sind insbesondere „Mutter“ und das Titelstück lohnenswert.
Yasmin Schmidt


MARBLE SHEEP
Message From Oarfish
Fünfundvierzig/Indigo
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In Japan werden Marble Sheep schon seit vielen Jahren als Psychedelic-Rock-Helden verehrt. Glücklicherweise wird ihr 14. Album nun auch hierzulande über das Label „Fünfundvierzig“ veröffentlicht. Die Band fabriziert einen ebenso hypnotischen wie wilden Psycho-Rock, der einen schon im instrumentalen Opener „Tears“ vom Hocker haut. Zu den Highlights des Longplayers zählen Stücke wie „Raise The Dead“, „Egyptian Queen“ und „Savior Of Street“. Wer an Bands wie Hawkwind, Acid Mothers Temple & Konsorten Gefallen findet, sollte sich dieses psychedelische Kleinod unbedingt zulegen.
Duklas Frisch


MEGADETH
Warchest
Capitol/EMI
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Die volle Ladung für Megadeth-Fans bietet dieses Box-Set, das 4 CDs+ DVD umfasst und von Dave Mustaine zusammengestellt wurde. Insgesamt 6 Stunden digital remasterter Sound inkl. 75 Minuten Live-Set von der Clash Of The Titans“-Tour aus dem Jahre 1990. Das Material auf der DVD ist bis dato unveröffentlicht und stammt aus zwei Shows von 1992.
Bernd Oppau


MOROS EROS
Jealous Me Was Killed By Curiosity
Victory/Soulfood
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Alles Überflüssige weglassen ist die Devise von Moros Eros und ihrer bereits zweiten Silberscheibe. 2006 wurden die Jungs vom „Alternative Press“-Magazin zur besten vertragsfreien Band gekürt. Keine zwei Jahre später ist ihr puristischer Alternative-Garagen-Core in aller Munde. Auch „Jealous Me Was Killed By Curiosity“ wartet mit jeder Menge schrammelnder Gitarren, ungeschliffener Rockkost, Übungskeller-Feeling und rotzigem Alternative-Noise auf. Das Ganze klingt quietsch-vergnügt und wird das Herz von manchem Undergrounder höher schlagen lassen.
Frank Zöllner


MYSTIC PROPHECY
Satanic Curses
Massacre/Soulfood
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Die Power Metaller Mystic Prophecy veröffentlichen mit „Satanic Curses“ ihr bereits viertes Album. Das Ergebnis kann sich hören lassen und beinhaltet trotz allen harten Riffings auch genügend Melodien. Da gebe ich gerne 5 Punkte und verweise als Anspieltipp auf das Stück „Demons Blood“.
Tim Beldow


NO MACHINE
No Machine
Arion Records (Eigenvertrieb)
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Tiefgründiger und emotionaler Pop-Rock mit leichter Prog-Einfärbung. No Machine kommen von der Insel und haben sich um die beiden Zwillingsbrüder Al und Emil Rivers formiert. Produziert wurden die Stücke dieser 5-gängigen EP von Mark Wallis (U2, Travis, Talking Heads).
Olaf Rominski


TED NUGENT
Love Grenade
Eagle Rock/edel
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Nach fünf Jahren meldet sich Ted Nugent mit einem neuen Studioalbum zurück, das es in sich hat. So findet sich auf der CD eine Neuauflage des Klassikers „Stand“ sowie ein Remake des Amboy Dukes-Oldies „Journey To The Mind“. Da gibt es keine Schwachstelle und keinen künstlerischen Leerlauf. Die europäische CD-Version featured zusätzlich noch die beiden live beim Schweden Rock Festival aufgenommenen Bonustracks „Still Raising Hell“ und Cat Scratch Fever“.
David Comtesse


PAGAN’S MIND
God’s Equation
Limb Musio/SPV
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Mit einem spannenden und abwechslungsreich aggressiven Progressive Metal warten Pagan’s Mind auf ihrem neuen Album auf. Da bleiben keine Wünsche offen. Songs wie  das Titelstück und „Evolution Exceed“ marschieren straight nach vorne. Auch die Coverversion der David Bowie/Brian Eno-Nummer „Hallo Spaceboy“ kann sich hören lassen.
David Comtesse


