Dezember/Januar 2009

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@@ mäßig
@ schlecht

 

 

 

THE ALAN PARSONS PROJECT
Eve
Ammonia Avenue
Gaudi
Sony BMG
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Vom Alan Parsons Project wurden drei Alben als Expanded Edition mit zahlreichen Bonustracks neu aufgelegt. Digital remasterter Sound ist natürlich obligatorisch, die Booklets verfügen zusätzlich über informative Liner Notes und rare Fotos. Den Auftakt macht die Neuauflage des immer noch grandiosen „Eve“-Albums aus dem Jahre 1979. Darauf zu finden sind großartige Tracks wie „Luzifer“ und „Damned If I Do“. Dazu gibt‘s 7 Bonustracks, u.a. auch ein Demo und ein Early Rough Mix von „Lucifer“. Sehr interessant! - „Ammonia Avenue“ wurde erstmals 1984 veröffentlicht und fährt neben dem Ohrwurm „Don‘t Answer Me“ auch solch starke Stücke wie „Pipeline“ auf. Auch hier gibt‘s 8 zusätzliche Titel, darunter zahlreiche Rough Mixe, Overdub-Edits und Demo-Version von „Don‘t Answer Me“. - Last but not least erscheint auch das 87er Werk rund um den katalanischen Architekten „Gaudi“ als Expanded Edition mit 7 Bonustracks. Sehr interessant hier die Rough Versionen von „Too Late“ und „Paseo De Gracia“. Kurzum: Schöne Weihnachtsgeschenkideen für den Alan Parsons-Liebhaber.
Minky Stein


ALMAH
Fragile Equality
AFM/Soulfood
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Die neue Scheibe der Band um den Angra-Sänger Edu Falaschi ist ein gefundenes Fressen für alle Power Metal-Freunde. Zum festen Line-Up zählt mittlerweile auch Angra-Bassist Felipe Andreoli, der wie seine anderen Bandkollegen am Songwriting-Prozess maßgeblich beteiligt war. Die Story auf "Fragile Equality" handelt von der Balance aller Elemente des Universums und basiert auf einem Buch, das Edu mitgeschrieben hat. Highlights der CD sind Tracks wie "Birds Of Prey" und "Beyond Tomorrow". Nicht nur für Angra-Fans, sondern auch  für Anhänger von Bands wie Masterplan und Kamelot eine Empfehlung!
David Comtesse


ANOTHER LIFE
Memories From Nothing
VIC Records/Soulfood
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Melancholischer, doomiger und progressiver Metal von der Band um den Ex-Paganizer und Ribspreader-Gitarristen Andrea 'Dea' Karlsson. Dan Swanö (u.a. Katatonia, Opeth) hat die atmosphärischen Songs produziert und auch höchstpersönlich alle Keyboards eingespielt.
Olaf Rominski

 


A POETIC YESTERDAY
A Little South Of Zero
Rising Records/SPV
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Debütalbum der aus den britischen Midfields stammenden A Poetic Yesterday. Der Fünfer um Sänger Gavin Stewart geht in Richtung von Bands wie Funeral For A Friend. Modern Metal meets Emo und ein untrügliches Gespür für harmonische Melodieführung.
Jörg Eifel


ARKONA
Vosrozdenie
Lepta
Vo Slavu Velikim
Vic Records/Soulfood
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Die russische Pagan Metal-Gruppe ARKONA wurde im Jahre 2002 von der charismatischen Frontfrau Masha Scream gegründet. Über Vic Records erscheinen nun nicht nur das aktuelle Album „Vo Slavu Velikim“, sondern im Backkatalog auch die beiden ersten CDs „Vosrozdenie“ und „Lepta“.
Olaf Rominski


AXEL RUDI PELL
Tales Of The Crown
Steamhammer/SPV
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Meine Güte, wie die Zeit vergeht. Axel Rudi Pell veröffentlicht mit „Tales Of The Crown“ sein bereits 18. Album. „Die Fans bekommen genau die Art Songs, die sie von mir und meiner Band kennen und erwarten“, sagt Pell, fügt aber sofort hinzu, „plus ein paar kleinere Neuerungen.“ Damit meint Axel Rudi Pell, dass er dem rhythmischen Fragment seiner Songs einen gewissen modernen Touch gegeben hat. Recorded wurde die CD im Gelsenkirchener ´Redhouse Studio` im bewährten Line-Up mit Sänger Johnny Gioeli, Keyboarder Ferdy Doernberg, Bassist Volker Krawczak und Schlagzeuger Mike Terrana.
Bernd Oppau


BACIO DI TOSCA
Und wenn das Herz auch bricht!
Caput Medusae Rec./Sony BMG
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Nach ihrem Debütalbum "Der Tod und das Mädchen" stellt Dörthe Flemming ihr zweites Album vor. Ihre opernhaft klassische Stimme verbindet sich mit den romantischen Gedichten/Lyrics. Anspieltipps sind Stücke wie "Tu was du willst" und "Die Nonne und der Ritter". Den Weg in die Clubs dürfte der „Das ich“-Remix von "O wärst du mein" finden.
Minky Stein


BIRTH CONTROL
Live
Sony BMG
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Zweifellos zählen Birth Control zu den besten Rockbands Deutschlands und gründeten sich bereits im Jahre 1968. Diese Liveaufnahmen entstanden während der Tournee im Jahre 1974 und servieren mit einer über 20minütigen Version von "Gamma Ray" eins der besten Stücke der Bandgeschichte. Nicht minder schlecht sind "The Work Is Done" (16:50 min) und "Back From Hell" (15:35min).
David Comtesse


BLOOD CEREMONY
Blood Ceremony
Rise Above/Soulfood
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Die Kanadier von BLOOD CEREMONY erweisen sich auf dieser Scheiblette als respektable Erben von Bands wie Black Widow und Jethro Tull. Insbesondere Flötensounds auf Songs wie "The Rare Lord" und "Hymn To Pan" erinnern an die ruhmreiche Tull-Ära.
Bernd Oppau


BÖWLRIDER
Bick Röck Möuntain Highs
Rising Records/SPV
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Die Briten Böwlrider lassen auf ihrer Scheibe " Bick Röck Möuntain Highs" den Geist der 70iger Jahre wiederauferstehen. Die Band aus Brighton hat neben packendem Stonerrock ("Upland", "Duck Dive") auch ein sehr gelungenes Remake von Mudhoney's "In 'N' Out Of Grace" anzubieten. Für Retrorock-Fans eine dicke Empfehlung!
Bernd Oppau


BURST
Lazarus Bird
Relapse Records/Rough Trade
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Die schwedischen Burst legen hier eine ebenso dynamische wie vielseitige Scheibe vor, deren Spektrum von Doublebass-Gewittern über epische Parts bis hin zu melodiösen Klangspektren reicht. Burst lassen sich einfach in keine Schublade pressen. Ein interessantes Teil, jenseits ausgetretener Songpfade.
Jörg Eifel


CAIN'S DINASTY
Legacy Of Blood
Melodica/Point Music
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Mit Cain's Dinasty stellt sich an dieser Stelle eine sehr variable Power-Metal-Crew aus Spanien vor. Beim Hördurchlauf wird schnell deutlich, dass die Jungs ihr Handwerk sehr wohl verstehen. Die Band wechselt gekonnt zwischen Thrash, Melodic und Progressive Metal. Die Songs gehen gut ins Ohr, wobei der Sänger eine besondere Belobigung verdient hat. Als Warm-Up-Vorschlag empfehle ich euch unbedingt einmal gleich in den Opener "Legacy Of Blood" zu hören. Den Namen Cain's Dinasty sollte man sich unbedingt auf den Einkaufszettel schreiben. Von mir gibt’s verdiente 5 Punkte!
Tim Beldow


THE CLASH
Live At Shea Stadium
Sony BMG
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The Clash zählen völlig zurecht zu den Gründungsvätern der englischen Punk-Bewegung. Einen sehr guten Einblick in ihre kreative Phase bietet dieses kraftvolle und energetische Konzert, welches am 13.10.1982 im New Yorker "Shea Stadium" mitgeschnitten wurde. 16mal geballte Power mit tollen Interpretationen von Klassikern wie "London Calling" und "Rock The Casbah".
Enzo Bach



DEAR JOHN LETTER
Between Leaves/Forestal
Popup Records/Cargo
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Psychedelic-Rock aus deutschen Landen liegt momentan in meinem Player und macht die düsteren Herbsttage noch ein wenig depressiver. Was der Fünfer Dear John Letter auf seiner Debutscheibe zum Besten gibt, erinnert in seinen gelungensten Momenten an Pink Floyd oder Oceansize. Die Band arbeitet mit einer eingängigen Melange aus alternativen Rockphasen, ergreifenden Akustikmomenten und Psychedelic-Triphop. Da wird mal die Indie-angehauchte Kratzbürste ausgepackt, um im nächsten Moment gegen weitgespannt-ambiente Soundteppiche ausgetauscht zu werden. Das Ganze ergibt ein hochenergetisches Gemisch, das mit stiloffenem Freestyle-Rock und hypnotisierenden Folkmomenten aufwarten kann.
Conny A. Rettler


THE DEEP EYNDE
Blackout Anthology
People Like You/SPV
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Auch nach 15 Jahren Bandgeschichte haben die Jungs aus L.A. im Underground und der Gothic& Metal Szene immer noch ein Wörtchen mitzureden. „Blackout“ bietet sich geradezu für Newcomer an, denn die neugemasterten Klassiker, rare Tracks und ein brandneuer Song schließen sozusagen den Kreis von den Anfängen bis in die Gegenwart der Bandgeschichte. Den Hörer erwartet ein düster-rockiger und sehr vielschichtiger Sound zwischen Punk, Garage und Gothic, der ganz ohne Mikrophon-Orgasmen auskommt und sofort im Ohr hängen bleibt.
Enzo Bach


DEFENESTRATION
For Us It Ends When We Drown
Rising Records/SPV
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CD von den Engländern DEFENESTRATION, der Band um Frontfrau Gen Tasker. Ihr aggressiver bis engelsgleicher Gesang ist der ideale Gegenpart zu den thrashigen Metal-Parts, die ihre Bandkollegen auf dem Teil loslassen.
Jörg Eifel
 


DESTINATION'S CALLING
Invisible Walls
IVANHOE
Lifeline
Silverwolf Prod./SPV
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DESTINATION's CALLING sind eine vielversprechende Metal-Newcomer-Band aus deutschen Landen, die in der Tradition von Bands wie Edguy und Dream Theater stehen. Die Melodien gehen gut ins Ohr, wobei das Repertoire von balladesken Tönen bis zu knackigen, zupackenden Parts reicht. - IVANHOE sind alte Bekannte aus der Progressive-Metal-Ecke, die mit "Lifeline" ein gelungenes neues Album ins Rennen schicken. Mit viel Gefühl, spielerischer Raffinesse und genialen progressiven Ideen machen die einzelnen Stücke durchweg Spaß.
David Comtesse


DISCO DOOM
Dream Electric
Rakete/Cargo
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Aus Zürich kommen Disco Doom, in deren Sound sich Einflüsse der Grunge-Ära ebenso wiederfinden wie Klangbezüge zu Motorpsycho, Tortoise und Dinosaur Jr. Mächtige Gitarrenwellen treffen auf Stonerrock, dissonante Klänge und poppige Melodien. Als Anspieltipp empfehle ich mal das knapp fünfminütige "The Great Disaster". Empfehlenswert!
Jörg Eifel