P.O.BOX
...And The Lipstick Traces
Long Beach Records
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Dynamisch-pulsierenden Ska-Punk knallen dir die Jungs von p.o.box auf ihrem Debüt um die Ohren. Die sechs Franzosen sind schon ‘ne ganze Weile auf Achse und haben dabei als Support für Big And The Kids Table, The Slackers oder The Skatalites gehörig Credibility eingefahren. Es war also Zeit, ins Studio zu gehen und die jahrelange Erfahrung auf einen Silberling zu bannen. Ergebnis sind 13 struppig-schräge Punk-Attacken, die den Ohrenschmalz zum Vibrieren bringt. Dazu kombiniert die Spaß-Combo ihren partytauglichen Ska-Style mit reichlich Bläserunterstützung und swingendem Gute-Laune-Groove.
Enzo Bach


TED POLEY
Smile
Frontiers/Soulfood
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Wenig einfallsreich, was uns hier Ex-DANGER DANGER Sänger TED POLEY serviert. Solide Melodicrock-Kost ohne besondere Höhen und Tiefen. Den Kauf der CD kann man sich getrost sparen, weswegen ich auch bei der Vergabe meiner Punkte sparsam bin.
Tim Beldow


PSYCHO LUNA
Göttin
Black Bards/Alive
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Mit diesem Album legen die Gothic Rocker Psycho Luna den letzten Teil ihrer Eis-Welt-Triologie vor. Wie schon auf den beiden Vorgängern „Eis-Mann-Welt“ (2000) und „Nackt“ (2005) wagen sie bei den einzelnen Stücken den ebenso emotionalen wie packenden Spagat zwischen Rock, Pop und Gothic-Sound. Die 15 Tracks des Longplayers sind gegliedert in die Teile „Not“, „Schlacht“ und „Stille“.
Yasmin Schmidt


RHESUS
The Fortune Teller Said
PIAS/Rough Trade
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Hut ab! Gerade mal zehn Tage haben Rhesus im Studio zugebracht, um die 13 Songs von „The Fortune Teller Said“ einzuspielen. Und selten habe ich ein Album gehört, das vom Start weg solche Stringenz und Geschlossenheit ausstrahlt und dabei mit emotionalen Ausbrüchen nicht geizt. Es ist vor allem der filigranen Vokalarbeit von Frontfrau Aurélien Marie zu verdanken, dass die Scheibe so gut rüberkommt. Der wohltuende Kontrast zu harten Gitarrenlicks und dem wuchtigen Drumfundament ist einfach hörenswert. Eine reizvolle Nuance im schier unendlich großen, alternativen Rockkosmos...
Minky Stein


Rotor
3
Elektrohasch/Swamp Room
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Rotor kommen aus Berlin und bieten ihren Fans einen ebenso riffigen wie treibenden Kiffer-Heavy-Psychedelic Rock. Auf überflüssige Vocals verzichten Rotor  auf ihrem schlicht mit „3“ betitelten Album nur zu gerne und packen ihre ganze kreative Energie in heftige Klangausbrüche und deftige Moshparts. Wirklich nicht schlecht, Herr Specht!
Bernd Oppau


SAMORRA
Religion Of The Unbroken
Metaltrait/Soulfood
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Eine echte Überraschung ist diese Scheibe, die vier Jungs aus dem Süden Deutschlands eingespielt haben. Die Band um den gesangstechnisch bestens ausgestatteten Frontmann Axel Friedrich bietet klasse Gitarrenriffs, exzellente Hooklines und Songarrangements. Traditioneller Heavy Metal mischt sich mit Hard Rock, der ausgesprochen gut ins Ohr geht. Man höre hierzu nur Songs wie das phantastische "Can't Wake It Up" , "Where It All Begins" und "Hollow King". Die Scheibe wird bei jedem Hördurchlauf immer besser. Den Namen Samorra sollte man sich unbedingt merken, ein Geheimtipp für alle Rockfreunde!
David Comtesse


SEVEN WITCHES
Deadly Sins
Locomotive Records
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Knüppelharten Speedmetal mit der richtigen Prise Death&Dark schüttelt Jack Frost auch bei seinem neuesten Seven Witches-Album aus dem Handgelenk. Mit im Studio waren u.a. Shouter Alan Tecchio (ex-Hades) und der ehemalige Anthrax-Bassist Joey Vera, die mit der nötigen Professionalität den Songs die richtige Metal-Patina verliehen. Auch sonst ist musikalisch alles in bester Ordnung. Bei den Songs auf „Deadly Sins“ hat Jacky-Boy in die Vollen gegriffen und versorgt den interessierten Fan mit jeder Menge beinhartem Metal und groovenden Growl-Vocals. Als Anspieltipp empfehle ich das Titelstück.
David Comtesse


DIE SKEPTIKER
Dada In Berlin
Rozbomb Rec./Cargo
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Nachdem sich die legendären Punk-Heroen im vergangenen Jahr zur Reunion entschlossen haben, folgt nun ein neues Album, das vorwiegend druckvolle Neubearbeitungen ihrer Klassiker enthält. Auf dem Spielplan stehen eine Vielzahl ihrer bekanntesten Songs wie „Sauerei, „Straßenkampf“ und „Gnadenlos“. Dazu haben Die Skeptiker auch noch gleich zwei neue Songs eingespielt: Das rockig marschierende „Kein Weg“ behandelt die Verlogenheit in unserer Gesellschaft und  „Verraten und verkauft“ ist von der Thematik brandaktuell. Die Skeptiker sagen, wie’s ist mit bestem Punk’n’Roll!
Rainer Guérich


TAINT
Secrets & Lies
Rise Above/Soulfood
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Ehrlichen Stoner-Heavy-Rock, der anspruchsvoll in Szene gesetzt wird, spielen TAINT aus Wales. Das Trio überzeugt auf „Secrets & Lies“ nicht zuletzt durch die stimmliche Klasse des Sängers, der zu überzeugen weiß. Produziert wurde das Teil von Alex Newport (u.a. Fudge Tunnel).
Olaf Rominski


TODAY I WAIT
Already Dead In Their Eyes
Grapes Of Wrath/Rough Trade
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Unbarmherzig und energetisch ungezügelt bollern TODAY I WAIT ihren Metal-Hardcore aus den Boxen. Die Band scheint energetisch kaum zu stoppen und fordert vom Hörer das Allerletzte, ohne Rücksicht auf Verluste. Wer auf solche Mucke kann, sollte reinhören.
Yasmin Schmidt


TOTO
Falling In Between Live
Eagle Records
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Ein schönes Weihnachtsgeschenk für alle Toto-Fans ist diese Doppel-CD, die im März 2007 im ausverkauften “Le Zenith” in Paris mitgeschnitten wurde. Zu den Höhepunkten des Konzerts zählen die rockbetonten Liveversionen von Stücken wie „Falling In Between“, „King Of The World“ und dem Smasher „Caught In The Balance“. Alte Fans werden sich natürlich auch über Bandklassiker wie „Hold The Line“, „Isolation“, „Rosana“ und „Africa“ freuen.
David Comtesse


UMBRA ET IMAGO
Gott will es
Spirit Prod./Indigo
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Umbra Et Imago, für fast zwei Jahre in der Versenkung verschwunden, schieben für ihre Fans mal schnell ein Mini-Album in die Szene, bevor 2009 der neue Longplayer auf dem Programm steht. Dabei lassen die Jungs es mal wieder ordentlich krachen und zelebrieren einen düster-morbiden Mix aus mittelalterlichen Stilelementen und kraftvollen Gothicpassagen. Einzig und allein die etwas lasche Burdon-Bearbeitung von „House Of The Rising Sun“ ist der Wehrmutstropfen dieser ansonsten inspirierenden Scheibe.
Frank Zöllner


UNEXPECT
In A Flesh Aquarium
Ascendance/Soulfood
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Bei der kanadischen Prog-Rock-Formation Unexpect heißt es anschnallen und festhalten. Wie der Bandname es schon erahnen lässt, muss man bei der Truppe tatsächlich auf alles gefasst sein. Schon beim ersten Reinskippen wird klar, dass sich Unexpect jeglicher musikalischer Eingruppierung entziehen. Hier geht einfach alles. Speedcore trifft auf sphärische Frauen-Vocals; harte Gitarrenwände kollidieren mit jazziger Dramaturgie; Theatereinlagen fusionieren mit ultra-deepen Growl-Vocals; stimmungsvolle Düster-Symphonien treffen auf atonale Freestyle-Einlagen. Das hält nur der wahre Fan bis zum Ende durch!
Frank Zöllner