EDEN'S CURSE
The Second Coming
AFM/Soulfood
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Die melodischen Hardrocker von Eden's Curse veröffentlichen mit "The Second Coming" ihr durchweg gelungenes zweites Album. Die Songs bestechen nicht nur durch ihren genialen Aufbau und gute Produktion, auch Gäste wie Tony Harnell (TNT, Starbreaker) und Carsten Schulz (u.a. Evidence One) verstärken den positiven Gesamteindruck. Anspieltipps sind Nummern wie "Masquerade Ball" und "Man Against The World".
David Comtesse


ELDRITCH
Livequake
Limb Music/SPV
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Nach 17 Jahren halten die italienischen Progressive-Metaller Eldritch hier eine Live-Rückschau ab, die zu überzeugen weiß. Im Live-Set-Up des Gigs vom 22.03.2008 in Pisa finden sich Songs von jedem ihrer sieben Alben. Highlights sind Stücke wie "The Blackened Day" und "This Everlasting Mind Disease".
David Comtesse


ELECTRIC ORANGE
Fleischwerk
Sulatron/Cargo
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Krautrock- und Psychedelic-Freunde dürfen sich über diesen Re-Release des vergriffenen Vinyl-Albums von 2005 freuen. Die CD wartet gleich mit 4 Bonustracks und einer zusätzlichen Spieldauer von 35 Minuten auf. Electric Orange bestehen bereits seit 1992 und haben sich seinerzeit um den Aachener Dirk Jan Müller (u.a. Hammond, Farfis, Synthesizer, Tonband) formiert. Zur Stammbesetzung zählen derzeit noch die Gitarristen Dirk Bittner und Josef Ahns. Die Drumspuren und Bass wurden von diversen anderen Musikern eingespielt. Eine schöne Bereicherung für das heimische CD-Regal.
Tim Beldow


ENERGY
Invasions Of The Mind
Bridge Nine Records/Soulfood
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Aus Boston kommen Energy und überzeugen auf ihrem Debüt mit melodischem Hardcore und Punkbezügen im Stile der späten Ignite, Bad Religion und Dag Nasty.
Enzo Bach


FIVE AND THE RED ONE
Mother Bomb Phoenix
Hellfest/Universal
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Neuer „Kampfstoff“ für die Rockgemeinde erreicht uns dieser Tage aus einem Vorort von Ulm, wo Five And The Red One ihre ersten musikalischen Gehversuche starteten. Herausgekommen ist ein handgemachtes Rockalbum mit entdeckungswürdigen Melodien. Dabei arbeitet der Sechser mit einer gekonnten Mischung aus hartem und intensivem Alternative-Sound in Verbindung mit emotionsreicher Balladenkost und und auch typischem Old School-Rock. Zwar nicht die Neuerfindung des Rock, aber die zehn Tracks tragen doch eine ganz eigene Handschrift, die  Lust auf mehr macht!
Conny A Rettler


FLOWING TEARS
Thy Kingdome Gone
Ascendance Records/Soulfood
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Seit Jahren nicht nur in der deutschen Dark-Szene ein fester Begriff, melden sich Flowing Tears dieser Tage mit einer brandneuen Scheibe zurück und bauen ihren musikalischen Horizont weiter aus. Klare Sache, dass in erster Linie wieder düster-morbide Soundstrukturen die Songs fest im Griff haben, aber dazu gesellen sich wie in „Kismet“ oder „Miss Fortune“ balladeske und weitgespannte Melodiebögen, die auch zum Träumen anregen. Freunde der Hardmucke müssen jetzt aber nicht verzweifeln. Wie in „Pain Has Taken Over“ haben Flowing Tears ihren Heavy-Faktor hörbar ausgebaut.
Jörg Eifel


FRANCINE
One Step Further
Wolverine Records/Soulfood
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In ihrer finnischen Heimat gehören Francine bereits zum festen Bestandteil der Hard&Rock-Szene, was bei 21 Bandjahren nicht verwundert. Ungezählte Charterfolge gehen auf das Konto der Spaßprügler und es ist erstaunlich, warum die Jungs in deutschen Landen nur einem eingeweihten Publikum bekannt sind. Dabei haben ihre Tracks wirklich eine größere Fangemeinde verdient, denn Francine spielen eine spannungsgeladene Mixtur aus Rockabilly, R‘n‘B, Punk, Pogo, Pop und Jazz. Ihr unverbrauchter und handgemachter Rocksound ist genau meine Kragenweite. Tolles Geschenk auch!
Frank Zöllner


FROST
Experiments In Mass Appeal
Insideout/SPV
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Jede Menge Akustik-Phasen, Rock-Smasher und Prog-Sound machen die neue Frost-Scheibe gleich von Anfang an zu einem echten Ohrenschmaus. Darüber hinaus lässt sich diesmal Frontman Jem Godfrey von Dec Burke, dem „Neuzugang“, musikalisch unter die Arme greifen, was den neuen Songs hörbar gut tut. Ansonsten dominieren harte Gitarrenlicks, Handmade-Fertigung, fortschrittlicher Prog-Rock mit eleganter Klangästhetik, aber auch harsche Rock-Roots. Eine speedige Rundreise durch die Spielarten des College-  und Prog-Rocks mit rhythmischer Individualität.
David Comtesse


HEXEN
State Of Insurgency
Old School Metal/H'Art
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Wer auf Thrashgranaten alter Schule steht, ist bei den aus Los Angeles stammenden Hexen an der richtigen Adresse. Auf ihrem Longplayer-Debüt "State Of Insurgency" serviert uns die Truppe nackenwirbelnden Thrash-Metal in bester 80er Jahre Tradition.
Conny A. Rettler
 


HOLY MOSES
Agony Of Death
Wacken Records/SPV
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Das bereits zwölfte Holy Moses-Album begeistert durch große Vielschichtigkeit und Facettenreichtum. Sängerin Sabina Classen ist wie gewohnt eine Klasse für sich, variiert gekonnt zwischen emotionalen bis hin zu aggressiven Shouts. Zu der Schar illustrer Gäste zählte u.a. Keyboarder Ferdy Doernberg (Axel Rudi Pell).
Tim Beldow