VERLORENE JUNGS
Für Ein Stück Leben
Sunny Bastards/Broken Silence
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Die VERLORENEN JUNGS sind in der Oi Punkrock-Szene zuhause und legen mit "... für ein Stück Leben" ihr neues Hammeralbum vor. 14 Tracks finden sich auf dem Longplayer, der natürlich über eine Menge Mitsing-Potential verfügt und mit kräftigem Punkrock nach vorne kickt. Anspieltipps sind Songs wie "Unzerstörbar", "Geh Los" und "Kinderaugen".
Enzo Bach


VESANIA
Distractive Killusions
Napalm Records/SPV
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Die polnischen Black Metaller von Vesania gibt es schon seit 1997, wobei ihr Debüt „Firefrost Arcanum“ aus dem Jahre 2003 datiert.  Mittlerweile steht mit „Distractive Killusions“ bereits der dritte Longplayer an, auf dem uns die Herren um Fronter Orion mit symphonischen Blasts und harten Riffschüben so richtig deftig die Zeit vertreiben. Technisch versiert lässt die Band Soundbastarde wie „Narrenschyff“ und „Infinity Horizon“ los, dass es eine wahre Pracht ist. Für den Liebhaber eines variantenreichen, atmosphärischen und temporeichen Symphonic Black Metal eine Empfehlung!
Tim Beldow


WITCHCRAFT
The Alchemist
Rise Above/Soulfood
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Die schwedischen Doom-Rock-Heroen Witchcraft melden sich hier mit einer ansprechenden Scheibe zurück. Tiefergestimmte Gitarren, heavy Riffs und die markanten Vocals von Fronter Magnus Pelander machen beim Hördurchlauf Spaß. Als Anspieltipps empfehlen sich Songs wie „If Crimson Was Your Colour“ und „Remembered“.
Bernd Oppau


ZICO CHAIN
Food
PIAS/Rough Trade
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Die Briten von Zico Chain überraschen uns hier mit einem klasse Rockalbum, das von Joe Baresi (Melvins, Queens Of The Stone Age) produziert wurde. Die Band drückt ordentlich aufs Gaspedal und bietet wie bei ihren Liveauftritten eine Menge Power und ungezügelte Energie. Zum Reinhören bietet sich gleich der Opener „Pretty Pctures“ an. Ich bin mir sicher, dass man von Zico Chain künftig noch einiges hören wird.
Jörg Eifel


ZONARIA
Infamy And The Breed
Pivotal Alliance/Twilight
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Zonaria ist eine vielversprechende junge Band mit deutlichen Dimmu Borgir und Hypocrisy-Anleihen. Ihr moderner Death-Metal klingt abwechslungsreich und bedient von Hassattacken bis hin zu epischen Momenten ein ziemlich breitgefächertes Gefühlsspektrum. Eine ausgewogene Balance zwischen darken Momenten und hartem Riffing.
Olaf Rominski



Noch mehr neue CDs:


TRUSTKILL Package:
Gleich 5 CDs veröffentlicht das Trustkill-Label (Vertrieb: SPV) diesen Monat. Den Auftakt machen die Hardcorer
THIS IS HELL, deren Album „Sundowning“ in den Staaten bereits im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde. Die Band vermischt die verschiedensten Einflüsse zu einem explosiven Cocktail, den man gehört haben sollte. - Aus dem Jahre 1999 stammt „The Bound Feed The Gagged“ der Metal/Hardcorer WALLS OF JERICHO. Ihr Sound ist speedig, crunchy und melodiengetränkt, wobei auch Einflüsse von Bands wie Slayer hörbar sind. - Aus Atlanta, GA kommen CITY SLEEPS, die mit „Not An Angel“ ihren brandneuen Longplayer vorstellen. Produziert wurde ihr technisch versierter Hardcore von John Feldmann (The Used, Story Of The Year). - Der Fünfer SOLDIERS stammt aus der Hardcore Szene Long Islands. Die Crew um Frontkämpfer Rick Jimenez  hat für ihr neues Album „End Of Days“ auch die Mitarbeit von einigen  Bandmitgliedern von THIS IS HELL gewinnen können. Ergebnis ist ein brandheißer Hardcore-Sound mit ordentlichen Asskicks. - Last but not least stellen auch die Kanadier SICK CITY ihr Album „Nightlife“ vor, das in der heimischen Alternative-Szene schon recht gut abgefeiert wurde. In Kanada haben die Jungs diesen Herbst mit Boy’s Night Out getourt. Bleibt abschließend noch zu erwähnen, dass bis auf die Walls Of Jericho-CD alle Veröffentlichungen mit einem Bonustrack versehen wurden.
 