HONEYMOON SUITE
Clifton Hill
Frontiers/Soulfood
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25 Jahre ist die Band um Sänger Johnnie Dee und Gitarrist Derry Grehan im Geschäft und ihrem unverkennbaren Melodicrock treu geblieben. Irgendwo zwischen Bands wie Vertigo und Toto musikalisch angesiedelt. Anspieltipps sind Songs wie "She Ain't Alright" und "That's All You Got".
Bernd Oppau


ISKALD
Revelations Of Reckoning Day
Indie Recordings/Soulfood
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Die norwegischen Black Metaller von ISKALD mit einer abwechslungsreichen und tempovariierenden Scheibe. Richtig zur Sache geht's schon direkt im Opener "Ruin Of Mankind", für atmosphärisch-düstere Momente sorgen Tracks wie  "Warriors Of The Northern Twilight". Die Balance zwischen Dynamik, kraftvoller Gangart und ruhigeren Momenten ist den Nordmännern gut gelungen.
Conny A. Rettler


JIMI JAMISON
Crossroads Moment
THUNDER
Bang
Frontiers/Soulfood
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Ex-Survivor Sänger JIMI JAMISON liefert hier sein neues Soloalbum "Crossroads Moment" ab. Maßgeblich beteiligt bei der Einspielung (u.a. auch Produktion) war Jim Peterik, Kumpel aus einstigen Survivor-Tagen. Melodicrock-Fans kommen auf ihre Kosten. Beim Schlusstück "When Rock Was King" sind gleich eine Reihe vorzüglicher Sänger zu hören, u.a. auch Joe Lynn Turner, Mike Reno und Don Barnes. - Ein neues Album haben auch die Hardrocker von THUNDER am Start. Die Gruppe um das eingeschworene Songwriter-Team Bowes & Morley zeigt sich auf dem neuen Material in guter Form und legt auf "Bang" 12 Stücke vor, die zu überzeugen wissen. Highlights mit Langzeitgarantie sind Titel wie "Stormwater" und "Carol Ann".
David Comtesse


JARBOE
Mahakali
Season Of Mist
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Die Ex-Swans Sängerin JARBOE ist in vielen Stilbereichen zu Hause: Dark, Rock, Gothic, Ambient, Folk... Irgendwelche künstlerischen Beschränkungen sind ihr fremd und das ist gut so. Auf ihrem neuen Werk "Mahakali" gibt sie uns von ihren ganz besonderen und düster wirkenden Künsten eine neue Kostprobe.
Conny A. Rettler
 


KIVIMETSÄN DRUIDI
Shadowheart
Century Media/EMI
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Symphonic Metal aus Finnland, in den auch keltische Folklore und Extreme Metal Einzug halten. Die Band um Frontfrau Leeni-Maria dürfte Anhängern von Gruppen wie ENSIFERUM oder KORPIKLAANI gefallen. Episch, kraftvoll und dark kommen die Nummern aus den Boxen.
Conny A. Rettler


KNEIPENTERRORISTEN
Die ersten werden die Letzten sein
Rude Records/Soulfood
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Starkes zweites Album der Kneipenterroristen von der Waterkant. Bei ihren Konzerten machen sie ordentlich ein Fass auf, was auch auf dieser Rille gut rüber kommt. Druckvoll und wonnig rockt ihr Heavy Metal mit deutschen Texten durch das heimische Wohnzimmer, dass es eine wahre Freude ist. Die Band, die gerne als deutsche Antwort auf AC/DC und Motörhead bezeichnet wird, lässt es Dank der sauberen Produktion von Eike Freese ordentlich knacken. Warm-Up-Vorschlag ist die straight  marschierende Kneipenterroristen-Hymne „Unsere Welt“.
Rainer Guérich


LUNATIC SOUL
Lunatic Soul
Kscope/Snapper Music
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Lunatic Soul ist das Side Projekt von Maruisz Duda, dem Sänger und Bassisten der polnischen Progrocker "Riverside". Rund um den Tod geht es auch auf der selbstbetitelten CD, die mit allerlei ethnischen und hypnotischen Klängen, Trommeln und Sitar-Einschüben aufwarten kann.
Jörg Eifel


GEORGE LYNCH'S SOULS OF WE
Let The Truth Be Known
Mascot Records/Rough Trade
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Ein verdammt fetter neuer Streich vom legendären Hardrock-Gitarristen George Lynch (Dokken, Lynch Mob), der auf dieser Scheibe mit dem stimmlich ausgezeichneten Fronter London LeGrand (Brides Of Destruction) zusammengearbeitet hat. Im Verbund mit Drummer Yael und Basser Johnny Chow eigentlich genau die richtige Besetzung, um diesen Powerhouse-Rock'n'Roll standegemäß in Szene zu setzen. Highlights auf der Scheibe sind neben dem Titelstück insbesondere auch das mächtig gringende "January" und "Crawling".  Meine Empfehlung, dieses Teil hat Power!
Bernd Oppau


MAD MAX
Here We Are
A-Minor Records/Point Music
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Die Hardrocker Mad Max um Sänger und Gitarrist Michael Voss stellen mit "Here We Are" ihre neue Scheibe vor, zu der Künstler wie  Joe Lynn Turner, Michael Schenker, Don Airey (auch Keyboards auf "Where The Wind Blows") und viele andere namhafte Interpreten ihre speziellen Kompositionen beigesteuert haben. Das Ergebnis darf als gelungen bezeichnet werden, denn hier wird der Hardrock-Anhänger voll und ganz bedient. Das Songspektrum reicht von rockigen Losgehnummern über Balladen bis hin zu Smashern wie dem Titelstück, welches ich euch als Reinhörtipp unbedingt empfehle!
David Comtesse


MEGADETH
Anthology: Set The World Afire
Capitol/EMI 2008
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Einen festen Platz in den Herzen der Metal-Fans hat die Truppe von Dave Mustaine spätestens seit Anfang der 90iger Jahre. Insgesamt bringt es die Megadeth-Biographie aber schon auf über 2 Dekaden, so dass diese Anthology-Doppel-CD eigentlich schon längst einmal fällig war. 35 Bandklassiker finden sich auf den beiden Scheiben, die bis ins Jahr 1985 zurückreichen. Darunter unter anderem zwei rare Live-Tracks von 1992 ("Peace Sells", "Symphony Of Destruction") und zwei Demo-Versionen ("Crown Of Worms" , "High Speed Dirt"). 
Tim Beldow


MENDEED
Positive Metal Attitude
Rising Records/SPV
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Diese CD der Extrem-Metaller Mendeed war bisher nur als limitierte Tour-Edition erhältlich und repräsentiert neben diversen B-Seiten-Titel auch noch 4 druckvolle Livetracks, die während der BBC-Radio Session im Februar 2006 mitgeschnitten wurden.
Jörg Eifel


MISERY INDEX
Traitors
Relapse Records/Rough Trade
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Die amerikanische Death 'n' Grind Combo Misery Index legt mit "Traitors" wieder einen hochexplosiven Soundbastard vor. Eine gute Kostprobe hierzu bietet schon alleine der Opener "We Never Come In Peace". Wer auf Bands wie Terrorizer, Pig Distroyer, Napalm Death und Suffocation steht, sollte hier unbedingt zugreifen.
Olaf Rominski


MORKOBOT
Morto
Supernaturalcat/Cargo
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Das Info der Plattenfirma erzählt viel über die Entstehung unseres Universums, der Galaxien und die Ordnung des Geistes, dass Morkobot ausgezogen sind, um diesem ein längst fälliges Update zu verpassen. Jede Menge esoterisches und psychedelisches Gequatsche um die Tatsache, dass die drei Protagonisten mit den vielklingenden Namen Lin, Lan und Len uns in gut 40 Minuten eine atonale Krachorgie nach der anderen um die Ohren hauen. Echt harter Tobak, aber wem‘s gefällt bitte schön. Mir jedenfalls geht das letzte Kapitel ihrer Triologie gehörig auf die Nerven und die Gehörgänge.
Frank Zöllner


MY MINDS WEAPON
The Carrion Shy
Drakkar/Sony BMG
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My Minds Weapon sind ein Fünfer aus dem britischen Aberdeen und stellen hier ihr überzeugendes Debütalbum vor. 10 Songs sind auf der Rille zu finden. Atmosphärisch dicht verpackt fusioniert die Band Tech-Metal mit Thrashparts und Core-Fragmenten. Gesangsmäßig sind sowohl aggressive Screamo-Vocals als auch cleane Passagen vorzufinden. Übrigens hat SikTh Sänger Justin Hill auf der CD auch noch einen Gastauftritt.
Jörg Eifel


NATO
Kill The Fox To Foil The Plan
Rising Records/SPV
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Nato kommen aus Cornwall und haben im Laufe der letzten Jahre mit Bands wie Raging Speedhorn, Enter Shikari und Johnny Truant auf der Bühne gestanden. Modern Metal wird hier packend mit thrashigen Parts und Metalcore kombiniert.
Jörg Eifel


NEBULA
BBC/Peel Sessions
Sweet Nothing/Cargo Records
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Es war im August 2002, als Nebula die Einladung bekamen, für die BBC eine Peel Session in den berühmten Maida Vale Studios aufzunehmen. Weil es auf die Session so gutes Feedback gab, wurde die Band 2003 erneut eingeladen, um in der Radio 1 Rock Show zu performen. Damit noch nicht genug, denn im März 2004 ging es wieder in die Maida Vale Studios, um eine weitere Peel Session aufzunehmen. Die Resultate dieser Sessions liegen nun endlich auf CD vor und zeigen die Jungs so nah und unverfälscht wie bei einem Livekonzert. Gitarrist Eddie Glass und Drummer Ruben Romano gründeten Nebula 1997, nachdem sie sich von den Desert Rock Pionieren Fu Manchu trennten und schließlich Bassist Mark Abshire rekrutierten. Die Spezialität des Trios ist Heavy Rock voller Feedback, der sich im Riffterritorium von Psychedelia und Space Rock auskennt.
Frank Zöllner


NEX
A Clockwork Heart
OPEN THE SKIES
Conspiracies
Rising Records/SPV
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NEX ist ein Fünfer aus Großbritannien, der sich bereits im Jahre 2002 gründete. Musikalisch bietet die Band ansprechenden und stilistisch offenen Metal mit EMO und Hardcorezutaten. Freunde von Gruppen wie My Chemical Romance, System Of A Down, Wildhearts und Foo Fighters eine Empfehlung wert!  OPEN THE SKIES sind eine junge Band aus dem britischen Surrey, die sich auf dem Erstlingswerk einer abwechslungsreichen Mischung aus Screamo/Emo und Metalcore hingibt. Aggressive Parts wechseln mit melodischen Hooklines.
Jörg Eifel



NIKKI PUPPET
Power Seeker
Artist Station Rec./Soulfood
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Hardrock Freunde kommen bei der neuen Scheibe der Hannoveraner Nikki Puppet auf ihre Kosten. "Power Seeker" bietet die geballte Ladung unwiderstehlicher Rock-Lines, die mächtig nach vorne marschieren. Neben dem Titelstück unbedingt auch den Opener "Destroy This Toy“ anchecken. Für die Produktion war übrigens niemand Geringeres als Herman Frank (u.a. Accept) verantwortlich.
David Comtesse


NO FUN AT ALL
Low Rider
Beat Em Down Rec./Soulfood
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Mt dieser CD knüpfen die legendären Punkrocker wieder an ihre glorreichen alten Tage an. Das Songmaterial auf "Low Rider" steht klar in der Tradition der Ramones und Bad Religion-Scheiben. Als ganz besonderer Reinhörtipp sei euch an dieser Stelle das Remake von der In Flames-Nummer "Episode 666" empfohlen.
Enzo Bach