„Spark“ (Combat Rock Industry) heißt die neue Scheibe der finnischen Hardcorer
ENDSTAND. Die Jungs erinnern zuweilen stark an Madball und bieten genau die richtige Dosis Rotzrock +++ Jede Menge Punkrock und Oi! gibt’s nach längerer Zeit wieder mal von SHAM 69 . Ihr jüngstes Baby hört auf den Namen „Western Culture“ (Bad Dog/Rough Trade) und tritt euch mit jeder Menge Power so richtig schön in den Arsch. +++ Der aus Brooklyn stammende HipHopper NECRO hegt schon seit vielen Jahren einige innige Liebe zum Hardcore- und Deathmetal-Sound. Zusammen mit Gästen wie Scott Ian (Anthrax), Harley Flanagan (Cro-Mags), Ray Alder (Fates Warning) u.v.a. gibt’s auf seiner Scheibe eine gehörige Portion „Death Rap“ (Psycho + Logical/Soulfood). +++ Auf Ferret Music (Soulfood) erscheint die aktuelle Rille von A LIFE ONCE LOST, die mit ungebremster Spielfreude auf „Iron Gag“ (Freet/Soulfood) nach vorne rocken. Anspieltipps der Scheibe sind Songs wie „Firewater Joyride“ und „The Wanderer“. +++ Handgemachter Rock steht bei der gerade mal 21 Jahre jungen LEANNE HARTE aus Irland auf dem Programm ihrer selbstbetitelten CD (Bad Reputation/Point Music). Sie hat eine tolle, fast sirenenartige Stimme, die schon im Opener „Hard To Grasp“ mächtig betört. Ihre Backing Band setzt sich aus Begleitmusikern von Gary Moore zusammen.

 


NEU auf
VICTORY RECORDS (Soulfood):
THE AUTUMN OFFERING aus Florida geben sich auf ihrem neuen Machwerk „Fear Will Cast No Shadow“ sehr detailverliebt. Mit der nötigen Härte und Brutalität kickt die Gruppe ihre Songs mächtig nach vorne. Produziert wurde das Ganze von Jason Suecoff (u.a. Trivium). - Wer auf Brutal-Core steht, liegt bei den bitterbösen RINGWORM richtig. Irgendwo zwischen Slayer, Celtic Frost und Venom agiert ihr mit aller Vehemenz durchschlagender Metal-Core, der auf ihrer aktuellen CD „The Venomous Grand Design“ zu finden ist. - Auch Kanadas Vorzeige-Hardcorer ARISE AND RUIN haben neues Futter für ihre Fans parat. „The Final Down“ heißt die Kraftpille, die jede Trendanbiederung vermeidet und irgendwo im Spannungsfeld zwischen Hardcore und Metal agiert. - STREETLIGHT MANIFESTO aus New Jersey beglücken mit ihrem munteren, Bläserinfizierten  Sound die Ska-Punk-Gemeinde. Ihre CD „Somewhere In The Between“ geht gut ins Ohr und in die Beine. Als Warm-Up-Vorschlag empfiehlt sich gleich der rasante Opener „We Will Fall Together“.
 


In der Reihe
ROCK LEGENDS erscheinen über Universal Music gleich acht im edlen Digipack aufgemachte Best of-Scheiben, die digital remastered und mit Rarities und Live-Mitschnitten ergänzt wurden. Löblich ist auch das beiliegende Booklet mit allen wichtigen Infos über die jeweilige Gruppe. Empfehlenswert sind insbesondere die Kollektionen der Glamrocker MÖTLEY CRUE, der legendären Hardrocker FREE und THE ALLMAN BROTHERS BAND sowie den unermüdlichen Boogie-Rockern STATUS QUO. Ebenfalls im Handel erhältlich sind aus der Rock Legends-Reihe auch die Kollektionen von DIO, CREEDENCE CLEARWATER REVIVAL, LYNYRD SKYNYRD und THE VELVET UNDERGROUND.
 


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