OASIS
Dig Out Your Soul
Big Brother/Indigo
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Das siebte Album von Noel Gallagher und seiner Gefolgschaft. Schon im Opener "Bag It Up" geht es rockig zur Sache, während bei Songs wie "The Turning" großen Wert auf Melodieführung und Refrain gelegt wird. Natürlich gibt's auch ruhigere Nummern wie beispielsweise "I'm Outta Time". Wer Oasis mag, kann mit dem Kauf dieser CD nichts verkehrt machen.
Jörg Eifel
 


OCTOBER TIDE
Rain Without End
VIC Records/Soulfood
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October Tide war das Katatonia Side-Projekt von Fredrik Norrman und Jonas Renske. Diese Aufnahmen entstanden 1995 im schwedischen Unisound-Studio und wurden von Dan Swanö nun remastered. Melancholischer Midtempo-Metal mit Death Vocals, sehr intensiv und atmosphärisch. Stilistisch mit den frühen Katatonia-Werken vergleichbar.
Olaf Rominski



OERESUND SPACE COLLECTIVE
Inside Your Head
Sulatron/Cargo
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Die Bandmitglieder des Oeresund Space Collective kommen aus Kopenhagen und Malmö. Mit "Inside Your Head" stellt die Formation ihre vierte Produktion vor, ein fließender und zugleich organischer Klangtrip durch die Gefilde des Psychedelic und Space-Rock. Mit allerlei Synthies, Percussions und Space Guitar schaffen es die 8 Bandmitglieder, den Hörer in einen berauschenden und hallizugenen Schwebezustand zu heben.
Bernd Oppau


OPERA METAL
Vol.2
Golden Core/ZYX Music
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Nach dem Erfolg des ersten Teils folgt hier die zweite Kollektion der besten Acts aus dem Bereich des Opera Metals. Die Mischung aus Klassik und Metal geht gut ins Ohr. Highlights auf der CD sind Bands wie Theatre Of Tragedy, Avantasia, Nightwish, Visions Of Atlantis, Epica, Midnattsol u.v.a.
Tim Beldow


PAGANIZER
Carnage Junkie
VIC Records/Soulfood
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Brandneuer Release der schwedischen Old School Death Metaller Paganizer. Die Band besteht bereits seit 1998 und wurde von Rogga Johansson gegründet, der auch auf dem letzten Edge Of Sanity Album zu hören war.
Olaf Rominski


PARTIES BREAK HEARTS
Life Is Too Short To Dance With Ugly People
Lockjaw/Rough Trade
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Indie-Rock mit jeder Menge Garagen-Feeling und College-Appeal. „Made In USA“ kommt einem beim Reinskippen in den Silberling entgegen und der Kulturschock folgt auf dem Fuß. Die Jungs kommen nämlich keineswegs aus Chicago, L.A. oder Frisco, sondern aus dem beschaulichen Bern in der Schweiz. Aber jetzt bitte keine Vorurteile und das Augenmerk nur auf den künstlerisch-kreativen Part gerichtet. Und der bietet straight-abrockenden Indie-Krachstoff erster Kajüte mit wuchtig-handgemachter Musik, Nirwana-Krachorgien und süchtigmachender Heavy-Rock-Komponente. Also schnell mal ein riesiges Lob zu den Eidgenossen rübergeschickt, denn mit Parties Break Hearts ist man nicht mehr auf Krawall-Stoff aus den Staaten angewiesen!
Frank Zöllner


QUEEN
The Singles Collection Vol.1
Parlophone/EMI
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Ein absolutes Muss für den Queen-Fan, aber auch ein schönes Weihnachtsgeschenk für jeden Rockfan ist dieses edel aufgemachte Box-Set mit den Single-Hits von Queen in den 70er Jahren. 13 CDs im Pappschuber befinden sich in der luxuriös  und edel gestalteten  Flip-Top Box, wobei ausschließlich die Original-Vinyl-Single-Versionen zum Einsatz kamen. Selbstverständlich verfügt jede CD-Single auch über das originale Artwork. Eine aufwändige Retrospektive, die von der Single „Keep Yourself Alive“ bis zu „Don‘t Stop Me Now“ reicht. Da bleiben keine Wünsche offen.
David Comtesse


RANDY PIPER'S ANIMAL
Virus
Locomotive/Soulfood
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Randy Piper dürfte einigen als ehemaliges Gründungsmitglied von W.A.S.P. bekannt sein. Hier stellt der Gitarrist sein neues Album vor, das zu überzeugen weiß. W.A.S.P.-Fans werden von dieser Scheibe sicherlich nicht enttäuscht sein, zusätzlich gibt es auch noch ein gekonntes Remake des bekannten Cranberries-Klassikers "Zombie". Meine Empfehlung!
Conny A. Rettler


SACRED OATH
Till Death Do Us Apart
Angel Thorne/H'Art
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2007 befand sich die Band um Sänger und Gitarrist Rob Thorne auf Europa-Tournee, um ihre "Darkness Visible"-Scheibe zu supporten. Dabei ging es auch nach Deutschland zum "Keep It True"-Festival in Dittigheim, wo die Gruppe ihre unbändige Live-Power transportierte. Nachzuhören auf diesem Livemitschnitt mit Songs wie "The Omen" und "Words Upon The Stone". Zusätzlich gibt's zu letztem Stück als Bonus auch noch den Video-Clip zu sehen.
Olaf Rominski


SIKH
One More Piece
Drakkar Rec./Sony BMG
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Die französische Metal-Szene wäre ärmer ohne die Power-Truppe aus Nizza, die dieser Tage auch den deutschen Markt mit ihrem neuesten Dreher „One More Piece“ unsicher macht. Der Vierer um Frontshouter Kallaghan drescht einen kompromisslosen Power-Hardcore aus den Amplifiern, der dir die Schädeldecke wegfräst. Live entwickeln Sikh ein ungeheueres Potential, das auf CD andeutungsweise spürbar ist. Die elf neuen Tracks ziehen zwischen toughem Hochgeschwindigkeitssound, Noisegrind-Attacken und Hardcore-Eruptionen alle Register. Das bringt die Ohren mächtig zum Vibrieren.
Conny A. Rettler


SILENTTRAIN
Wrong Way To Salvation
Drakkar Records/Sony BMG
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Mit "Wrong Way To Salvation" legen die finnischen Heavy Metaller Silenttrain ihr neues Album vor. Die CD bietet ein breites Spektrum zwischen Old School Metal, Gothic Metal und balladeskeren Tönen ("The Road Of Destiny"). Emotionale Atmosphäre, Keyboards und der Gesang von Fronter Marko Kämäräinen wissen zu gefallen. Zu den größten Fans von Silenttrain zählt übrigens auch Jukka Nevalainen von Nightwish.
Jörg Eifel


SOUL ASYLUM
After The Flood -Live At Grand Forks Airbase
Sony BMG
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Konzert von Soul Asylum, das beim Auftritt in Grand Forks/North Dakota mitgeschnitten wurde. Gleich 7 Coverversionen standen auf dem Programm, u.a. auch "School's out" (Alice Cooper ) und „Sexual Healing" (Marvin Gaye). Super Scheibe!
David Comtesse



SOUND AND FURY
Sound & Fury
SAOL/H'Art
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Sound And Fury kommen aus Toronto und zeigen auf dieser Kraftpille, was man unter wildem und zupackenden Rock'n'Roll zu verstehen hat. Alice Cooper meets Social Distortion und Twisted Sister. Kracher der CD sind Nummern wie "School's Out", "Bad Touch" und "Teenage Rampage". Bockstark!
Olaf Rominski


SOUNDSHOK
The Bringers Of Bloodshed
Rising Records/SPV
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Finsterer und aggressiver Extreme-Metal kommt von den schottischen Soundshok, die mit "The Bringers Of Bloodshed" eine Brutal-Walze vom Stapel lassen. Zu den Einflüssen der Band zählen Slayer, Decapitated, Hatebreed und Chimaira.
Jörg Eifel



SPEEDRECORDER
Something To Hold Onto
1906/Radar Music
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Gelungenes Album von Speedrecorder, die der geneigten Hörerschaft auf dieser Scheibe kraftvollen Rock'n'Roll garniert mit Punk-Attitüden, Alternative und Grunge anbieten. Viele Facetten der Band gilt es zu entdecken. Bestechend ist die ungezügelte Kraft von "Actor Without A Scene", überzeugend das psychedelisch rockige "Out Of Nowhere" und der melodieverliebte Smasher "The Light Of A New Time" geht einfach gut ins Ohr. Die Band besteht übrigens schon seit 2004 und hat sich durch permanentes Touren durch die deutschen Lande schon einen recht beachtlichen Ruf erspielt.
Jörg Eifel


SUTTON HOO
Just A Matter Of Time
Finest Noise/Radar
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Der Fünfer Sutton Hoo hat seine Homebase in Karlsruhe und ist in der Szene seit dem Jahre 2002 aktiv. Auf der Scheibe „Just A Matter Of Time“, die nun erscheint, gibt man ordentlcih Gas, dass es eine wahre Freude ist. Packende Rhythmen, grungige Gitarren, züngelnde Orgel kombiniert mit Klasse Vocal-Parts („Hey!“) lassen nicht die Spur von Langeweile aufkommen. Die leisere Spielart beherrscht die Formation aber auch, was man auf der atmosphärischen Nummer „See Myself“ hören kann.
Rainer Guérich


TESLA
Forever More
Frontiers/Soulfood
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Tesla sind in der Hardrock-Szene beileibe keine Unbekannten und schon seit den 80igern aktiv. Mit "Forever More" steht nun ein neuer Release ins Haus, der handwerklich gut gemacht ist und durchaus starke Songs wie beispielsweise "Forever More" oder das straighte "All Of Me" vorzuweisen hat.
David Comtesse


THIS HAVEN
Today A Whisper,Tomorrow A Storm
Vic Records/Soulfood
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Beeindruckendes Debüt der schwedischen Progressive Metaler This Haven, die ihren Sound auch mit einer Schippe Stonerrock anreichern. Produziert, gemixt und gemastert wurde das Ganze von keinem Geringeren als Dan Swanö, der ein großer Fan des eigenständigen Sounds des Vierers ist.
Conny A. Rettler



PETER TOSH
Live & Dangerous Boston 1976
Sony BMG
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Ein Leckerli für alle Reggae-Fans ist dieser Liveauftritt von Peter Tosh aus dem Jahre 1996. Zu seiner Begleitcrew zählte seinerzeit beim Konzert in Boston Sly Dunbar (drums) und Robbie Shakespeare (bass). Höhepunkte des Konzerts sind Liveversionen von Tracks wie "400 Years" und "Mark Of The Beast".
Fabian Hauck


UNITOPIA
The Garden
Insideout/SPV
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Die CD des Monats kommt dieses Mal von der sechsköpfigen Band Unitopia aus dem fernen Australien. Mit „The Garden“ legt die Gruppe um die beiden Masterminds Mark Trueack (voc., perc.) und Sean Timms (keys) ein ausgeklügeltes Progwerk mit jazzigen Einschüben und einem untrügsamen Gespür für visionelle Melodien und emotionale Tiefe. Man merkt an den sorgsam verwobenen Arrangements und dem durchdachten Songwriting, dass die Band in die 14 Stücke der Konzept-Doppel-CD eine Menge Herzblut reingesteckt haben. Highlight ist natürlich das knapp 23minütige Titelstück „The Garden“.
Rainer Guérich



V8 WIXXXER
Wixxer ohne Grund
Rude Records/Soulfood
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Es ist vollbracht: Die V8 Wankers legen als V8 Wixxxer ihr erstes deutschsprachiges Punk’n’Roll-Album vor. Mit Hochgeschwindigkeitstempo und viel Authentizität gibt’s 12 Tracks plus Bonusnummer „Kioskrebell“ auf die Ohren. „Autobahn Arschloch“, „Rock auf meinem Schoß“ und „Eier aus Stahl“ heißen die Hymnen, die mit nötiger Prolligkeit euch einen kräftigen Asskick verpassen.
Rainer Guérich


VELJANOV
Porta Macedonia
Premium Rec./Soulfood
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Bereits der dritte Alleingang vom Deine Lakaien Frontmann Alexander Veljanov, der auf "Porta Macedonia" stimmlich und musikalisch überzeugen kann. Die Vorbereitungen zur CD nahmen 4 Jahre Zeit in Anspruch und stellen eine Zusammenarbeit mit dem aus Mazedonien stammenden Künstler Goran Trajkovski dar. Neben Rockgitarren, Streichern und Elektronik kam auch so exotisches Instrumentarium wie Krummhörner und die Hitenflöte Kaval zum Einsatz. Anspieltipps sind Stücke wie "Nie mehr" und "We Can't Turn Back".
Jörg Eifel



VOODOO SIX
First Hit For Free
Locomotive/Soulfood
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Bei Voodoo Six kommen die Hardrocker der alten Schule auf ihre Kosten. 12 zeitlose Songs bietet uns die mit klassischem 70er Jahre Rock gespickte Scheibe. Songs wie "Faith", "Walking On Nails" und "Saint & Sinners" sorgen für Stimmung in der Bude. Ach wie schön kann Hardrock doch sein...
David Comtesse


WALTARI
The 2nd Decade-In The Cradle
Drakkar Records/Sony BMG
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In Sachen vielseitigem Crossover-Metal haben die finnischen Waltari seit den 1990er Jahren ein gewichtiges Wörtchen in der Szene mitzusprechen. Diese CD bietet nun endlich einmal einen respektablen Querschnitt der Waltari-Bandgeschichte der letzten 9 Jahre. Da sind viele Stücke dabei, die dem einen oder anderen noch nicht bekannt sein dürften. So gibt es u.a. auch 2 Radioversionen ("Get Stamped", "One Day"), eine Remix-Version von "Life Without Love" und eine dreigängige Umplugged Session aus dem Sommer 2008 plus Video-Clip ("In The Cradle") zu bestaunen.
David Comtesse


WAR OF AGES
Arise And Conquer
Facedown Records/Cargo
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Amtlicher Metalcore mit Mördergrooves und hohem Spaßfaktor. War Of Ages legen mit "Arise And Conquer" ein sehr cooles Album vor, das seine Highlichts in Tracks wie "Salvation" und "Sleep Of Prisoners" hat.
Jörg Eifel


WARDRUNA
Gap Var Ginnunga
Indie Recordings/Soulfood
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Helm ab zum Wikingerbegräbnis! Mit Wardruna betritt eine norwegische Band die Bühne, die es in dieser Form bisher noch nicht gegeben hat. Auf sehr interessante Weise wird hier versucht einerseits das altnordische Runenalphabet in irgendeiner Form musikalisch zu interpretieren. Desweiteren arbeiten Wardruna klar mit Elementen des modernen Dark, Gothic und Black-Metals, verwenden dazu allerdings so seltsame Instrumente wie Hirschrahmentrommeln, Maultrommeln, Ziegenhörner und Hardanger-Fiedeln. Ein ebenso faszinierender wie düster-morbider Soundteppich, der zu gefallen weiß.
Olaf Rominski


WHISPERS IN THE SHADOW
Into The Arms Of Chaos
Echozone/Sony BMG
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Eine heiße Empfehlung für alle Gothic Rock-Freunde ist das neue Album der Band um den L'ame Immortelle-Gitarristen Ashley Dayour. Auf dem Spielplan steht ein düsterer und intensiver Sound, der zur lyrischen Seite, die von H.P. Lovecraft und den Schriften des Okkultisten Austin Osman Spare beeinflusst wurde, bestens passt. Als Produzent fungierte übrigens John A. Rivers (u.a. Dead Can Dance).
Tim Beldow


WIR SIND ROCK‘N‘ROLL-KIDS
V.A.
Wolverine Records/Soulfood
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Punkrock für die Kleinsten steht bei der vorliegenden Rille aus dem Hause Wolverine Records auf dem Spielplan. Und für dieses so wichtige Musikprojekt stand denn auch die Creme der deutschen Punkszene nur zu gerne Pate. So lesen wir im Info Namen wie Skatoons, Johnnie Rook, Wilde Zeiten oder Ramazuri, die hier mit reichlich Punk in der Rille, erdigen Rockriffs und einem Augenzwinkern Songs wie „Pippi Langstrumpf“, „Die Affen rasen durch den Wald“ oder „Rappelkiste!“ ganz neu aus dem Boxen jagen. Nervige Kindersprüche wie: „Mama, sind wir bald da? Mama, ich muss mal!! Mama, ich hab‘ Hunger!“ gehören mit dieser Scheibe der Vergangenheit an. Aber auch Mamas und Papas sind beschäftigt und fallen den Kleinen nicht mehr auf die Nerven.
Enzo Bach


ZONARIA
The Cancer Empire
Century Media/EMI
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Das zweite Album des Vierers um Gitarrist, Sänger und Mastermind Simon Berglund. Die Schweden aus dem beschaulichen Städtchen Umea sind deutlich von Bands wie Hypocrisy und Dimmu Borgir beeinflusst und garnieren hier eine absolut hörenswerte Mixtur aus brutalem Riffing, melodischen Harmonien und einer gehörigen Portion Extreme Metal. Anchecken solltet ihr während des unterhaltenden Hördurchlaufs unbedingt Songs wie "Slaughter Is Passion" und "The Icon And The Faceless". Eine Scheibe, die nachhaltig in den Gehörgängen wirkt und durch ihre Vielseitigkeit beeindruckt.
Conny A. Rettler

 

 

 

 

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